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4U9525

Meine ganz persönliche Sicht der Dinge

Eine Woche ist es nun her, dass der Flug 4U9525 der Airline Germanwings im südfranzösischen Département Alpes-de-Haute-Provence ein dramatisches Ende fand. Der Airbus stürzte in den Bergen ab, 150 Menschen starben. DAS sind die Fakten.

Bis heute habe ich mich dagegen gewehrt, hier in meinem Blog einen weiteren Beitrag zu dem Thema zu verfassen, den die Welt wahrscheinlich nicht braucht – und doch greife ich nun in die Tasten, weil ich selbst eine Sicht der Dinge habe, Gefühle, die mich beschäftigen und nach einer Woche eine Wut, die mich nach allen Regeln der Kunst umtreibt und die irgendwie raus muss.

Als wäre dieser Absturz nicht schon schlimm genug, soll die Welt in den Stunden, Tagen, Wochen danach ein Szenario erleben, das die Tragik des Unglücks, das Fazit dieser Katastrophe noch weit übertrifft. Es ist für mich unfassbar, wie gleichgültig Menschen mit der Tatsache umgehen, dass dort in Frankreich 150 Menschen gestorben sind. Diese Gleichgültigkeit bringen sie mit Falschmeldungen und Spekulationen zum Ausdruck, die an Pietät- und Niveaulosigkeit nicht mehr zu übertreffen sind. Das digitale Zeitalter hat eben nicht nur Vorteile. In Zeiten von Blogs, SocialMedia & Co, in denen Menschen wie du und ich in die Tasten greifen können, trennt sich in der Welt der Journalisten und Reporter, der Moderatoren und Gutachter, der Wissenschaftler und Alleswisser eben auch die Spreu vom Weizen. Von Print”werken” wie bild, express etc., von Privatsendern wie RTL, SAT1, Pro7 etc. ist man es ja mehr als gewohnt, dass Recherche mehr und mehr zum Unwort verkommt, dem man bloß nicht zu viel Beachtung schenken sollte. Blogs wie das von mir sehr geschätzte bildBlog oder Topf voll Gold oder Lorenz Meyer im Sheng-Fui, beschäftigen sich seit Jahren Tag ein, Tag aus mit den Stilblüten journalistischer Nichtkunst, dem gedankenlosen Schlagzeilenklöppeln und dem menschenverachtenden Journalismus. Sie decken immer wieder auf, wenn Menschenrechte, Urheberrechte oder Persönlichkeitsrechte von bild & Co mit Füßen getreten und salbungsvollen Worten untermauert werden. Lorenz Meyer postete in den letzten Tagen ein neues Headerbild mit dem Titel

Der Weg ist das Ziel

und diese vier Worte beschreiben es in absoluter Gänze. Weg ist das Ziel einer großen Anzahl aller Medienmacher, zu informieren, den Menschen neutral zu berichten. Was zählt ist die Auflage, je reißerischer, desto besser, desto Geld. Wen interessieren da Angehörige, Hinterbliebene oder Menschen, wie dich oder mich, denen solche Nachrichten, wie der Absturz wirklich nahe gehen?

Selbst die sogenannten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, die ich bislang zumindest für “halbwegs seriös arbeitend” einstufte, springen auf den bild-Zug auf und erfüllen jene “internationale journalistische Standards, die Kai Diekmann / bild, als Rechtfertigung für den Abschaum, den “sein” Blatt täglich mehrfach in die Welt hinaus strömt beschwört. Was harmlos damit beginnt, dass im ZDF die französischen Departement-Wahlen mit unseren Reichstagswahlen gleichgesetzt werden, oder mit Worten eines ARD-Kommentators wie “hier sehen Sie die Blackbox der Germanwings-Maschine, sie ist orange…” gipfelt in wildesten Spekulationen über den Co-Piloten, übelsten Verletzungen der Persönlichkeitsrechte von Verstorbenen, Hinterbliebenen, Freunden, Angehörigen und allerallerallerweitest entfernten Bekannten Betroffener bis hin dazu, dass der Co-Pilot heute, eine Woche später als depressiver Massenmörder da steht, was im Übrigen für alle Depressiven und Co-Piloten gilt.

Wie gesagt:

Der Airbus, Flug 4U9525 der Airline Germanwings zerschellte am 24.03.2015 im südfranzösischen Département Alpes-de-Haute-Provence, im Rahmen eines kontrollierten Sinkfluges in den Bergen. 150 Menschen starben. DAS sind die Fakten.

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Ziele erreicht man nicht,

verbiegen

 

wenn man sich verbiegen lässt.

