1.000 Fragen ♥ 21 – 40

Weiter geht es mit dem 2018-Stöckchen „1.000 Fragen“

 

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?

Das kommt darauf an, wer „andere“ sind. Sind mit „andere“ die Menschen aus meinem engsten, sozialen Umfeld gemeint, dann ist mir natürlich wichtig, was sie von mir denken. Ich bin mir sicher, und ich hoffe natürlich auch, dass sie nicht nur über mich denken, sondern mir dann auch sagen, was sie denken.

Auf der anderen Seite gibt es einen Haufen „andere“, bei denen es mir völlig pummel ist und auch schon immer war.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?

Der späte Nachmittag und frühe Abend. Also die Sonnenuntergangszeit quasi. Wenn die Struktur und die Hektik des Tages sich so langsam auflösen und es zum gemütlichen Teil übergeht, zum 2samen oder gemeinsamen Teil.

23. Kannst du gut kochen?

Ja, ich kann gut kochen. Manche behaupten sogar, ich könne sehr gut kochen. Allerdings mein Mensch auch – ihr ahnt, worauf das hinausläuft 😉 Heute auf KartoffelGurkenSalat mit KnoblauchPillen (RindfleischBällchen) <3

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?

Ich liebe Schnee – so oder so 😉 Ich liebe den Winter, wenn es denn ein richtiger Winter ist, mit viel Schnee, knackekalt und gerne mit Sonnenschein – aber Hauptsache trocken. Den gab es hier allerdings das letzte Mal vor 7 Jahren. Dieses graue, nasskalte und supermatschige Gedöhns, kann ich gar nicht leiden!

 

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?

Daran kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern – eigentlich mache ich immer was…

26. Warst du ein glückliches Kind?

Kind ja – meine Kindheit war schön, wenn auch ich im Ryckblick vielleicht den einen oder anderen „Familienurlaub“ kritischer sehe.

27. Kaufst du oft Blumen?

In der Tulpenzeit ja – ich liebe Tulpen!

28. Welchen Traum hast du?

Eine Insel, einen Leuchtturm, viele, viele Schafe – besonders Walliser Schwarznasen, meine Liebsten um mich herum und #LiebeLiebeLiebe

29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?

In 30 – früher habe ich immer gesagt: „Andere fahren einmal im Jahr in den Urlaub, ich ziehe einmal im Jahr um.“ – Das hat sich hier in Greifswald erstmal geändert; ich bin angekommen – noch – das kann sich allerdings schnell ändern. Meine große Liebe zu dieser Stadt, hat sich in den letzten beiden Jahren mächtig gewandelt – so wie sich diese Stadt wandelt, ideologisch und politisch – leider nicht zum Vorteil. Und da eine ganze Reihe toller Menschen bereits weggezogen ist und andere davon reden, es ihnen gleich und damit das richtige zu tun. Mal sehen – dies ist eine der großen Fragen, die mich dieses Jahr beschäftigen werden.

30. Welches Laster hast du?

Einzahl? *hüstel* Mein Mensch, Rauchen, Schoki und Plüschtiere aus nicht artgerechter Haltung retten.

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Brandgefährlich von Markus Nierth – sollte man hier in MV in jedem Deutsch- oder Geschichtskurs lesen

32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?

Weil sie Göttin sei Dank wachsen, weil ich noch nicht zum Friseur gekommen bin – steht auf der PrioritätenListe eher weiter unten.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?

Ja/Nein. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mir absolut nichts ausmacht, es auszumachen. Ich fühle mich schon sehr nackig, wenn ich es nicht dabei habe – allerdings überwiegend dann, wenn meine Begleitungen ständig ins Telefon gucken. Ansonsten kann ich auch ewig ohne.

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?

Noch genau den einen Cent mehr, den ich zum Bestreiten meines Lebensunterhaltes diesen Monat noch benötige.

