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Das sind die,

die gegen Greifswald sind

So läutete der Fraktionsvorsitzende der U am 04. März 2017 seine diffamierende „PrangerRede“ gegenüber dem johlenden und pfeifenden „Publikum“ auf dem Marktplatz ein. Der Rest ist Geschichte, dunkele und unrühmliche Geschichte unserer Stadt. Ein Akt, der an Respektlosigkeit, Selbstgefälligkeit und Überheblichkeit wohl kaum noch zu überbieten ist?

Gestern Abend hätte die U nun die Möglichkeit gehabt, gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern ein klares Statement abzugeben, hat doch jener Fraktionsvorsitzende eiligst eine sogenannte „Dringlichkeitsbürgerschaft“ einberufen, um mit der Bürgerschaft und anwesenden Gästen das Thema „Arndt“ zu diskutieren. Ein Thema, um das es dem Herrn schon lange nicht mehr geht – ebensowenig wie seiner Anhängerschaft – jenes johlende und pfeifende „Publikum“. Diese Bürgerschaft war ihm so wichtig, dass er nicht einmal kommentarlos die Absage der Rektorin der Universität hinnehmen konnte, sondern auf bekannt „hartnäckige“ Art erfragen musste, wieso? Weshalb? Warum? Was kann denn bitte wichtiger sein, als eine in 48 Stunden aus dem Kopfsteinpflaster der Stadt gestampfte Dringlichkeitsbürgerschaft, zu der er einbefiehltruft?

Erstens kommt es anders, als man zweitens denkt. Die Uni entscheidet sich, auf Grund der vom Ministerium dargestellten FormFehler, das Thema Umbenennung vorerst zu vertagen und ihre Senatssitzung, am 15.03.2017 nicht dem Thema zu widmen.

ZACK hat Frau Degrassi auch gleich wieder einen ganzseitigen Artikel zur Thematik, der den LeserInnen gelinde gesagt, an mancher Stelle die Nackenhaare sträuben lässt. Schließlich und endlich erfahren die BürgerInnen in einem Halbsatz, dass die Dringlichkeitssitzung gar nicht so dringlich ist und von Axel Hochschild abgesagt wurde. Natürlich nicht ohne … ach lassen wir das.

Hmm… und warum wurde dieser Termin nicht genutzt, um den vielen, vielen Wünschen und Forderungen der BürgerInnen nachzukommen, die sich über den Auftritt des Fraktionsvorsitzenden entsetzt und schockiert zeigen? Warum werden Pressemitteilungen, Anschreiben an die Bürgerschaft, Stellungnahmen und unzählige ungedruckte Leserbriefe nicht als Basis für eine klärende Auseinandersetzung genutzt? Hier werden Entschuldigungen gefordert, ist von Rücktritt die Rede und wird eine klare Distanzierung als notwendig erachtet. Nun, vielleicht, weil es die U ist, der man ja gemeinhin nachsagt, sie säße ihre Probleme gerne aus? Doch ist das wirklich schlau? Möchte diese Partei, all die Hetze, den Aufruhr, die Beleidigungen, die sie in den letzten Wochen aktiv mitgestaltet und mitzuverantworten hat, wirklich so stehen lassen? Ist das die neue Demokratie in unserer Stadt? Möchte Greifswald sich mit diesem Horrorszenarium im Gedächtnis vieler Bürgerschaftsmitglieder und BürgerInnen ernsthaft anderen Themen zuwenden und Gras über die Sache wachsen lassen?

Stellvertretend für die Reaktionen rund um Axel Hochschilds Auftritt am Samstag, 04.03.2017, möchte ich hier die Pressemitteilung des Bündnisses Greifswald für Alle teilen, sowie die traurigen Worte einer liebenswerten älteren Greifswalderin, die derweil ihren Unruhestand zum Teil im Ausland verlebt, aber bislang immer wieder gerne in ihre Heimatstadt zurückkehrte. Bislang.

Morgen kehre ich Greifswald erneut den Rücken und zurück auf meine Sonneninsel. Meine Enkelin sagt immer: Omi, laß das, du bist zu alt für diesen Scheiß. Und ich muß ihr zustimmen. Der Umgang, der in dieser Stadt mit Bürgern gepflegt wird, ist nicht mehr auszuhalten. Vor acht Tagen hat sich ein Bürgerschaftsmitglied weit von den christlichen und demokratischen Werten seiner Partei entfernt. Die Partei schweigt. Die Parteien schweigen. Die Bürgerschaft schweigt. Und zu allem Überfluß schweigt sogar der Bürgermeister. Das ist entsetzlich. Ich lese von der Alternativen Liste, von studentischen Organisationen, vom Frauenbeirat hoffnungsvolles. Sie beziehen sich direkt auf die unsägliche Darstellung Herrn Hochschilds und das Versagen anwesender Politiker wie Herrn Multhauf, Herrn König und andere. Sie hinterfragen und fordern zur öffentlichen Auseinandersetzung damit auf. Doch nichts geschieht. Stattdessen wird diesem Mann morgen erneut eine Bühne geboten. Er ruft zu einer Sonderbürgerschaft in der leidigen causa Arndt. Niemand begehrt dagegen öffentlich auf. Damit wird für mich nicht nur eine rechte Grenze überschritten, sondern jede Form seriöser Politik unmöglich gemacht. Eine Bürgerschaft, die sich von einem Fraktionsvorsitzenden vorführen läßt, relativiert nicht nur die Geschichte meiner Familie in Nazizeiten. Sie hat mein Vertrauen nicht verdient. Die Geister, die Sie Morgen rufen, werden diese Stadt für immer verändern. Mein Herz schlug stets für diese Stadt, in der ich einen wesentlichen Teil meines Lebens verbrachte, in der ich meine Kinder groß zog, in der meine Kinder an der Universität Greifswald studierten. Oft gab die CDU Anlaß zu berechtigten Zweifeln. Ich setzte mich mit ihnen auseinander oder über sie hinweg. Nun ist das Maß voll. Ich möchte nicht zusehen, wie diese Stadt an Herrn Hochschild und seinem seit Jahrzehnten zelebriertem, unverbesserlichen Narzißmus zerbricht. Wie die Gräben, die diese CDU, die schon längst ihre konservativen Werte dem rechten Populismus und rechten Ideologien opferte, unüberwindbar werden.
Wenn nicht einmal mehr der Bürgermeister, die SPD, die Linke und die Grünen über ausreichend Rückgrat verfügen, diesem rechten, mit Haß durchsetzten Spuk ein Ende zu setzen, dann habe ich hier nichts mehr verloren. Nicht eimal mehr mein Herz. Zunächst ging ich fort, um immer wieder gerne zurückzukehren. Nun gehe ich endgültig. Mach es gut Greifswald. Quelle: Barbara H. / Facebook 13.03.2017

PresseMitteilung des Bündnisses Greifswald für Alle, 07. März 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, das überparteiliche Bündnis „Greifswald für Alle“ hat die folgende Pressemitteilung formuliert:

Am letzten Samstag spielte sich während der Demonstration der Bürgerinitiative „Ernst Moritz Arndt bleibt“ folgende Szene ab: Axel Hochschild, Fraktionsvorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion, verliest einzeln die Namen all derjenigen Abgeordneten, die gegen ein Einwirken der Bürgerschaft auf die Hochschule stimmten. Nach der Einleitung: „Das sind diejenigen, die gegen Greifswald gestimmt haben…“ lässt Hochschild nach jedem Namen eine kurze Pause, um seinem Publikum von knapp 400 Personen die Möglichkeit zu geben, die Betroffenen auszubuhen und auszupfeifen; eine Möglichkeit, die das sichtlich erregte Publikum gern ergreift.