Der Fall Andreas K.

… und andere Erregnisse

Es ist einfach so unfucking fassbar, wie die Zeit rast – auf drei Wochen totale Bettruhe folgten zwei Wochen voller Erregnisse und Erkenntnisse. Und nun kommt schon der Frühling.

Ich muss mir in meinem Leben ein ziemlich breites Kreuz zugelegt haben, wenn selbst Menschen, denen ich sehr zugetan bin, sich nur trauen hinter meinem Rücken zu intrigieren, über mich zu urteilen oder mich zu verurteilen.

Kurzum waren diese zwei Wochen wiedermal sehr lehrreich und meine Menschenkenntnis hat erneut einen fiesen schmerzlichen Schmiss erlitten.

hobbittownFerner erregte mich, und das auf erfreuliche Art und Weise, dass ich Post aus Hobbiton bekam. Die liebenswerte Frau Tonari hat auf ihrer spannenden Reise durch das andere Ende der Welt nämlich an mich gedacht und mich mit dieser wundervollen Karte bedacht. Und weil das andere Ende der Welt so weit weg ist, hat die Post aus Hobbiton vom 15.12.2014 bis in den März 2015 benötigt, um meinem Briefkasten wundervolle Magie zu verleihen. Danke meine Sysse, auch noch mal an dieser Stelle.

Wer mein Synchronuniversum und mich kennt weiß, dass es ein SchneeMann war, der einst mein Herz erobert. Derweil hat sich SchneeMann 2.0 – das “noch” SchneeMännlein, ebenfalls in mein Herz geschlichen. So auferregend ich also dem Frühling entgegensehe, so glücklich macht es mich, nun 2 SchneeMänner ganzjährig in meinem Universum zu wissen.

Wesentlich unerfreulicher, dafür im negativen Sinne erregender ist immer noch das, was aus der großen weiten Welt rund um mein Universum zu uns dringt.

Asylbewerberheime werden abgefackelt, AsylbewerberCamps werden angegriffen, Asylbewerber werden abgeschlachtet. Wer Waffen sät wird Asylanten ernten, doch es macht keinen Sinn, die Ernte dann dem Volk zu überlassen, das dümmer als Brot dem rechten Mob hinterherrennt und Deutschland den Stempel der Fremdenfeindlichkeit aufdrückt und ein Klima schafft, das Angst macht.

Da wäre zum Beispiel der Skandal um Sebastian E. Justizia scheint sehr schwer erkrankt und nicht mehr fähig, ihren Job ausgewogen und gerecht auszuüben. Der gemeine User, der sich auf nicht legale Weise Musik oder Filme aus dem Netz besorgt, wird mit mindestens Bewährungs- und Geldstrafen belegt. Letztere gerne im fünf- oder sechststelligen Bereich. Die Regierung erwirbt käuflich Datenträger, auf denen sogenannte Steuersünder gelistet sind. Hier fließen nicht nur Millionen für den Erwerb der CDs. Die Steuersünder selbst werden mit Haft- und Geldstrafen belegt, die sich gewaschen haben. Herr E. sammelt auf seinem Computer nachweislich Fotos nackter Kinder, bekommt von Justizia den Arsch gepudert, räumt dann selbst ein, “dass das wohl nicht so ganz politisch korrekt sei”, wird nicht verurteilt und erhält die Auflage, sich mit 5.000 Euro beim Kinderschutzbund freizukaufen. An dieser Stelle meinen allergrößten Respekt, dass der Kinderschutzbund sich mit Herz, Händen und Füßen gegen diese Form der staatlich auferlegten Spende wehrt. Dieses Nichturteil – dieser Skandal setzt Zeichen, die eher früher als später auf tausenden Kinderseelen grausame Schmerzen bereiten wird.

Und dann war da noch der Eklat des Andreas K.

Wer vor meinem Relaunch im SynchronUniversum gelesen hat weiß, bigi ist TV-Junky und dem Trash-Format nicht abgeneigt. Ich liebe den Dschungel, muss immer mal wieder die aktuellen TopfModels ansehen, kann mich den Rosenverteilern und -verteilerinnen nicht entziehen, bin derweil von den Suppenstarst in sofern geheilt, dass ich mir die grausamen Castings nicht mehr ansehe und liebe ansonsten Formate wie X-Factor oder das einzig wahre Musik-Casting-Format: The Voice.