35. In welchen Laden gehst du gern?

Postkarten-, Schreibwaren- und Bastel-, bzw. Kunstbedarf – da kann man mich aussetzen, ich würde freiwillig nicht wieder rauskommen.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Hier ein Alster – im Rheinland ein KölschCola 😀

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?

Oh ja – seeeehr genau! Ich bin leider kein Sesselpupser und Thronbesetzer, der sich bei anderen festsetzt. Ich bin gerne zu Hause und ich vermeide es tunlichst,  zu Besuch zu bleiben, bis die Umgebung meinen Duft annimmt.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?

Immer noch mit meinem eigentlichen Konzept von FederLesen & Meer. Das wird aber nicht passieren. Ich bin in einem Alter, in dem ich mir dann doch Sicherheit wünsche. Es hat nicht sollen sein und auch wenn einige Greifswalder*innen meinem „Gedöhns“ nachweinen, die Postkarten vermissen… Nein. Ich habe fertig. ABER, ich habe immer noch Postkarten…, also ruhig fragen.

39. Willst du immer gewinnen?

Auf keinen Fall. Zum Leben gehört das Verlieren unbedingt dazu. Und zur Not kann ich auch abgeben, den Gewinn jemandem lassen, die/der ihn benötigt.

40. Gehst du in die Kirche?

Ja, aber nicht so, wie es jeder andere normalen und unnormalen Glaubens tut.

An dieser Stelle möchte ich noch einen Dank loswerden, der auch irgendwie zum Thema passt

Ich bedanke mich von ganzem en bei jenen Kirchen, die KirchenAsyl anbieten! Dort sind ganz besondere Helden mit Herz.

2018 ♥ 1.000 Fragen an mich…

Der erste Monat des neuen Jahres hat schon wieder HalbZeit und 2018 wirft eine Menge Fragen auf. Gerade die politische Entwicklung in diesem unseren Lande bereitet Kummer und Sorgen, macht Angst und sorgt für unfassbar viel Hass, dem wir uns mehr oder weniger entgegenstellen sollten. Hinzu kommt das, was lokal geschieht – denn nur weil die braunen Tauben der Greifswalder Provinzpegida derweil nicht mehr durch unsere Stadt bummeln, ist es um die Stimmung in unserer Stadt nicht besser gestellt. Eher im Gegenteil. Sie integrieren sich in die Reihen der Bewegten und Besorgten, der ekelhAfDen geschlossenen FB-Gruppe „Was Greifswald bewegt“, aus deren Orkus gibt es Meldungen, Nachrichten und Veranstaltungen die nahezu täglich unter Beweis stellen, wie nah die Aktiven dieser Gruppen dem Antisemitismus, dem Rassismus und dem Menschenhass sind. Aktüll dadurch unter Beweis gestellt, dass sie sich so weit erniedrigen und Nazis Spalier bieten. Pfui!

Über die U brauche ich glaube ich nicht weiter referieren. Sie gibt sich immer wieder gerne als Unterstützerin o.g. Gruppe und das nicht nur diskutierend, populistisch und polemisierend, sondern eben auch patriotisch auf der eigens für sie reservierten Rednerbühne. Kurzum, die Sexisten, Rassisten, Xenophoben und Homophoben, die Antisemiten und verbalen Brandstifter sind auch in Greifswald, in unserem Landkreis aktiv und für mein Empfinden viel zu laut. Darüberhinaus beherrschen zwei Sätze das Leben: „Da ist der Landkreis für zuständig“ – „Da ist die Stadt für zuständig“ – Egal ob KitaKatastrophe, Mülldesaster oder bezahlbarer Wohnraum: Landkreis und Verwaltung, bzw. unser grüner Oberbürgermeister haben zu vieler Unmut das PolitPingPong für sich entdeckt, pflegen es und vergessen dabei jene, für die ein solches Problem kein Spiel ist, sondern je nach persönlicher Situation existenzieller Ernst.