Ein solches Verhalten ist unter den demokratischen Parteien in Greifswald wohl bisher beispiellos. Was ist das Ziel einer solchen Aktion, bei der konkrete Einzelpersonen dem Zorn einer aufgebrachten Menge ausgesetzt werden? Schaut man beispielsweise an den rechten Rand, so wird mit der Denunziation antifaschistisch engagierter Menschen in sozialen Netzwerken oder auf öffentlichen Veranstaltungen eine Drohkulisse aufgebaut. Eine Drohkulisse, die dafür sorgen soll, dass sich diese Personen nicht mehr trauen sich zu engagieren. Will sich die CDU Greifswald wirklich auf dieselbe Stufe begeben?

Dazu kommt, dass die Position zum Verhalten der Universität für Hochschild offensichtlich untrennbar mit der Zustimmung oder Ablehnung der Stadt Greifswald selbst ist. Nur wer gegen die Umbenennung der Universität ist, scheint für ihn „für Greifswald“ zu sein. Alle anderen sind daher offensichtlich „gegen Greifswald“. Was die Benennung der Universität mit der Identifizierung mit Greifswald zu tun hat, ist allerdings nicht klar. So wird jegliche widersprechende Meinung delegitimiert, da diese schließlich „gegen Greifswald“ gerichtet sein müsste. So werden Menschen, die kein Problem mit der Umbenennung haben, automatisch als politischer Gegner ausgemacht, offensichtlich gilt: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Will die CDU mittragen, dass Konflikte wirklich auf diese Art vereinfacht und polarisiert werden?

Ist es angebracht, dass ein hochrangiges Parteimitglied die Regeln des demokratischen Umgangs miteinander so verletzt und seine Kollegen aus der Bürgerschaft so respektlos behandelt? Das Bündnis „Greifswald für Alle“ fordert Axel Hochschild zu einer öffentlichen Entschuldigung bei allen Betroffenen auf.

 

 

 

Offener Brief an die Bürgerschaft der Universität- und Hansestadt Greifswald

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerschaft in Greifswald,
wer selbst nicht am Samstag auf dem Marktplatz vor Ekel erstarrte, konnte der OZ-Berichterstattung zu der Pro-Arndt-Veranstaltung folgendes entnehmen:

„Im Anschluss verlas er [Axel Hochschild] noch die Namen von Bürgerschaftsmitgliedern, die in einer namentlichen Abstimmung im Stadtparlament gegen einen Antrag votierten, die Universität zum Überdenken des Beschlusses zu bewegen. Jeder Name wurde mit Pfiffen und „Pfui“-Rufen vom Publikum quittiert.“

>>Dazu gibt es diese Videosequenz, die das Geschehene in Bildern vermittelt.
Damit hat A.Hochschild eine Grenze mit Gewalt überschritten und begibt sich aktiv in das Reich der Konfrontation mit Greifswalder Bürgerinnen und Bürgern.

Diese Sonderbürgerschaftssitzung war öffentlich,
die Abstimmung hat vor aller Augen und Ohren, auch derer der Besuchenden, stattgefunden.
Die Presse war ebenfalls anwesend.
A.Hochschild schlachtete im Anschluss das Abstimmungsergebnis, in meiner persönlichen Wahrnehmung, grenzwertig denunzierend auf der Webseite seiner Fraktion aus.
Es besteht also überhaupt kein Anlass, Zweifel an der Transparenz zu hegen.
Dieser Vorgang war so öffentlich wie selten in der Bürgerschaft.

Die öffentliche Anprangerung auf dem Markt ist nicht nur in meinem Demokratieverständnis, eine Überschreitung aller Grenzen des Anstands und lässt viele, gerade ältere Menschen entsetzt zurück. Hier nur ein paar Reaktionen von GreifswalderInnen, die dieser Inszenierung tapfer beiwohnten oder sie verließen.

„Pfui – beschämend – empörend – Das gehört sich nicht – Ich weiß nicht, was schlimmer ist: Dieser Verbaldurchfall oder Arthur König, der nicht eingreift. Ich bin entsetzt – Erst Ott, Liskow und dieses Bübchen, nun das. Wir wählen seit Jahrzehnten CDU. Jetzt nie wieder. – Die AfD bedankt sich – widerliche Instrumentalisierung – Das ist nicht mehr meine Partei – Was soll das? – Der war nie zimperlich, aber das geht zu weit. – Greifswald muss aufpassen und die Bürgerschaft sollte sich mindestens von diesen Auftritten distanzieren. Auch von denen dieses alten Linken… Mulltauf? – Was ist mit Arthur König los? – Und König macht da mit. Entsetzlich. – Recht extrem – Wenn der Greifswald repräsentiert, schäme ich mich Greifswalderin zu sein. – Viele hier sind in meinem Alter und das macht mir Angst. – Ich bin für den Erhalt des Namens. Aber nicht so. – Mattentrauma – Arndt dreht sich im Grab um. – …“

Die Zusammenfassung derjenigen, die nicht des Malermeisters Meinung sind, auf einer Liste und die Verlesung dieser Liste vor einem pfeifenden, geifernden und johlenden Publikum unterstelle ich folgende Absicht: Erneute Denunzierung und Diffamierung.

Sie steht in einer Linie mit den Nazi-Posts in den Sozialen Netzwerken, welche die Namen der studentischen Mitglieder des Senats samt Adresse veröffentlichten und sagten: „Ihr wisst ja, was nun zu tun ist“.

A. Hochschild hat mit dieser Denunzierung die Bürgerschaft in Misskredit gebracht und meines Erachtens erpresst. Die Mitglieder der Bürgerschaft dürfen nicht in ihrem Abstimmungsverhalten dadurch beeinflusst werden, dass sie damit rechnen müssen, dem johlenden Greifswalder Mob ausgesetzt zu werden. Ja ich spreche bewusst von Mob, denn dieser Hass, der sich in den Gesichtern der Personen, die sich an dem Spektakel lauthals beteiligten, ablesen lässt erinnert schwer an Szenen rechtsextremer Übergriffe, Naziaufmärsche, Merkel-Muss-Weg-Veranstaltungen, Informationsveranstaltung zu Gemeinschaftsunterkünften und Hexenverbrennung.

Das hat nichts mehr mit Transparenz zu tun und ist sicher nicht im Sinne des Erfinders.

Über diese Form der Denunziation und Diffamierung darf man nicht axelzuckend hinweggehen, Entschuldigungen suchen oder sie schön reden. Dieses Verhalten ist definitv kein „übliches“ Mittel politischer Auseinandersetzung, sondern es ist die Diffamierung von Menschen UND der Bürgerschaft. Dass Hochschild das ungehindert auf dem Marktplatz konnte ist nicht nur ein eklatanter Verstoß gegen ALLE demokratischen Regeln, sondern lässt auch an dem demokratischen Verständnis beiwohnender Bürgerschaftsmitglieder zweifeln.

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerschaft in Greifswald,

ich persönlich kann bekanntlich sehr gut nachvollziehen, wie es sich anfühlt von Herrn Hochschild an den Pranger gestellt und zum Thema gemacht zu werden. [siehe dazu www.synchronuniversum.de] Und ich bin nur eine einfach gestrickte Bürgerin, an der sich, wie mir derweil mehrfach versichert wurde, ein paar Fraktionsmitglieder „rächen“ oder abarbeiten wollten, da ich meine kleinen Wurstfingerchen seit 2010 zu oft, zu tief in Wunden lege und den „Herren“ einfach zu aufmüpfig bin.

Doch diese Inszenierung hatte selbst für mich einen erheblich unwürdigeren Charakter mit dem Charme von Menschenverachtung.