rocketmanHier trat im Jahr 2013 ein schüchterner junger Mann mit rotem Rauschebart und runder Figur auf, sang Elton Johns Rocketman und schlug als eben dieser in den Herzen der The-Voice-Welt ein. Noch bei keinem Format stand für mich bereits ab der ersten Sendung ein Gewinner fest, der es dann auch wirklich wurde – doch bei Andreas K. sollte ich Recht behalten. Was wurde er hochgelobt und wie stapelte er während der kompletten Ausstrahlungen tief. Schon damals war spürbar, dass The Voice für Andreas sicher ein super Sprungbrett in Richtung Bekanntheit, aber niemals in Richtung große Weltbühnen sein dürfte. Warum? Nicht, weil er nicht das Zeug dazu hätte – im Gegenteil. Der “neue Cocker” bringt gesanglich und textlich alles mit, was einen Star ausmacht – doch sein Charakter steht dem komplett entgegen.

Umso mehr wunderte es mich, dass Andreas K. sich der Ausscheidung zum Eurovision Song Contest stellte. Ich “begleite” ihn seit 2013 auf Facebook, hatte leider noch nie das Glück ihn live zu sehen, war aber immer in Kenntnis über seine Konzerte in kleineren Hallen und Clubs. Der kleine große Star, der doch nur Sternchen sein möchte, ist glücklich über die Nähe zu seinen Fans, wenn er ihnen aus kürzester Distanz mit seiner Stimme und seinen Texten ins Herz und direkt in die Seele singen kann. Aber ESC? Jener SongContest, der mich erst seit 2014 mit der unglaublichen Conchita wieder hinter dem Ofen vorholte? Ich konnte es mir nicht vorstellen.

Es kam, wie es kommen musste – und dann eben doch nicht

Er trat an, sang und siegte – soviel, so klar. Andreas K. sang seine wirklich harte Konkurrenz in Grund und Bühne, erntete nicht enden wollenden Beifall und berührte mit “Home in my Hand” und “Heart of Stone” ein MillionenPublikum. Doch dann kam alles anders. Noch während der Verkündung des Contest-Siegers, während eine bis dahin noch recht aufgedrehte Barbara Schöneberger ihm und dem Publikum seinen Namen als Gewinner mitteilte, zupfte er sichtlich nervös an seiner Jacke, fingerte an seiner Brille und seinem Bart und wippte mit seinem Bein. Das Publikum rastete aus vor Begeisterung – ich rief mein Herz an und erzählte freudig

“Er hats wieder getan. Andreas reist nach Wien! Der K. hat gewonnen!”

Gewohnt bescheiden greift Andreas zum Mikrofon und teilt der Welt mit, dass er, “der kleine Sänger”, sich nicht im Stande sieht, die Wahl anzunehmen und seinen Platz gerne an die Zweitplatzierte Ann-Sophie abtritt, die er viel eher auf der ESC-Bühne sähe als sich selbst.

Da schwieg selbst die Schöneberger!

Nach ewig langen Schocksekunden und kurzem Geplänkel verließt Andreas K. die Bühne und ließ Zuschauer, Fans, Publikum und mich verwirrt und ratlos zurück.

Es darf spekuliert werden – und selbst, wenn es nicht dürfte, der gemeine Zuschauer wird es sich nicht nehmen lassen. Ebenso wenig wie die Boulelügdpresse, die eh seit Wochen auf Andreas eindrischt, ohne sich um Wahrheiten zu bemühen. Auch ich spekuliere – logisch. Ich habe Mordsrespekt vor seiner Entscheidung – egal aus welchen Gründen er sie getroffen hat, so wie Andreas K. sich darstellt, hat er für sich die richtige Entscheidung getroffen – und das ist die Hauptsache. Ich denke, er hat, wenig selbstbewusst wie er erscheint, nicht selbst damit gerechnet zu gewinnen und die Teilnahme am Entscheid war für ihn vielleicht nur als Promo für sein neues herausragendes, sensationelles, unfuckingfassbar geiles Album gedacht. Wie gesagt, sehe ich ihn nicht auf einer großen ESC-Bühne. Ich wünsche ihm von ganzen Herzen, dass er nach Genesung von seiner Grippe und Erholung vom ShitStorm weiterhin er selbst bleibt und mir, wie allen anderen Fans seiner Musik und seiner Stimme noch sehr, sehr lange ins Herz und direkt in die Seele singt.

 

♥ & :o)

220215Nach zwei Wochen übelstem Rotz, Kotz & Ungemach, nutzten wir heute zwei Stunden SonnenSchein um die SandySaison 2015 zu eröffnen. Da bei der liebenswerten Mari zwar ne Menge Sand und Strand aus Portugal zu sehen sind, aber keine Sandys, gehe ich mal davon aus, dass mein ♥ und ich die Ersten mit SandyKreationen in diesem Jahr sind…

Widmen möchte ich dieser Collage der tapferen und fabelhaften Lucie! Komm ganz schnell wieder auf die Beine!!! Aber natürlich freu ich mich, wenn sich auch alle anderen hierher Verirrten über Sonne, Möwen und ein Lächeln freuen.