Und dann stehen noch die Landratswahlen vor der Tür, die in unserem Landkreis eine ganz eigene Brisanz an den Tag legen. Doch dazu werde ich mich sicher noch zu späteren Zeitpunkten äußern. Zur Zeit muss ich verarbeiten, wer da gerade wem Puderzucker in den Allerwertesten bläst und einen Kandidaten protegieren, der spätestens seit 2015 ein absolutes NoGo  für eine große Vielzahl Menschen ist, die sich mit den hilfebedürftigen Menschen in unserem Kreis mehr als nur verwalterisch „beschäftigen“.

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema dieses Beitrags.

Selbstfürsorge und Selbstachtung ist seit vergangenem Jahr ein wichtiges und wesentliches Thema für mich. Bin ich schon immer jemand gewesen, die  sich in erster Linie um das Wohlergehen ihrer Umwelt kümmerte, sind seit meinem Umzug nach SchreckPomm quasi die Seepferdchen mit mir durchgegangen. Vielleicht liegt es daran, dass rechtes Ungemach und strahlende Zerstörungsängste hier in Greifswald näher an mich herantraten als im Rheinland. Ehrenamtlich und freiwillig bin ich auf vielen Bühnen aktiv, zeitweise sogar hyperaktiv unterwegs. Das ist mir im Frühjahr 2017 übelst auf die Füße gefallen und ich habe einsehen müssen, dass all dieser Einsatz und jeder gute Wille nichts bringt, wenn ich mich nicht auch und unbedingt um mich kümmere, mir und meinen Gefühlslagen Raum gebe. So traf ich zum Endes des Jahres Vorkehrungen, suchte mir Hilfe und zog mich aus dem einen oder anderen Projekt als Aktive zuRyck. Und wie es so ist, wenn sich Türen schließen, öffnen sich an anderen Stellen Tore und Pforten. Wie schnell ist es passiert, dass ich bei allem Einsatz im Namen der #Menschlichkeit, der #Menschenwürde und der #Menschenrechte, der #sozialenGerechtigkeit und der Arbeit gegen Rechts, mich selbst vergesse, das um mich herum vergesse, und ich nicht mehr auf mich selber achte?! Das ist nicht nur fatal für mich, sondern auch für die Menschen, die mich lieben und die ich liebe. Wenn ich etwas tue, dann mit Herz, Liebe und ganz viel Leidenschaft und ja, ich neige dann auch zu Übertreibungen. Das rächte sich dann manchmal und es entstanden unnötige Konflikte oder der Körper schrie so laut um Hilfe, dass die Schmerzen kaum mehr auszuhalten waren. Mit den kleinen Schritten in die richtige Richtung, gebiete ich dem bereits erfolgreich immer mal wieder Einhalt und ich habe Blut geleckt. Es geht nämlich, wohl dosiert beides – für andere da sein ohne mich selbst darüber zu vergessen – und daran will ich in diesem Jahr noch mehr arbeiten. Dass ich zu meiner allergrößten Freude nun auch noch angestellte Sozialarbeiterin und Projektkoordinatorin in diesem Bereich sein darf, mich also qua Arbeitsauftrag mit Menschen beschäftigen darf ist selbstnatürlich mein ganz persönliches Highlight und der Selbstfürsorge und Selbstachtung sehr zuträglich.

Über meine FacebookFreundin Anja wurde ich auf Janina von Oh Wunderbar aufmerksam. Sie startete in ihrem Blog das Projekt „1.000 Fragen“ mit den ersten 20 Fragen. Der gesamte Fragebogen lag einst dem Flow-Magazin bei und ist zu einem kleinen Büchlein zusammengefasst.

Auf der Suche nach dem Büchlein war mir dann unsere Freundin die Lichtarbeiterin behilflich – Vielen lieben und herzlichen Dank dafür –  und ich beschloss für mich, dass dieser Fragenkatalog doch ein schönes Projekt für das Synchronuniversum 2018 ist. So kommen auch endlich wieder jene Leserinnen in den Genuss des Universums, die weniger Sinn für Politik im Allgemeinen und die der krassesten Hansestadt am Ryck im Besonderen haben.