Ich erwarte als Bürgerin von Ihnen mehr als nur ein transparentes „Nachdenken“. Ich wünsche mir ein deutliches und nicht zu überhörendes Signal. Ich wünsche mir eine glaubwürdige, ehrliche Distanzierung.  Und schließlich rate ich, wenn Sie gestatten, unbedingt zu einer ehrlichen Auseinandersetzung mit der Person „Hochschild“. Dass diese Person die Bürgerschaft, nach meinem Empfinden, als persönliche Plattform für die Demonstration eigener Befindlichkeiten und Unzulänglichkeiten immer wieder missbrauchen darf, ist das Eine. Dass diese Person nun sämtliche Werte dieser Bürgerschaft mit Füßen tritt, das ist nicht hinnehmbar und es wird Sie viel Mühe kosten, das Vertrauen der BürgerInnen in die Arbeit der Bürgerschaft wiederherzustellen. Im Übrigen möchte ich zu bedenken geben, wem diese Aktion schließlich und endlich genutzt hat – der AfD. Denn seien wir doch mal ehrlich – sie ist sicher nicht unser Inbegriff einer Alternative für Deutschland – aber sie ist das Original – und warum sollte man als „Besorgte, der Identität Beraubten oder Abgehängte“ für das wertfreie Imitat, Plagiat oder die billige Kopie kreuzen, wenn man das Original wählen kann?

Vielen Dank für Ihre Zeit,

Birgit Schulz

Der Frieden der Stadt steht Kopf

Koalitionen des Grauens

Was sich nicht alles zeigt, wenn man ein bisschen über rechte Tendenzen und Strukturen in Greifswald recherchiert.

Alleine ob der Koalitionen des Grauens, die sich in den vergangenen Monaten gegründet haben, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Ich erinnere an die Freitagsrunde; die BI zum Erhalt des Kinderkrankenhauses Wolgast und die Pro-Arndt-BIen. Sie alle suchten irgendwann den Schulterschluss oder die Unterstützung mit dem Mann, der sich mit weiten Teilen seiner „GreifswaldPegida“ mit Rechtsextremen / Nazis / Kriminellen im direkten Umfeld gemein macht, öffentlich den Holocaust leugnet, einer der wohl bekennendsten Antisemiten der Stadt und in Sachen Rassismus und Homophobie ganz vorne dabei ist. Achja und selbsternannter Wahlkampfhelfer der „AfD“, „NPD“ ist er mit Teilen seinen Jüngern auch.

Entsprechend bietet eine FacebookFreundschaft, die ich heute entdeckte, nach meinem Verständnis richtig Zündstoff. Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag /wer-solche-freunde-hat-braucht-keine-feinde-mehr/? Hier erlaubte ich mir, meine FacebookFreunde darauf hinzuweisen, dass sie darauf achten sollten, in welchen Gruppen sie unterwegs sind und vielleicht auch einmal ihre Freundesliste durchzuflöhen, mit wem so die eigenen „Freunde“ connected sind.

Nun könnte ich sagen „Pff, mir doch egal, wen sich Scheer zum Freund aussucht.“, aber… eben weil unser Nichtverhältnis ist, wie es ist und mit Hinblick darauf, wie es zu diesem Nichtverhältnis kam, kann und will ich mir einen Kommentar hier nicht verkneifen. Wer hier im SynchronUniversum regelmäßig mitliest weiß um das NichtVerhältnis zwischen dem Sozialdezernenten und mir. Ich glaube, ich übertreibe nicht sonderlich, Herr Scheer darf mich gerne korrigieren, wenn ich behaupte, dass ich in seinen Augen spätestens seit der Ära „Sporthalle Feldstraße“ alle Kriterien einer „Persona Non Grata“ erfülle. Wobei mir bis heute noch nicht ganz klar ist, womit ich das seinerzeit verdient habe, ging doch die Verweigerungshaltung, über die Geflüchteten, mit den Geflüchteten und den vielen Freiwilligen der Turnhalle und ihrer Situation dort, ganz klar von ihm, bzw. dem Landkreis aus. Egal, es ist wie es ist und wenn man sich nicht gemeinsam an einen Tisch setzen möchte, sich jedweden Gesprächen, moderiert oder unmoderiert, im privaten oder im offiziellen Kreis, oder per eMail verweigert, dann braucht man sich meines Erachtens nicht wundern, wenn andere Wege der Kommunikation gewählt werden, die dann im Zweifelsfall auch Öffentlichkeit finden. So vertrete ich meine Meinung und meine Ansichten über das SynchronUniversum und Facebook. Beide Medien werden seitens Herrn Scheer und des Landkreises verfolgt [das Synchronuniversum berichtete mehrfach], sodass ich mir sicher sein kann, dass meine Worte auch ankommen. Umgekehrt erfahre ich über Umwege, dass versucht wird, vor mir und meinem Tun zu warnen. Deweil reicht es mutmaßlich aus, meinen Namen zu hören oder in Teilnehmerlisten zu lesen und schon heult im Landkreis die SchulzAlarmSirene. Ich glaube, ich kann mit einem gewissen Stolz und sehr großer Dankbarkeit behaupten, keinem Dialog aus dem Weg zu gehen, Gespräche nicht nur zu suchen, sondern sie auch zuzulassen und dank hinreichender Dokumentation der letzten zwei Jahre und sehr lieber und ehrlicher Menschen in meinem Umfeld, den größten Teil der Warnungen und Behauptungen entkräften und widerlegen zu können. Selbst Menschen, die nur am Rande mit mir zu tun haben, erfahren dank meines Umfeldes oder von mir selbst eine Gegendarstellung und können sich so selbst ein Bild von mir und diversen Vorfällen machen. Ich bin sicher keine Person des öffentlichen Lebens, aber durch meine Aktivitäten und mein Arbeiten agiere und lebe ich öffentlich – was in diesem Fall ein großer Vorteil ist.

Zurück zum eigentlichen Thema und damit zur Kommentierung, die ich mir nicht verkneifen kann und die ich gerne als Frage, aus wirklichem Interesse heraus formulieren möchte:

  • Wenn ich jederzeit öffentlich vor der Presse, an runden Tischen, in politischen Gremien und auf öffentlichen Veranstaltungen im besten Licht als Sympath und Macher auftrete,
  • wenn ich aus unterschiedlichsten, nicht immer für alle nachvollziehbaren oder „guten“ Gründen, gewisse Menschen und Menschengruppen aus meinem Arbeitsleben im besten Falle „nur“ ausschließe, sie vermeintlich ignoriere und blockiere,
  • wenn ich schließlich sogar dieses alles auch im Hinblick auf den Schutz des eigenen engsten privaten Umfeldes, also meiner Familie möchte…

Wie kann ich dann, auch wenn es hoffentlich nur auf Facebook ist, mit einem Mann „befreundet“ sein,

der sich mit weiten Teilen seiner „GreifswaldPegida“ mit Rechtsextremen / Nazis / Kriminellen im direkten Umfeld gemein macht, öffentlich den Holocaust leugnet, einer der wohl bekennendsten Antisemiten der Stadt und in Sachen Rassismus und Homophobie ganz vorne dabei ist❓❓❓

Wenn Sie mir nicht glauben möchten, was ich auf Grund unserer Geschichte sogar nachvollziehen kann, dann informieren Sie sich doch in Ihrem weiteren virtuellen und realen Freundes- und Bekanntenkreis, beschäftigten Sie sich mit den Veröffentlichungen N.Ks, seinem FacebookAuftritt und den öffentlich zugänglichen Videos und Mitschriften seiner „Reden“ und last but not least, werfen Sie einen Blick nicht nur in seine „Freundes“Liste und klicken mal quer, wer mit wem…

 

 

 

Eigenlob stinkt…

…weiß ich doch 😇

Und doch möchte ich euch eine persönliche Nachricht, die mich letzte Nacht erreichte, ein Jahr, nachdem auch ich zu einem der Gesichter Greifswalds wurde – und knapp eine Woche, nachdem man mir mal wieder ein braunes ShitStürmchen versuchte entgegen zu pusten und man sich in übelstem GassenJargon über mich ausließ, nicht vorenthalten:

…Dafür umso schöner, wenn man auf Menschen wie dich trifft. Lass dich von nichts und niemandem runter machen und Insallah behältst du immer deine Leidenschaft und Stärke bei, sodass du immer mehr Menschen im Herzen berühren kannst und zu mindestens diese, dank dir, dann weiter machen und für Gutes auf der Welt sorgen.