#ibes

Ja ich weiß, es war DschungelZeit und eigentlich wollte ich, wie in jedem Jahr, meinen ganz persönlichen Senf dazu geben. Doch dann zog neben den üblichen NichtStars, über die bigilein am liebsten lästert, Herr F. ins Camp und bigi verging das Lästern. bigi bekam Aggressionen, hektische rote Flecken im Gesicht und Schaum vor dem Mund. Der Typ ging für’s bigilein gar nicht. Über ihn zu schreiben wäre aber auch nicht gegangen, denn wie der Dschungelfunk vermeldet, hat Herr F. zwar kein Management, dafür aber einen Anwalt, der das Netz nach Häme, vermeintlicher Verleumdung und Rufmord durchflöht, damit der Kandidat wenigstens auf diese Art und Weise an ein paar Talerchen und sein Anwalt zu Arbeit kommt. Der MöchteGernBundespräsident und IchMöchteSoGerneMeinenGutenFreundGüntherVomStuhlSchubbser, NieGeweseneExRTLProgrammDirektor und EbenfallsNieGeweseneFastModeratorVonWettenDass (letztere beiden NieGewesenStati wurden von den entsprechenden Sender bereits bestätigt) hat also diesbezüglich gut vorgesorgt und sein Laienschauspiel entsprechend im Camp abgespult.

Während Herr F. also das diesjährige Nichttreiben im  Dschungel unerträglich machte (somit wundert es mich nicht, dass sich alle anderen Teilnehmer auf die Pritschen verteilten – anders war der Herr wohl kaum auszuhalten), hatte ich viel Zeit für meine Arbeit.

Nachdem Herr F. es dann doch all zu bunt getrieben hat, dankte es ihm der Zuschauer mit Rausschmiss. Zu spät, wie ich finde, denn Camper wie Rebecca hätten sicher ein ganz anderes Bild von sich gezeichnet, wenn Herr F. nicht teilgenommen hätte.

So nutzten in den letzten beiden Tagen wenigstens noch Tanja mit Bacon1 und Bacon2, Maren – die NichtBuchstabenFee und Jörn die guten Zeiten nach den schlechten Zeiten und bestritten das Finale.

Und wer hat’s gewonnen? Maren Gilzer – die laut Herrn F. gemeingefährliche Messerstecherin, die ihm in seine Eier, welche die Nation leider sehen musste, treten wollte und das aussprach, was bigilein die ganze Dschungelzeit dachte…

Was für ein Arschloch!

So beginnt nun wieder ein Jahr ohne Dschungel und auch wenn Herr F. sich mächtig dafür ins Zeug gelegt hat, dem ollen TVTrashJunky bigilein dieses Format zu vermiesen, ich freue mich aufs nächste Jahr, wenn es wieder heißt:

“Ich bin ein Star, holt mich hier raus!”

Zu guter letzt geht mein Rezept an die wahren Stars dieser Staffel – Sonja Zietlow, Daniel Hartwich und Dr. Bob – sie haben bis zum Ende durchgezogen und sich sicher das eine oder andere mal gewünscht, diesen Satz der Dschungelsätze selbst ausrufen zu können.

 

HALT

haltDiesen Leuchtturm malte mir eine liebenswerte kleine Lady aus Hamburg, die Tochter meines Arbeitgebers. Er gibt mir Halt dieses Wochenende, das vollgepackt ist mit Warenwirtschaft und Nachtschichten.

 

… und übrigens: Ja, ich schaue auch dieses Jahr den Dschungel. Berichterstattung folgt allerdings erst nach dem Arbeitswochenende.

It burns, burns, burns, weil es nachts ist wie tagsüber, nur ohne Licht!

Meinem Weltbild

weltbildwird ganz schön eingeheizt zur Zeit.

Aber wie heißt es so schön…

“Nur die Harten kommen in den Garten!”

Sie wollen mich “hart” – dann bin ich hart!

Und außerdem sagen meine lieben Leser hüben wie drüben

“Alles wird gut!”

Also – So what?

Lieben Dank allen DaumenDrückern gestern! Da war ne Menge positive Energie unterwegs!