Ich denke, die Frage nach dem „Wer bin ich“, muss ich hier nicht weiter ausführen – 52, kein bisschen leise, untergroß für mein Gewicht, glücklich in einer wunderbaren Beziehung mit meinem Menschen und mit drei Lieblingsmenschen, die auf ihre ganz eigene und unterschiedlichen Arten und Weisen bigi auf dem Teppich der Realitäten halten. Meine Arbeit als Sozialarbeiterin und Projektkoordinatorin ist mehr als nur ein Job – sie ist Beruf, was von Berufung kommt und mir ermöglicht, mit und für Menschen Mensch zu sein. Ich gehe einer kleinen Anzahl von Personen ordentlich auf die Nerven, auf den Sack oder gegen den Strich – und das ist gut so. Als politisch polarisierend aktiv wurde ich einst „beschimpft“ – derweil ist dies eine Auszeichnung für mich, denn die stille schweigende Mitte braucht ab und zu mal einen Schubbser in die richtige Richtung.

 

 

 

 


Intro aus:

1000 FRAGEN an dich selbst
(Übrigens ist es völlig okay, nicht alle Fragen zu beantworten.)
Was macht dich froh? Wovon träumst du? Was hättest du lieber anderes gemacht?
Erfahre mehr über dich selbst, indem du in diesem Heft blätterst und hier und dort ein
paar Fragen beantwortest. 1000 Fragen – die dir helfen herauszufinden, was für dich
wirklich wichtig ist.

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?

Quasi gerade eben, ich habe das erste Mal eine Art InternetStöckchen aufgenommen, mit dem ich mich wahrscheinlich das ganze Jahr beschäftigen werde – ein Langzeitstöckchen.

2. Mit wem verstehst du dich am besten?

Mit meinem Herz- und meinen Lieblingsmenschen. Natürlich auch mit einer Reihe toller Menschen, mit denen ich regelmäßig zu tun habe, mit jenen Menschen, die sicher auch Freunde sind. Grundsätzlich bin ich ziemlich harmoniesüchtig und mag mich einfach mit allen verstehen – wohlwissend, dass es Personen gibt, die ich auch nicht mehr verstehen will, weil es an rechter Propaganda, an rassistischem Gedankengut etc. einfach auch nichts zu verstehen gibt!

3. Worauf verwendest du viel Zeit?

Menschen und Computer und neuerdings auch auf mich selbst 😉

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?

Wenige – Witze ist ein ziemlich schwieriges Thema. Mein Komikzentrum ist da sehr selektiv konstruiert – obwohl ich aus dem jecken, närrischen Rheinland komme. Gestern habe ich von Carolin Kebekus „AlphaPussy“ gesehen. Da waren sehr viele, sehr schöne Momente dabei, die mich laut auflachen ließen. Torsten Sträter mag ich sehr und gut gemachtes Politik-Kabarett, was jetzt langsam wieder kommt.

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Ohja – wobei ich gerade lerne es zuzulassen. Nicht der schlechteste Weg, wenn man so nah am Wasser gebaut hat, wie ich und Pipi zu allen möglichen Gelegenheiten in die Augen bekommt.

6. Woraus besteht dein Frühstück?

Aus den drei großen Ks: Kuss, Kaffees, Kippen

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?

Dem Sohn meines ♥Menschen, als der sich wieder zu seiner Mutter verabschiedete heute

8. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?

Im Gesichtsausdruck (so wie sie ihrer Mutter), in der Hartnäckigkeit und Penetranz, hin und wieder auch in der Boshaftigkeit, in der Vorsicht fremden Menschen gegenüber, Entscheidungen aus dem Bauch und mit dem Herzen zu treffen, die scharfe Zunge.

9. Was machst du morgens als Erstes?

Die großen Ks: Küssen, Kwalmen, KaffeeTrinken, KatzenKraulen

10. Kannst du gut vorlesen?

Ich lese gerne vor. Menschen, die auf meinen Lesungen waren behaupten auch, dass ich das gut mache.