Wisst ihr, solange mir in der Mehrheit solche Worte entgegen gebracht werden, ich mehr solche Nachrichten erhalte als ShitStürmchen ernte und mich liebe Menschen auf diese Art und Weise in meinem Denken und Handeln unterstützen und bestätigen, solange mache ich doch einfach weiter.

In diesem Sinne – immer schön menschlich bleiben

#MenschlichkeitIstMeineHandschrift

 

 

 

OH MEIN GOTT – Sie bewegen sich!!!11!!

Nein, ich rede nicht von der Gruppe. Um die und ihre „Dialoge der Sorge“ kümmern sich jetzt Fachkräfte. 😉

Ich rede von 18 jungen Menschen. Sie bewegen sich. Sie laufen durch den Ort und ja, sie fahren sogar mit dem Bus zur Schule! Sie haben gekämmte Haare und saubere Kleidung. Sie gehen auch in der Dunkelheit auf der Straße. Und das – meine Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, das geht mal gar nicht! 😱

Ich selbst schwanke gerade zwischen totaler Sprachlosigkeit, hysterischem Lachen und unfassbarer Wut…

Aufhänger dafür ist ein Artikel aus der OZ, der online leider mal wieder nur als Bezahlartikel zur Verfügung steht. Roland Meyer, nicht nur parteilos und  Bürgermeister aus Mölschow auf der Insel Usedom gibt der OZ ein Interview mit dem Titel: „Ein Teil der Einwohner hat Angst“ Mölschows Bürgermeister Roland Meyer (69) spricht über sein Dorf und über die Flüchtlinge. Ihr erinnert euch, Usedom ist die Insel, auf der laut Landtagswahl 2016 nahezu jeder 2. auf den Stimmzettel mindestens ein braunes Häufchen Kreuzchen gemacht hat.

Zu diesem Interview fallen mir nur ganz viele Superlative ein – die absolut nichts mit „super“ zu tun haben. Davon abgesehen, dass ich nicht weiß, was mich eigentlich mehr aufregt …

  • die Insulaner Usedoms, die zum Teil nicht mal Aborigines sind und sich schon in Populismus und Fremdenhass übten, bevor überhaupt ein unbegleiteter Minderjähriger die Insel betrat (Ich erinnere mich nur zu gut an eine Veranstaltung im Oktober 2015 hier im Rathaus, wo vermeintliche Besorgte bereits ihrem Unmut versuchten Luft zu machen. Damals erhielten sie wenigstens noch ein wenig Gegenwind von z.B. Herrn Pegel. Das Lüftchen von damals ist leider derweil massiv abgeflaut, nachdem sich die politischen Interessen und Betätigkeitsfelder des Herrn veränderten)
  • oder dieser Bürgermeister, der PIIIEEEPPPP, PPIIIEEEPPPPPIIIEEEPPPP, PIIIEEEPPPP, PIIIEEEPPPPPIIIEEEPPPPPIIIEEEPPPP. ***

Was den Abdruck dieses, meiner Meinung nach, unsäglichen, populistischen, fremdenfeindlichen, PIIIIEEEEEP Interviews betrifft, bin ich derzeit noch zwiegespalten. Klar, das ist Futter für die Gruppe, jeden MöchtegernNazi, Rassisten, ProvinzPegidioten und die AfD.
Andererseits finde ich es gar nicht so schlecht, dass so viel Menschenverachtung (ja, mal wieder von einem Mandatsträger aus unserem Landkreis) publik gemacht wird.

 

Ich bin eine NaziX

zumindest eine bekennende GrammarNaziX

und wenn ein „Bewegter“ aus dem Facebook-Kreise „Was Greifswald bewegt“ und mindestens „besorgter“ Busfahrer,

  • der ganz öffentlich unter anderem dazu steht,
  • die AfD zu wählen,
  • der verurteilte Holocaust-Leugnerinnen huldigt,
  • der NPD-Pastörs Videos teilt,
  • und der einen menschenverachtenden N****-Header zum Titelbild seines Facebookauftritts wählt,
  • der im vergangenen Jahr nur wenige Gelegenheiten ausließ, auf der o.g. Plattform gegen Geflüchtete zu hetzen,
  • UND der keine Gelegenheit auslässt, im sicheren Umfeld und mit Duldung und Unterstützung o.g. Plattform, also quasi im „Rudel“,  gegen einzelne Menschen der engagierten und couragierten Zivilgesellschaft unserer Stadt zu hetzen, diese zu beleidigen, anzupöbeln und zu beschimpfen,

wenn dieser „Bewegte und Besorgte“ seine „Meinung“ innerhalb einer Nacht intensiven „Online-Gesprächs“ derart ändert, dass er sich offen und vehement für unsere neuen Nachbarn ausspricht, ihnen nahezu „zur Seite springt“, sie ausdruckstark gegen von ihm erfundene Vorwürfe verteidigt, sich gegen Fremden- (Ausländer-)hass ausspricht,

dann ist das mir selbstnatürlich einen Beitrag im SynchronUniversum wert.

Wie es dazu kommt

Das überparteiliche und lose Bündnis Greifswald für Alle hat sich vor mehr als einem Jahr gegründet, als sich Besorgte auch in unserer Stadt zusammenrotteten, um als „ProvinzPegida“ montags spazieren zu gehen und sich als „Folck“ zu präsentieren. In kürzester Zeit fanden sich viele, viele UnterstützerInnen für das Bündnis, die mit und für die Idee, in unserer Stadt keine Menschenverachtung, keinen Rassismus, keine NAZIonalen Idiotologien zu dulden, das Bündnis bereicherten und in seinem Handeln für die Weltoffenheit, Toleranz und Demokratie in unserer Stadt einstanden. So verfasste das Bündnis vor zwei Monaten etwa, bedingt durch die skrupellose Koalition, welche die BI Wolgast zum Erhalt des Kinderkrankenhauses mit der „ProvinzPegida“ schloss, einen offenen Brief an die im Land und im Kreis  Vorpommern-Greifswald vertretenen Parteien, sowie die im Kreistag VG sitzenden Fraktionen und Einzelmitglieder. Geteilt wurde dies natürlich über den Facebookauftritt von Greifswald für Alle, unter dem sich nun in den vergangenen Tagen, also weit zwei Monate nach Erscheinen des Artikels plötzlich zwei Kommentatoren bemüßigt sahen, das Thema auf ihre Weise erneut ins Gespräch zu bringen. Soweit, so gut – dem Bündnis ist es stets ein großer Wohlgefallen, wenn Inhalte nachhaltig diskutiert und den BürgerInnen ins Gedächtnis gerufen werden.

