Früher war alles besser!

Ja?

Aus Gründen wühle ich mich gerade ein wenig durch meine digitale Vergangenheit. Wie ich bereits im Beitrag BumbleDingens schrub, webe ich seit fast zwei Jahrzehnten durch das weltweite Web. Das ist so lange her, dass manche Datei Spinnenweben ansetzte. Meine BlogKarriere begann auf 20six , einem Anbieter, den es heute gar nicht mehr gibt, genauso wenig, wie den Blog des Wichtelbienchens. Neben dem Wichtelbienchen machte ich Anfang der 2000er dann noch BlogKarriere als Zoohopperin und meine beiden Fellnasen Flummi & Hobbit erhielten ihr eigenes digitales Zuhause, aus dem sie regelmäßig über ihren Dosenöffner berichteten. Habe ich seinerzeit ein Blog geschlossen, habe ich es auch gelöscht. Hier und da dümpeln Screenshots auf der Festplatte oder Bilddateien – aber grundsätzlich neige ich dazu endgültige Striche unter einen Abschnitt zu ziehen.

Bei der Wühlerei, bin ich auf eine kleine Collage gestoßen, die ich aus zwei Zeichnungen von Chris Schlag, dem Schöpfer der ChrisBears 2002 – in Worten ZweitausendZwei – gefertigt habe. Veröffentlicht habe ich sie nie. Das hole ich heute mit freundlicher Genehmigung des UrheBÄRs nach. Vielen Dank.

DemoBären

Seit 2009 bin ich mal mehr, mal weniger parallel zum SynchronUniversum aktiv im Gesichtsbuch und ich muss zugeben, das ist immer mal wieder ein ziemlicher Kulturschock. Manche liebgewordenen NachBÄRn aus BlogHausen haben sich ja ganz diesem „aSozialen Netzwerk“ verschrieben, sammeln dort Däumchen und Likes. Ich weiß, dass man beides nicht miteinander vergleichen kann. Schon alleine die Reichweite, die man unter Umständen mit seinen Statusmeldungen erfährt, steht in keinem Verhältnis zu den Kommentaren der NachBÄRschaft in Bloghausen. Trotzdem wünsche ich mich manchmal und gerade jetzt wieder sehr zuryck. Ich denke mich zuryck in die Zeit, wo wir maximal, wie die DemoBären von Chris gemeinschaftlich vor uns hin schmollten, das Ungemach in der Welt anprangerten und unser WeltenÜbel gemeinsam pflegten. Der Ton in der Regel freundlich bis respektvoll, fröhlich bis ernst – aber niemals bösartig in den Kommentarspalten, egal, wie schlecht die Welt auch sein mochte. Und teilte man des NachBÄRn Meinung nicht, war dieser maximal doof.

Nun vernehme ich ein leises „aBÄR“ meiner Leser*innen. Ja ihr habt Recht. Auch in Bloghausen gab/gibt es seit 2011 1 allein surfendes, unerzogenes, am Leben gescheitertes Individuum, das es nicht nur an Freundlichkeit und Respekt, sondern auch an allem anderen mangeln lässt, das hat er uns gerade wieder versucht zu demonstrieren. Aber grundsätzlich ist das Schreiben und Diskutieren in Bloghausen doch erheblich friedlicher und freundlicher, als in aSozialen Medien. In dem Bloghausen, wie ich es kenne, war und ist kein Platz für Radikalisierung in irgendeine Richtung. Wir sind DemoBären aber keine ProblemBären.

ProblemBären, PsychoBären

***  siehe unten

Und wer sich nicht benimmt, wird nicht mehr reingelassen. Der bleibt draußen und kann vorm Tor warten bis der Arzt mit seinen Pillen kommt. Seine Kommentare werden nie ins weltweite Web gelangen, zumindest nicht über die NachBÄR*innen, die nicht nur ihr Bloghaus liebevoll pflegen, sondern auch das Grundstück drumherum, den Vorgarten und das Garagentor.