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Bis zum 4. Lebensjahr. Der eine Weihnachtsmann und das andere Christkind haben sich nicht sonderlich geschickt angestellt. Dafür glaube ich heute an die Kraft der Einhörner 😉

12. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?

Eine Insel mit Leuchtturm, ein paar Häuschen für liebe Menschen, mit vielen Dünen, viel Birkenwäldchen, vielen Schafen – Walliser Schwarznasen

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?

Geduld

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?

Club der roten Bänder steht seit 2017 ganz oben auf der Liste. Ansonsten bin ich bekennende TrashTVjunkyne. WalkingDead, FearTheWalkingDead, TinStar, Voice of Germany

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

Als Kind. Vergnügen geht für mich nicht überein mit Fahrgeschäften höher, weiter, besser, sensationeller.

16. Wie alt möchtest du gern werden?

Alt werden ist nichts für Feiglinge. Und ich glaube, in Zeiten wie diesen wird jeder zum Feigling, wenn er an das Alter denkt.

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

An den letzten Urlaub mit M. 

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?

Ver- und zerstörend.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen?

Nein.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?

Jetzt, gerade, eben, vorhin, heute früh, gestern, letzte Woche, im Dezember – November – Oktober… Eigentlich bin ich Dauerzweiflerin, selten -verzweiflerin. Doch, bei genauer Betrachtung meiner selbst kann ich schon zum dem Schluss kommen, dass ich ständig an mir zweifele, mein Denken, Handeln, Sein in Frage stelle und reflektiere. Richtig krass an mir gezweifelt habe ich…

Als die Herren Ibrahim, Dirk & Co. 2016 Probleme nicht mit Gesprächen klärten, sondern Presse,  Polizei, Anwälte und Staatsanwälte damit beschäftigten und die Herren Egbert und Axel  auf diesen Zug aufsprangen und meinten, sie müssten mir einen Denkzettel für das Ungemach verpassen, das ich ihnen vermeintlich seit Jahren bescherte. Damals wurde übrigens schon das geprobt, was dann 2017 auf dem Marktplatz seine Vollendung fand – Der öffentliche Pranger für politische Gegner und jene, die den „Herren“ nicht in den Kram passen. Mit den (Be-)Drohungen, den „Besprechungen“ auf rechten Plattformen und dem abartigen Gesabbel der Bewegten klar zu kommen war schon hart, schon weil sich das Ganze auch gegen meine Liebsten und mein Umfeld richtete und ich wirklich Angst hatte, dass sich die Aggressionen und Repressionen nicht nur mehr gegen mich, sondern auch gegen jene Menschen richten könnten, die ich in dieser Zeit begleitete und betreute.

 

 

Das sind die,

die gegen Greifswald sind

So läutete der Fraktionsvorsitzende der U am 04. März 2017 seine diffamierende „PrangerRede“ gegenüber dem johlenden und pfeifenden „Publikum“ auf dem Marktplatz ein. Der Rest ist Geschichte, dunkele und unrühmliche Geschichte unserer Stadt. Ein Akt, der an Respektlosigkeit, Selbstgefälligkeit und Überheblichkeit wohl kaum noch zu überbieten ist?

Gestern Abend hätte die U nun die Möglichkeit gehabt, gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern ein klares Statement abzugeben, hat doch jener Fraktionsvorsitzende eiligst eine sogenannte „Dringlichkeitsbürgerschaft“ einberufen, um mit der Bürgerschaft und anwesenden Gästen das Thema „Arndt“ zu diskutieren. Ein Thema, um das es dem Herrn schon lange nicht mehr geht – ebensowenig wie seiner Anhängerschaft – jenes johlende und pfeifende „Publikum“. Diese Bürgerschaft war ihm so wichtig, dass er nicht einmal kommentarlos die Absage der Rektorin der Universität hinnehmen konnte, sondern auf bekannt „hartnäckige“ Art erfragen musste, wieso? Weshalb? Warum? Was kann denn bitte wichtiger sein, als eine in 48 Stunden aus dem Kopfsteinpflaster der Stadt gestampfte Dringlichkeitsbürgerschaft, zu der er einbefiehltruft?