Wir haben uns mit einem offenen Brief an die im Land und im Kreis Vorpommern-Greifswald vertretenen Parteien sowie die…

Posted by Greifswald für alle on Mittwoch, 16. November 2016

Besagter bewegter und besorgter Busfahrer jedoch, tat sich, ungeschützt von seinem Rudel der geschlossenen Gruppe „Was Greifswald bewegt“, dadurch hervor, dass er zum wiederholten Mal zum Nachteil des Bündnismitgliedes Gregor Kochhan hetzte und zu provozieren versuchte. Nachzulesen ist der Beitrag mit all seinen Kommentaren >>hier<<

Der Busfahrer macht Laut:

Hier steckt nur ein verbohrter einsamer alter Küchentischrauchender Mann hinter, der seine Hetze hinter „Greifswald für alle“ versteckt.

Es kam wie es kommen musste. Bündnismitglieder positionieren sich klar gegen die Hetze, das passt dem Besorgten natürlich nicht, dieser ereifert sich immer weiter, wird grob beleidigend, pöbelt und irgendwann hatte ich, nicht nur gerade nichts besseres zu tun in der Nacht und mischte mich ein. Wer schreibt bleibt, so sicherte ich erstmal alle bis dahin getätigten Aussagen, die – zusammengenommen mit Äußerungen aus der jüngsten Vergangenheit, ein wunderbares Paket für die Staatsanwaltschaft abgeben. Weil ich prinzipiell nicht zu den Menschen zähle, die „hintenrum“ und anonym agieren, gab ich das auch zum Besten und hatte natürlich sofort den Besorgten, mit all seiner stilsicheren Wortgewandheit an der Backe. Nun wäre er nicht er, wenn er nicht auch Schauermärchen über mich zu erzählen wüsste und so gräbt er „seine Meinung“ über den Gelddiebstahl im November aus [das SynchronUniversum berichtete ausführlich über den „bewegten Meinungsaustausch“, der zum Glück des Verfassers seinerzeit gelöscht wurde]. Gut, er weiß es vielleicht nicht besser und ich erwarte von solchen Personen natürlich nicht, dass sie alle meine Beiträge verfolgen und sie obendrein noch verstehen. So stellte ich nach dem ersten echauffierten Ausbruch des Busfahrers noch einmal in einfachen Worten klar, dass ich seinerzeit niemanden unter Generalverdacht stellte und schon gar keine Geflüchteten. (Eher im Gegenteil. Ging es mir doch auch darum, dass der gemeine Dieb sich theoretisch hätte an vielen Besuchern der Veranstaltung bereichern können, eben auch an den Geflüchteten. Im Gegensatz zu den Besorgten, die dies in ihrer Gruppe unverblümt und umgehend thematisierten, haben die Geflüchteten mein Ansinnen verstanden und entsprechende Rückmeldungen gegeben, ob oder ob sie nicht auch um Geld erleichtert wurden.)

Okay, auch mit der Reaktion darauf, konnte ich rechnen. Oder nicht??? Och, was liest sich denn da zwischen den Zeilen? Hmm… zeitgleich suchte der Besorgte allerdings den Schutz seines Rudels und heulte sich bei ihm aus. Andererseits liest man auch hier von unschuldigen Flüchtlingen. Sehr verwirrend.

Frei nach dem geflügelten Wort „Alle guten Dinge sind 3“ versuchte ich weiter, das unsägliche Missverständnis aufzuklären, dass ich niemanden und schon gar keine Geflüchteten Menschen unter Generalverdacht stellte. Ich weiß ja nicht, wie es in besorgten Kreisen zugeht – aber die Menschen, die seinerzeit anwesend waren, zählen zu meiner derweil recht großen Familie und in meiner Familie halten wir es, wie übrigens in jeder guten Familie – man bestiehlt sich nicht. Vielleicht ist das unter Besorgten und ihren Familien oder in der Familie des Busfahrers anders?

Ein befreundeter Staatsanwalt, der ebenfalls schlaflos und noch online, verfolgte auf Hinweis die Diskussion und gab mir parallel lobende Ryckmeldungen. Es war ein Bild für die Götter – Mama bigi im Bett, bewaffnet mit meinem Smartphone und einem TestTablet, versorgt mit köstlichem türkischen Apfeltee und Chips statt obligatorischem PopCorn, den Juristen zunächst am Ohr, dann an den Tasten, versuchte ich einerseits die Textschöpfungen meines Gegenübers zu entziffern und zu deuten, in Folge dann darauf souverän zu antworten. Wäre mir das Gegenüber nicht schon mit all seinen Meinungen bekannt, ich hätte schmunzeln wollen. Wunderbar war unter anderem die Stelle, in der er (Herr Google hält des Besorgten schulischen Lebenslauf bereit) offenbar hilflos versuchte, meine Bildung in Frage zu  stellen. Dann bekam ich plötzlich Geldprobleme, von denen ich bislang noch nichts wusste.

Und immer und immer wieder, dieses Auftreten als selbsternannter Schutzpatron der Geflüchteten.

Freundlich verwies ich den Besorgten auf den unsäglichen Beitrag seines bewegten Kollegen aus dem November, den dieser – die Gründe hierfür seien dahingestellt – löschte und gab ihm so die Möglichkeit, seine ständigen Wiederholungen von Falschbehauptungen einfach nochmal zu überdenken und erntete…

Nun, als überheblich werde ich in der Regel nur vom Rudel der Bewegten bezeichnet, was für mich in der Tat und alleine in diesem Zusammenhang ein echt geiles Kompliment ist, zeigt es mir doch, dass ich im „Dialog“ zunächst mal alles richtig mache.

 

Schließlich und endlich

Der kleine Zeiger stand zwischen 3 und 4 und der Große näherte sich bedächtig der 12 als der besorgte, bewegte Busfahrer nochmals all seine Kraft zusammennahm mit folgendem Statement das Finale einläutete:

Ja natürlich geht das gar nicht. Und ja richtig, wenn jemand, weil ihm Geld fehlt, Geflüchtete unter den Generalverdacht des Diebstahls stellen würde, dann ist das rassistisch, dann ist das echt NAZI.

Herr Busfahrer, Sie haben es endlich, endlich erkannt:

DAS GEHT MAL GAR NICHT! Das geht mal genauso gar nicht, wie Nordafrikaner unter den Generalverdacht gestellt werden, für das verantwortlich zu sein, was da widerwärtiges zu Silvester in Köln 2015/2016 geschah. Das geht mal so gar nicht, wie 1.000.000 Geflüchteter unter den Generalverdacht gestellt werden, dass diese alle mit mehreren Pässen unseren Sozialstaat abzocken. Das geht mal so gar nicht, wie alle neuen Nachbarn unter den Generalverdacht gestellt werden, Wirtschaftsflüchtlinge zu sein. Das geht so mal gar nicht, dass alle Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten zu uns nach Deutschland flüchten, unter den Generalverdacht gestellt werden, Terroristen und Krieger des IS zu sein. Ich könnte diese Liste endlos weiterführen. Und ja – wer das tut, wer Geflüchtete unter solchen Generalverdacht stellt, der sollte sich PFUI, was schämen!!!11!!

Dies lässt sich übrigens ohne Weiteres auch auf jene Menschen übertragen, die mit viel Liebe, Menschlichkeit und persönlichen Ressourcen anderen Menschen helfen, die sich für andere hilfsbedürftige Menschen einsetzen, egal welchen Alters, Hautfarbe, Kultur, Religion, sexueller Lebensweise oder persönlicher Befindlichkeit. Das geht mal so gar nicht, diese Menschen unter den Generalverdacht zu stellen, kriminelle, linksextreme, linksradikale Terroristen zu sein.