Verspäteter Neujahrsputz

Denn erstens kommt es anders, als bigi es sich denkt

sync20150111Meine guten Vorsätze für das neue Jahr waren, mich häufiger in die Obhut der fabelhaften Christine zu geben, mir das einfach öfter zu gönnen, mir selbst in 2015 Gutes zu tun. Dann wollte ich, mit einer Auswertung meines GlycksGlases 2014 mein SynchronUniversum wieder aufleben lassen, weiterführen. So weit, so gut, bis zum 31. Dezember 2014, als mir jemand gegen 17 Uhr den Boden unter den Füßen wegriss, mein Weltbild komplett aus den Angeln hob und es fast schaffte, jedes Glyck des Jahres Lügen zu strafen. Warum und wieso kann, darf und möchte ich hier nicht näher erläutern, aber dieser Jemand bescherte mir den wohl beschissensten JahresWechsel meines Lebens, gespickt mit Trauer, Fassungslosigkeit, irgendwie auch ein wenig Wut und jeder Menge Angst.

Für mich war es erschreckend, wie dieser verhältnismäßig kurze Moment einer “Ansage” Glycksmomente wie beispielsweise:

  • Wundervolle Erlebnisse mit meinem HerzensMenschen
  • Die anhaltende Liebe und Geborgenheit unserer Beziehung geht nun ins sechste Jahr
  • Wieder”Finden” meines LieblingsMenschen
  • Einzigartige Treffen mit fabelhaften Menschen
  • Arbeit, die mich herausfordert, rundum zufrieden und glücklich macht
  • Tierparkereignisse, wie die Erföffnung der AffenInsel
  • Der  Einzug von unserer kleinen Katze und Terrorzicke Frau Flatulenza Tetzlaff
  • Das Kennenlernen kompetenter, fähiger, offener, ehrlicher und höflicher Orthopäden und dem Team der Klinik Alten Treptow
  • Erfolgreiche HüftOP und damit einhergehende Schmerzfreiheit
  • Der erste schmerz- und drogenfreie Strandspaziergang im November
  • Die Einlösung des weltschönsten Geburtstagsgeschenks “unseres Kindes” im Musical König der Löwen
  • Das Kennenlernen eines zauberhaften “kleinen” Schneemannes am 2. Weihnachtsfeiertag

in nicht einmal einer halben Stunde nahezu vergessen machen kann.

20141231_225922 So war auch der Jahreswechsel selbst mit den liebenswerten Momos bei der wundervollen Silke Ross nur eine kurzweilige Ablenkung, die ihrerseits als finaler GlycksMoment zählte, aber leider nicht anhaltend sein sollte. Das Perfide an jenem Silvester-Nachmittag ist nämlich, dass diese unglückliche, traurige, leicht wütende, fassungslose und ängstliche Stimmung bis heute anhält, mich beschäftigt, mich umtreibt, mich unfassbar lähmt und ratlos stimmt. Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele Tränen vergossen.

Ich schaffe es nicht einen Haken daran zu machen, weil die Entscheidungen aus dieser alles sprengenden Ansage erst Morgen, im Zweifelsfalle in den nächsten Monaten fallen – Monaten, die wiederum von Ungewissenheit, Unverständnis und Traurigkeit begleitet werden. Also nixx happy new year, weshalb ich jedem Menschen um mich herum ein liebevolles und gesundes Neues Jahr wünschte und wünsche – Ich weiß, ich habe mich noch nie in der Vergangenheit bei so vielen lieben Menschen nicht gemeldet. Ich weiß auch, sie würden verstehen, wenn sie wüssten – aber ich darf es eben nicht erklären. Auch das ein nahezu unzumutbarer Zustand – JEDER sieht es mir an, das was nicht stimmt, weil ich nicht zu den Schauspielern zähle, die vor der Haustüre, vor der Begegnung mit anderen Menschen den Schalter umknippsen. Doch ich darf nicht erzählen – darf weder meinem Herzen noch meiner Seele Luft machen, darf mich niemandem, nicht einmal meinem HerzensMenschen anvertrauen, bin zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Ergebnis dieses lähmenden, traurigen, fassungslosen, leicht wütenden, ängstlichen Zustandes ist, dass ich mein SynchronUniversum geputzt habe. Egal wie es ausgehen wird, Morgen, in den nächsten Monaten, es wird mein Leben und damit mein Universum komplett auf den Kopf stellen. Diesem Umstand werde ich mich stellen, so gut ich kann, wissend, dass mein ♥ an meiner Seite ist und jene sehr guten Freunde und lieben Menschen, die mich nehmen, so wie ich bin. Schon heute Danke dafür!!! Danke für euch!

 

 

 

 


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