Erstens kommt es anders, als man zweitens denkt. Die Uni entscheidet sich, auf Grund der vom Ministerium dargestellten FormFehler, das Thema Umbenennung vorerst zu vertagen und ihre Senatssitzung, am 15.03.2017 nicht dem Thema zu widmen.

ZACK hat Frau Degrassi auch gleich wieder einen ganzseitigen Artikel zur Thematik, der den LeserInnen gelinde gesagt, an mancher Stelle die Nackenhaare sträuben lässt. Schließlich und endlich erfahren die BürgerInnen in einem Halbsatz, dass die Dringlichkeitssitzung gar nicht so dringlich ist und von Axel Hochschild abgesagt wurde. Natürlich nicht ohne … ach lassen wir das.

Hmm… und warum wurde dieser Termin nicht genutzt, um den vielen, vielen Wünschen und Forderungen der BürgerInnen nachzukommen, die sich über den Auftritt des Fraktionsvorsitzenden entsetzt und schockiert zeigen? Warum werden Pressemitteilungen, Anschreiben an die Bürgerschaft, Stellungnahmen und unzählige ungedruckte Leserbriefe nicht als Basis für eine klärende Auseinandersetzung genutzt? Hier werden Entschuldigungen gefordert, ist von Rücktritt die Rede und wird eine klare Distanzierung als notwendig erachtet. Nun, vielleicht, weil es die U ist, der man ja gemeinhin nachsagt, sie säße ihre Probleme gerne aus? Doch ist das wirklich schlau? Möchte diese Partei, all die Hetze, den Aufruhr, die Beleidigungen, die sie in den letzten Wochen aktiv mitgestaltet und mitzuverantworten hat, wirklich so stehen lassen? Ist das die neue Demokratie in unserer Stadt? Möchte Greifswald sich mit diesem Horrorszenarium im Gedächtnis vieler Bürgerschaftsmitglieder und BürgerInnen ernsthaft anderen Themen zuwenden und Gras über die Sache wachsen lassen?

Stellvertretend für die Reaktionen rund um Axel Hochschilds Auftritt am Samstag, 04.03.2017, möchte ich hier die Pressemitteilung des Bündnisses Greifswald für Alle teilen, sowie die traurigen Worte einer liebenswerten älteren Greifswalderin, die derweil ihren Unruhestand zum Teil im Ausland verlebt, aber bislang immer wieder gerne in ihre Heimatstadt zurückkehrte. Bislang.