Ich freue mich sehr, dass Sie scheinbar nun wirklich verstanden und Verständnis haben. Und ich kann es kaum erwarten, dass Sie dieser wundervollen Entwicklung dadurch Ausdruck verleihen, indem Sie ihr Headerbild menschenfreundlicher gestalten und sich auch sonst, von rassistischen und menschenfeindlichen Inhalten auf Facebook trennen. Vielleicht ist es Ihnen ja auch irgendwann möglich, sich gegenüber Ihrem Rudel entsprechend zu behaupten und Ihr neu erlangtes Wissen zu teilen?

Im nächsten Schritt unterhalte ich mich sehr gerne darüber, dass das sogenannte „Bashing“, Diffamierungen, Verleumdungen und Beleidigungen keine demokratischen Stilmittel einer Zivilgesellschaft sind, dass Hass und Neid niemanden weiterbringen, sondern vereinsamen lassen dass ehrliche Freundlichkeit, Respekt und eine entsprechende Kommunikation viel zielführender sind, als wilde Beschimpfungen, Beleidigungen und Pöbeleien, ja sogar das Leben angenehmer und lebenswerter gestalten.

Achja,

und ich möchte bitte nicht mehr hören, ich sei nicht dialogfähig im Bezug auf Besorgte. Wenn ich das letzte Nacht nicht eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe, dann weiß ich auch nicht… 😂

 

Gute Vorsätze

Eigentlich hatte ich schon seit Jahrzehnten mit dem Thema  „Gute Vorsätze“ abgeschlossen, wenn – ja wenn im vergangenen Jahr nicht so unfassbar liebenswerte Menschen den Weg zu uns gefunden hätten, denen es zu helfen galt (und nachwievor gilt). Menschen, die unter Lebensgefahr aus Kriegs- und Krisengebieten nach Europa, nach Deutschland kamen, im Land MV strandeten und in unserem Landkreis „verteilt“ wurden. Menschen, deren Schicksale vielen von uns nicht egal sind, deren Erlebnisse und Geschichten uns berührten, für die wir uns seit Monaten mit aller Menschlichkeit und Liebe einsetzen, um sie zu integrieren, um ihnen einen Neuanfang und damit ein Leben fern von Gewalt und Terror zu ermöglichen. Doch schon ganz bald nach ihrer Ankunft zeigten sich Gesichter in Greifswald, die den neuen Nachbarn weniger aufgeschlossen gegenüberstanden, die sich nach eigener „Meinung“ sorgten und die es zuließen, dass diese Sorge in Hass umschlug. Last but not least, wurden diese Menschen in einem Landkreis ausgesetzt, dessen Verwaltung rasch allerlei Anlass zu Verbesserungswünschen und -vorschlägen bis hin zur Kritik gab. Natürlich machten wir, die wir uns redlich um einen reibungslosen Willkommens- und Integrationsprozess bemühten, damit keine Freunde – wer lässt sich schon gerne in die Karten des „Geschäfts Flüchtling“ schauen, wer gibt schon gerne zu, dass er mit seiner  Vielzahl an „Jobs“ und Aufgaben im Bereich der Integration als Einzelperson überfordert ist und überhaupt, sind wir Frauen, LinksExtreme, Kriminelle und StudentInnen, die sich gefälligst herauszuhalten haben und mit denen manN eh nicht auf Augenhöhe zusammenarbeiten kann. Den Geflüchteten bespaßen gerne, die Arbeit nicht ausreichend vorhandenen Personals erledigen, super – aber bitte Klappe halten und schon gar keine Veränderungen wünschen. Wie ließ es unser Sozialdezernent doch vor kurzem in den Medien verlautbaren: „So konnte er einige Forderungen der Helfer gar nicht ernst nehmen…“[Das SynchronUniversum berichtete]

Im Übrigen wurden die Fragen rund um dieses Interview bis heute nicht beantwortet, der Bitte nach Klärung bis heute seitens des Landkreises nicht nachgekommen. Im Gegenteil. Doch dazu sicher im Neuen Jahr mehr.

So lautete mein guter Vorsatz im letzten Jahr – „Weitermachen“ – „Nicht unterkriegen lassen“ – „Allen Drohungen und Verrohungen zum Trotz, Klare Kante zeigen“ – „Sauereien aufdecken“ – „Mensch Mama bigi bleiben“ und „Landkreis und Politik vernehmbar hinterfragen“ (Wenn dann keine Antworten kommen, sind das auch Antworten).

Ich habe in 2016 weitergemacht, mich nicht unterkriegen lassen – auch nicht, als plötzlich einzelne Herren der **U ihren „Denkzettel“ für die seit 2010 politisch, polarisierend aktive Birgit Schulz zu schreiben begonnen, habe jene „Herren“ und ihre Politik hinterfragt, ebenso wie das „Geschäft Geflüchtete“ in unserem Landkreis und deren Nichtantworten, habe mich stark gemacht für die Menschen, habe klare Kante gezeigt, war mehr als trotzig, durfte erleben, wie Mama bigis Familie stetig weiter wuchs.

Gerade was die vielen Jobs und Tätigkeiten betrifft, die auf den Schultern eines Mannes im Landkreis verteilt sind, der damit und als Person zu massiven Beschwerden und Klagen Anlass gibt, habe ich mir in diesem Jahr eine deutliche Veränderung, vorallem aber z.B. offene Ohren, Respekt und Hilfe gewünscht. Das war naiv, wie ich heute weiß. Es gibt keine Veranlassung, sich jene Menschen mit Sorgen und Problemen anzuhören, die sich um die Geflüchteten drehen und man übt sich weiter im Schulterschluss.

Gemeinsam mit dem PummelEinhorn schaute ich heute in die magische Kugel, um zu sehen, was 2017 bereit hält. Es ist zu sehen, dass es gerade im Neuen Jahr wohl notwendiger wird denn je, sich stark zu machen für Menschen, denen es nicht so gut geht, für jene Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten zu uns gekommen sind und wohl nur noch vereinzelt zu uns finden werden, dass wir den Rechten aus welchen Gruppierungen, Gidas und Parteien sie auch kommen, noch stärker entgegentreten müssen, dass auch diesem Landkreis Menschlichkeit wieder salonfähig werden muss und, dass wir mit unseren Sorgen, Problemen und Klagen dann eben an „höheren“ Stellen hausieren gehen müssen – so lange, bis uns jemand zuhört und mit uns, anhand der Probleme, Sorgen, Klagen, Belege, Beweise und Zeugen hinterfragt und anklagt. Wenn man sie hier nicht hören und sehen will, dann vielleicht ja andernorts.

 

Gerne stelle ich weiter die vielen Schuhe bereit, die sich gerne der Eine oder Andere anziehen und entsprechend reagieren mag. Denn wenn wir es hier in unserem Umfeld mit der Menschlichkeit nicht gebacken bekommen, wie soll es denn im Großen schaffen? Wenn wir es hier nicht schaffen, Populisten, Rechten und Anbetern postfaktischem Dummfugs Paroli zu bieten, wie wollen wir verhindern, dass eine Partei, die Angst für Deutschland im Programm stehen hat, bei der Bundestagswahl so richtig absahnt? Wie sollen wir die Menschen hier integrieren, wenn sie als erstes lernen, dass auf ihre Kosten intrigiert wird? Wie bitte soll das alles hier weitergehen, wenn immer und immer wieder in der Politik, der Verwaltung und seitens unserer „HochleistungsJournalistInnen“ eine Gruppe Menschen gegen eine andere ausgespielt wird, wie zum Beispiel die Kinder Arbeitsloser gegen die Kinder Geflüchteter oder Obdachlose gegen Geflüchtete oder Greifswalder, welche zur Tafel gehen gegen Geflüchtete – oder… und das ist für mich persönlich ein absolutes NoGo – ukrainische Geflüchtete gegen syrische Geflüchtete?