So nutze ich das Gesichtsbuch nur noch für Bekanntmachungen, Veranstaltungen, kurze Grüße an die Welt und um den Kontakt zu den ehemaligen NachBÄRn zu halten. Ich habe wieder Lust bekommen aufs Bloggen und auf die Besuche der Bloghäuser in meiner NachBÄRschaft.

Denn die Welt in Bloghausen ist gar nicht so schlecht und es sind nicht alle doof! Und ja – Heute ist es auch ganz schön!

*** Psycho-TeddyBären ©2007, Kampagne für Maischips der Marke Minde Knaz 
Die Bären zierten die Rückseite einer norwegischen Maisflakes-Marke.
Ich habe diese drei Motive als Postkarten ohne den Werbeaufdruck
seinerzeit bei einem Online-Preisausschreiben gewonnen.

PUUUUUHHHH

da hat das schwarze Schäfschn der Familie von und zu Schulz aber Glück gehabt.

Wenn frau nicht bei der Sache ist, mit dem Dickköpfchen woanders, sollte sie die Finger von den Tasten, bzw. von der Technik lassen. Andernfalls muss sie eine Nachtschicht einlegen, weil sie sich ihre Blogs zerschießt.

Da frau aber nicht schlafen kann, wenn sie weiß, dass ihre Blogs tot sind, legt sie wieder die Finger auf die Tasten. Der Plan: Die OP am offenen ServerHerzen. Den Schreibtisch gespickt mit ausreichend koffeinhaltiger Plempe, Kippen und dem „1 & 1 – Ionos – ErsteHilfeKoffer“; ausgestattet mit einer Vielzahl verschiedenster, mehr oder weniger ernstzunehmender Stoßgebete, sowie einer Menge kurz zuvor mühsam eingeredeter „Geduld“, schaut sie jeder einzelnen Datei bei der Wiederherstellung zu und siehe da…

ES HAT FUNKTIONIERT! Michse wieder Online!! Echt schaf!

So, und nun geh ich Schäfschn zählen…

© Grafix by DanielaK und Greensmileys 

Hass macht hässlich

Immer mal wieder erhalte ich von aufmerksamen, mir freundlich gesonnenen Menschen „Mitschnitte“ aus Gruppenunterhaltungen asozialer Medien, in denen ich mal wieder „Beachtung“ finde. Diese Mitschnitte werden feinsäuberlich katalogisiert und im schlimmsten Fall zur Anzeige gebracht. Irgendwann, zu gegebener Zeit, werde ich die besten verbalen Auswürfe dieser Art in einer noch nicht näher bestimmten Form veröffentlichen. Gerade im Moment hätte ich mal wieder große Lust, ein Buch daraus entstehen zu lassen.

Eigentlich tu ich ja nixx! Ich bin mit Lieben, Leben, Arbeiten voll und ganz glücklich und ausgelastet. Ich habe noch nicht mal Zeit „zum Spielen“. Und doch haben sich meine vier Buchstaben so im intelligenzfreien Hohlraum oberhalb der Schultern vieler Personen manifestiert, dass (auch) ich mit allem Ungemach, dass Greifswald heimsucht, in Verbindung gebracht werde. Faszinierend, wieviel Mühe sich manche damit geben. Begonnen mit der Entstellung meiner vier Buchstaben, findet der Hass Ausdruck in vagen Vermutungen, Behauptungen, Verschwörungstheorien, Gedichten, ja sogar in Bildern.

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WohlfühlMenschen

Liebe Anja, lieber Karsten,

DANKE!

Danke für die zwei Seelenstündchen.

Und jetzt – Abflug ins Bett! Gute Nacht ihr Wohlfühlmenschen, Lieblingsmenschen, Herzmenschen, Menschen. Gute Nacht Welt!

Mit Ryckenwind

ins Wochenende

Oupsi, schon dunkel! Was für ein Freitag! Aber nun ist Luxuszeit, Wohlfühlzeit, Komfortzeit, Freizeit, Wochenende.