 

 

 

So lautet mein guter Vorsatz für 2017:  „Weitermachen“ – „Nicht unterkriegen lassen“ – „Allen Drohungen und Verrohungen zum Trotz, Klare Kante zeigen“ – „Sauereien aufdecken“ – „Mensch Mama bigi bleiben“  – „das Integrationsbuch mit Laura fertig schreiben und veröffentlichen“ und lauter und mehr denn je, für die Menschen  „Landkreis und Politik vernehmbar öffentlich hinterfragen“, zum Beispiel, solche Aussagen, wie sie dieser Tage in der OZ nachzulesen sind – das mit den vermeintlich besonders vielen Kindern in 2016 führt nicht nur bei mir zu Irritation, Erstaunen und jede Menge Fragen…

 

Fortsetzung folgt

in 2017

 

In diesem Sinne wünsche ich einen friedlichen Jahreswechsel und …

immer schön Mensch bleiben.

RyckBlick – GlyckBlick

Eigentlich wollte ich mir mit meinem persönlichen Ryckblick noch etwas Zeit lassen. Doch nach den tragischkomischen Verlautbarungen eines Rechtsanwalts von vorgestern wurde ich noch ziemlich nachdenklich.

Mein GlyckBlick 2016

Wer im SynchronUniversum liest, hat ja ungefähr eine Vorstellung davon, was im vergangenen Jahr alles geschah, mit wem ich mich genötigt sah, den einen oder anderen GrabenKampf auszufechten, und dass am Ende dann doch immer ich irgendwie mit erhobenem Haupt aus den Situationen hinaus gehen konnte, dass mir Recht, Wahrheit und die Liebe schließlich und endlich irgendwie hold waren. Ob Kleine Anfragen (mit denen sich übrigens besagter Anwalt schon damals selbst entlarvte), ob die Darstellungen meiner Person als Landkreis Feind Nr. 1, ob persönliche Querelen, Anfeindungen, Diffamierungen, übelste Hetze, Versuche meine Existenz zu ruinieren, Angriffe gegen meine Liebsten – weil ich tue, was ich liebe und – wie ich es im vergangenen Jahr im Ryckblick versprach, für die Menschen um mich herum, die Hilfe benötigen, kämpfe wie eine Löwin. Klar macht das wütend. Sicher ist das ermüdend. Hin und wieder ist es erheiternd – vor allem aber macht es demütig und dankbar.

Denn ich habe das große Glyck, nicht nur den welt- und universumsliebsten Herzensmenschen seit nunmehr 7 Jahren an meiner Seite zu haben, auf den ich bauen, dem ich vertrauen, dem ich glauben kann. Mit dem ich eine Einheit bilde, ohne dass wir uns in unseren Freiheiten beschneiden (es sei denn, wir beschränken uns selbst). Dieses Gefühl der immerwährend flatternden Letterschminge im Herzen, das Vermissen – wenn er nicht da ist, die Liebe, mit jeder Sekunde, die er bei mir ist. Danke dafür mein Herz.

Ich habe das große Glyck, gleich ein „Lieblingsmenschen“-Quartett um mich zu haben. Silke, Luan, Bilal und Lauri. Egal um was es geht, egal zu welcher Uhrzeit – ihr seid immer für mich da, habt ein offenes Ohr, diskutiert und lacht mit mir, weint, lästert und motzt mit mir und gebt mir das Gefühl, am Ende wird alles gut! Liebe, Liebe, Liebe – und noch viel mehr Liebe, vor allem aber Menschlichkeit – das zeichnet euch aus, das macht euch so unfassbar wichtig für mich. Danke für euch.

Doch was wären wir, was wäre ich, ohne unsere / meine Freunde und superstarken Wegbegleiter und -bereiter. Allen voran Hüseyin und Mandy, denen wir auch nachts noch bei Apfeltee auf die Nerven gehen können und die allzeit bereit, für kleine und große Sorgen oder einfach mal eine Umarmung; Gregor und Anne, die sich in diesem Jahr wieder mehrfach überschlugen, um zu helfen, um uns zu helfen und unsere kleine Welt hier in dieser Stadt und drumherum mit Freundschaft und Menschlichkeit zu infizieren. Torsten „Hildebrandt“, den wir alle, weit über seine Grenzen hinaus beanspruchen durften und der ein „geht nicht“ oder „kann nicht“ nur dann über die Lippen bringt, wenn seine eigene Welt kurz vorm Einsturz steht. Jessica, Anastasia und Andreas, die sich in diesem Jahr in mein Herz katapultierten und mit denen ich die liebevollsten und geilsten TuEsDays ever bestreiten darf, Khaled, Marten & Ibrahim – mein ChaosTrio, das ich so sehr ins Herz geschlossen habe, Ebru du Sonnenschein – danke für dich!, „Unsere Jungs“ aus der Feldstraße, die ICH-AGs von dort und all jene Menschen aus aller Herren Länder, die wir nach dieser Zeit kennen- und liebenlernen durften, die nicht, wie ihnen vorgeworfen wird fordern, sondern unsere Gemeinschaft fördern, die ihre Liebe einbringen, ihre Freundschaft schenken. HelpingHands, FrauenForum, Greifswald für Alle, Greifswald hilft Geflüchteten, Netzwerk Migration, meine Brinkies und Turbinen und erst kurz, aber nicht weniger vertraut, das Afghanistan Netzwerk. Unsere syrischen Familien, bei denen wir so willkommen und geliebt sind, wie in unseren eigenen, mit denen uns ein Band verbindet, das weit über die arabische Gastfreundschaft hinaus geht. Ihr alle seid mein großes Glyck in diesem – auch in diesem Jahr, und kein Danke dieser Welt, kann das beschreiben.

Janna & Uli, ihr zwei SuperFrauen, die ihr weit entfernt und doch so mit mir verbunden. Denn uns eint ein Band, an dem wir weiß Gott nicht viel geknüpft haben in diesem Jahr – aber es eint uns, von Herz zu Herz.

Meine kleine Familie, von der ich räumlich weit entfernt, aber im Herzen so nah bin – Sie ist mein Glyck.

Ja, ich bin noch abhängig von der Gnade des Staates, da das kleine TaschenGeld aus meiner BufdiStelle zum Leben nicht reicht – aber ich habe das Glyck aufstocken zu können.

Ich habe eine kleine Einraumwohnung, ein Dach über dem Kopf, eine Heizung die funktioniert und liebenswerte, freundliche Nachbarn. Wir interessieren uns für einander und achten auf uns. Mein großes Glyck, auch wenn ich gerne alleine bin, nicht in der Anonymität zu leben, sondern Menschen um mich herum zu haben, die nicht zusehen, sondern nachsehen – die nicht weg- sondern hinschauen.

Ich bin gesund. Und wenn ich mal den Kopf unter dem Arm trage, dann kann ich dank meiner Krankenversicherung zu einem Arzt gehen und mir helfen lassen.

Ich arbeite – 56 bis 80 Stunden die Woche, an Wochenenden und Feiertagen, bin jederzeit erreichbar, für die Menschen, die meine Hilfe brauchen – und sei es nur ein Moment des Zuhörens. Und das, und das ist mein allergrößtes Glyck, ich behaupte sogar – das ist purer Luxus – zweisam mit meinem Herzmenschen, der die Leidenschaft Menschlichkeit mit mir teilt und dem es gut geht, wenn er weiß, dass es den Menschen um ihn herum gut geht.

Im vergangenen Jahr hatte ich unvergessliche persönliche Glycksmomente.