Einmal mehr beschleicht mich allergrößte Dankbarkeit nach diesem Tag.

Ich habe eine Arbeit, die mich sehr ausfüllt, für die ich brenne und die mich glücklich macht! So stehe ich frühs auf und freue mich, dass ich arbeiten darf und hadere nicht damit, zur Arbeit zu müssen.

Ich habe unter tollen Kolleg*innen eine Kollegin, der ich auch über die reguläre Arbeitszeit hinaus blind vertrauen kann, die nach über einem Jahr soviel mehr ist als „nur eine Kollegin“.

Ich habe herzallerliebste Bekannte, die allerbesten Freunde, absolut göttliche Lieblingsmenschen UND einen wunderwunderwundervollen herzallerliebsten HerzMenschen an meiner Seite – das ist soviel mehr als „nur ein intaktes soziales Umfeld“, da ist ganz viel #LiebeLiebeLiebe drin.

Ich bin im Moment in der glycklichen Lage diesen einen Cent mehr im Portemonnaie zu haben, als ich zum Leben brauche.

Ich habe ein Dach über dem Kopf – unter dem ich mich nicht mehr ganz so wohl fühle, aber das ist wirklich m.ein Luxusproblem. Die Heizung funktioniert, Wasser läuft und wie gesagt, ich habe ein Dach über dem Kopf.

Ich bin halbwegs gesund und wenn mich etwas zwickt kann ich einen Arzt aufsuchen oder die weltbeste Physiotherapeutin 😉

Ich bin reich – reich an Glyck – und dafür bin ich einmal mehr dankbar, nach diesem Tag!

Wichtelbienchen goes BumbleDingens

sssssummmmmmmsellllllhummmmmmmsel

So macht das Bloggen wieder Spaß. Wie ihr seht, verändert sich immer mal wieder hier oder dort eine Kleinigkeit im SynchronUniversum. Aus Gründen kann ich da nur sagen, aus Gründen. Also Mützchen richten und lostippen:

WichtelBienchen

Zum Einen habe ich heute die WeisenVerweise, jetzt „BumbleBee HoneyPots“ wieder freigeschaltet und meine LangzeitBlogNachbarn aus BlogHausen, mit denen ich seit nun fast zwei Jahrzehnte Kontakt pflege, offenbart. Versteckt hatte ich sie im Unterholz des Universums, da eine braune widerliche Kackbratze uns das Leben schwer machte, immer mal wieder pausierte, wiederkam etc. etc. Viele von uns waren 2011 betroffen und wurden von ihm genervt.

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Zweistellige Liebe

In diesem Jahr jährt sich meine Liebe zum 10. Mal.

10 Jahre HerzMensch, 10 Jahre Greifswald. Ich kam damals an, sah und liebte. Bis heute habe ich den Schritt das Rheinland zu verlassen und in die krasseste Hansestadt am Ryck zu ziehen nicht eine Sekunde bereut. Und das, wo sich so manche Leute ordentlich Mühe gegeben haben, es mir schwer bis unmöglich zu machen, hier dauerhaft Fuß zu fassen.

Nun muss ich zugeben, dass ich daran nicht ganz unschuldig bin. Politisch polarisierend aktiv, nennen es die einen – mit Herz, Leidenschaft und einem für mich ganz normalen Verständnis von Menschlichkeit, nenne ich es. Denn meine Haltung ist mit mir nach Greifswald gezogen, auch wenn das dem am Leben gescheiterten Busfahrer oder dem erzkonservativen Politiker am ganz rechten Rand nicht gefallen mag. Denen gegenüber stehen Greifswalderinnen und Greifswalder, Eingeborene und Neuzugezogene, mit und ohne Migrationshintergrund, eben Menschen. Sie teilen meine Haltung und das macht für mich den Charme dieser Stadt aus. Sie sind es, die Greifswald für mich nicht nur lebenswert, sondern auch liebenswert machen! Danke dafür!


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