Im Januar wurde ich durch den Greifswalder Künstler TsamOne zu einem der Gesichter Greifswalds. Es war eine unfassbare Ehre für mich, zwischen all den prominenten und wichtigen Menschen der Stadt ausgestellt zu sein.

Persönliche Befindlichkeiten, eine gehörige Portion Eitelkeit und ein wenig professionelles Auftreten einiger weniger Politiker der **U, supported by Lawyer and the Landkreis of course, ließ zunächst viele berufliche Türen vor meiner Nase zuknallen, damit sich im August, ein auf den ersten Blick unscheinbares, für mich aber großartiges und traumhaftes Tor öffnete. So lebe ich meinen beruflichen Traum für mindestens ein Jahr und das ist für mich unfassbares Glyck.

Ich durfte den coolsten Kapitän meines Universums persönlich kennenlernen, Kapitän „KlareKante“ Schwandt.

Die persönliche Begegnung mit „meinem“ letzten CharakterKopf unserer Politik Gregor Gysi, ein unglaublicher Nachmittag.

„Meine“ FamilienZusammenführung. Welcome Daghsh!

Und zum Ende des Jahres haben es mein Herzmensch und ich tatsächlich geschafft, uns 5 gemeinsame Tage Zweisamkeit auf unserer kleinen Insel Pellworm, auf der RosenWarft zu stehlen.

Und – uuuuund – ich habe ein PummelEinhorn geschenkt bekommen.

Ich gebe zu, mich auf diese kleinen und großen Glycksmomente zwischen unsäglichem Krieg, Gewalt und Terror in der Welt, zwischen all den widerlichen Hetzattacken und verbalen Übergriffen, Stolperfallen, Gemeinheiten und Unmenschlichkeiten zu besinnen, sie zu genießen und als Glyck zu begreifen ist sicher nicht immer ganz einfach. Aber in der Summe betrachtet, bin ich ein reicher Mensch. Reich an Freundschaft und Liebe, reich an Sympathie und Empathie und dafür bin ich unfassbar dankbar, ja demütig.

Das ist nicht selbstverständlich.

Das beweisen all jene Gestalten, denen es materiell und finanziell sicher viel, viel besser geht – aber Reichtümer machen eben nicht glücklich und versauen den Charakter. Jene Wesen, die vielleicht morgens zu einer Arbeit gehen, die sie hassen. Personen, die derart krankhaft nach Macht und Karriere gieren, auf Pöstchen lauern, dass sie nach oben buckeln und schleimen und nach unten treten. Leute, die ihre eigenen Leute verraten, nur um bei ihrem Marionettenspieler gut dazustehen. Frauen und Männer, die sich in Gruppen zusammenrotten, um Schwächere für ihre eigenen Schwächen und Unfähigkeiten, ihr eigenes Unglück auf die widerlichste Art büßen zu lassen. Einsame, unglückliche Seelen, die jeden für ihr Elend verantwortlich machen und selbst Menschen wie mir, das kleinste Glück, meine Freiheit und Persönlichkeit neiden. Sie kaufen oder erpressen sich ihr Glück, ihre Familien und ihre Freundschaften. Personen, die ihre eigenen Unzulänglichkeiten und ihr eigenes Versagen, ihr Scheitern am Leben anderen in die Schuhe schieben und sich als Rassisten, Antisemiten und homophobe Hetzer am Leid Millionen anderer Menschen ergötzen. Gier und Neid sind ihr Antrieb. Kriminelle, die mit dubiosen Praktiken und Geschäften ihr Leben vermeintlich lebenswerter, sich selbst aber sicher nicht liebenswerter machen. Ihnen ist nichts heilig, außer ihr eigener kleiner Kosmos, ihr eigener kleiner Arsch. Während sie in diesen Tagen auf Familie machen, mit ihren Kindern am Weihnachtsbaum „Ihr Kinderlein kommet“ singen und die Geburt von Gottes Sohn feiern, beklatschen sie ab Dienstag wieder den Tod tausender Menschen im Meer, unterbinden Familienzusammenführungen und werden zu Massenmördern, indem sie Abschiebungen in Kriegsregionen forcieren. Sie beten „Großer Gott, wir loben dich“ und kriminalisieren, verfolgen und töten jene, die glauben „Gott ist groß“. Narzisten, die alle Werte und Tugenden für ein politisches Amt, eine halbe Seite mit Foto in der Zeitung oder einen Beitrag in den Regionalnachrichten über Bord werfen, nennen mich GutMensch, Bahnhofs- oder WillkommensKlatscher und TeddybärWerfer. Sie bezichtigen mich verleumderisch linksradikaler oder linksextremer Straftaten, der Beleidigung oder Verleumdung. Sie betiteln mich als polarisierend politisch aktiv. Sie dichten mir Krankheiten und Insolvenz an, bedrängen und bedrohen mein Umfeld.

Diese Personen sind die wahren Verlierer, ganz, ganz arme, bemitleidenswerte Wesen.

Kennt ihr Mr. Ebenezer Scrooge? Er ist ein solch armes, bemitleidenswertes Wesen, ohne Herz, ohne Menschlichkeit, ohne Freude und Freunde, verbittert, gierig, geizig. In Disneys „Eine Weihnachtsgeschichte“ geht er im Traum auf Reisen mit dem Geist der Vergangenheit, dem Geist der Gegenwart, dem Geist der Zukunft. Eine Reise, die das Leben des alten Zausels komplett auf den Kopf stellt und verändert. Eine solche Traumreise wünsche ich all jenen, die sich wie Mr. Scrooge um nichts scheeren, für vom Gebot der Nächstenliebe nur verstehen „… dich selbst.“

Und ich?

Ich schaue zuryck auf das ausklingende Jahr, bin glycklich und nehme diese Energie mit in 2017.

 

 

 

 

 

Meinen „Menschen 2016“ und potenziellen Menschen 2017, meinen Freunden, jooden Bekannten und Lesern wünsche ich friedliche und glyckliche Festtage und ein gesundes Neues Jahr. Genießt den Moment, begreift das Glyck, bleibt menschlich und herzlich. 🎅🏽

Na, da hat sich aber jemand…

gaaaaanz weit aus dem Fenster gelehnt.

Da blättert man weihnachtlich, besinnlich durch die OZ und dann das:

Wenn man den unfassbaren Luxus genießt, in diesen Tagen nichts zu tun und Langeweile zu haben, könnte man mit seinen Kindern etwas hübsches für Mutti zu Weihnachten basteln, den Weihnachtsbaum aussuchen oder schon einmal aufstellen.  Man könnte mit seiner Familie einen Tag im Zoo verbringen, zum Handball gehen oder einfach was Gutes für die Mitmenschen tun. Man könnte Weihnachtsgrüße schreiben – nicht per eMail – in eine schöne, vielleicht von den Kiddies selbstgebastelte Weihnachtskarte. Das alles geht auch, wenn man mit Weihnachten gar nichts am Hut hat – warum auch immer. Kinder freuen sich doch eigentlich immer, wenn sich ihr Vati mal Zeit für sie nimmt und mit ihnen etwas unternimmt.

Auch wenn die Kinder aus dem Haus sind oder man keine Kinder hat, gibt es eine breite Palette Beschäftigungsmöglichkeiten.

Man könnte  einfach nur Mensch sein.

 

 

Nöö,das überlässt man ICH-AGs und Gutmenschen und übt sich in dem, was man das ganze Jahr schon macht.

Reaktionen darauf lassen nicht lange auf sich warten.

http://www.al-vg.eu/2016/12/frei-erfundene-vermutungen-werden-zur.html

http://www.al-vg.eu/2016/12/so-oder-so-mimimi.html

 


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