Morgen kehre ich Greifswald erneut den Rücken und zurück auf meine Sonneninsel. Meine Enkelin sagt immer: Omi, laß das, du bist zu alt für diesen Scheiß. Und ich muß ihr zustimmen. Der Umgang, der in dieser Stadt mit Bürgern gepflegt wird, ist nicht mehr auszuhalten. Vor acht Tagen hat sich ein Bürgerschaftsmitglied weit von den christlichen und demokratischen Werten seiner Partei entfernt. Die Partei schweigt. Die Parteien schweigen. Die Bürgerschaft schweigt. Und zu allem Überfluß schweigt sogar der Bürgermeister. Das ist entsetzlich. Ich lese von der Alternativen Liste, von studentischen Organisationen, vom Frauenbeirat hoffnungsvolles. Sie beziehen sich direkt auf die unsägliche Darstellung Herrn Hochschilds und das Versagen anwesender Politiker wie Herrn Multhauf, Herrn König und andere. Sie hinterfragen und fordern zur öffentlichen Auseinandersetzung damit auf. Doch nichts geschieht. Stattdessen wird diesem Mann morgen erneut eine Bühne geboten. Er ruft zu einer Sonderbürgerschaft in der leidigen causa Arndt. Niemand begehrt dagegen öffentlich auf. Damit wird für mich nicht nur eine rechte Grenze überschritten, sondern jede Form seriöser Politik unmöglich gemacht. Eine Bürgerschaft, die sich von einem Fraktionsvorsitzenden vorführen läßt, relativiert nicht nur die Geschichte meiner Familie in Nazizeiten. Sie hat mein Vertrauen nicht verdient. Die Geister, die Sie Morgen rufen, werden diese Stadt für immer verändern. Mein Herz schlug stets für diese Stadt, in der ich einen wesentlichen Teil meines Lebens verbrachte, in der ich meine Kinder groß zog, in der meine Kinder an der Universität Greifswald studierten. Oft gab die CDU Anlaß zu berechtigten Zweifeln. Ich setzte mich mit ihnen auseinander oder über sie hinweg. Nun ist das Maß voll. Ich möchte nicht zusehen, wie diese Stadt an Herrn Hochschild und seinem seit Jahrzehnten zelebriertem, unverbesserlichen Narzißmus zerbricht. Wie die Gräben, die diese CDU, die schon längst ihre konservativen Werte dem rechten Populismus und rechten Ideologien opferte, unüberwindbar werden.
Wenn nicht einmal mehr der Bürgermeister, die SPD, die Linke und die Grünen über ausreichend Rückgrat verfügen, diesem rechten, mit Haß durchsetzten Spuk ein Ende zu setzen, dann habe ich hier nichts mehr verloren. Nicht eimal mehr mein Herz. Zunächst ging ich fort, um immer wieder gerne zurückzukehren. Nun gehe ich endgültig. Mach es gut Greifswald. Quelle: Barbara H. / Facebook 13.03.2017

PresseMitteilung des Bündnisses Greifswald für Alle, 07. März 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, das überparteiliche Bündnis „Greifswald für Alle“ hat die folgende Pressemitteilung formuliert:

Am letzten Samstag spielte sich während der Demonstration der Bürgerinitiative „Ernst Moritz Arndt bleibt“ folgende Szene ab: Axel Hochschild, Fraktionsvorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion, verliest einzeln die Namen all derjenigen Abgeordneten, die gegen ein Einwirken der Bürgerschaft auf die Hochschule stimmten. Nach der Einleitung: „Das sind diejenigen, die gegen Greifswald gestimmt haben…“ lässt Hochschild nach jedem Namen eine kurze Pause, um seinem Publikum von knapp 400 Personen die Möglichkeit zu geben, die Betroffenen auszubuhen und auszupfeifen; eine Möglichkeit, die das sichtlich erregte Publikum gern ergreift.

Ein solches Verhalten ist unter den demokratischen Parteien in Greifswald wohl bisher beispiellos. Was ist das Ziel einer solchen Aktion, bei der konkrete Einzelpersonen dem Zorn einer aufgebrachten Menge ausgesetzt werden? Schaut man beispielsweise an den rechten Rand, so wird mit der Denunziation antifaschistisch engagierter Menschen in sozialen Netzwerken oder auf öffentlichen Veranstaltungen eine Drohkulisse aufgebaut. Eine Drohkulisse, die dafür sorgen soll, dass sich diese Personen nicht mehr trauen sich zu engagieren. Will sich die CDU Greifswald wirklich auf dieselbe Stufe begeben?

Dazu kommt, dass die Position zum Verhalten der Universität für Hochschild offensichtlich untrennbar mit der Zustimmung oder Ablehnung der Stadt Greifswald selbst ist. Nur wer gegen die Umbenennung der Universität ist, scheint für ihn „für Greifswald“ zu sein. Alle anderen sind daher offensichtlich „gegen Greifswald“. Was die Benennung der Universität mit der Identifizierung mit Greifswald zu tun hat, ist allerdings nicht klar. So wird jegliche widersprechende Meinung delegitimiert, da diese schließlich „gegen Greifswald“ gerichtet sein müsste. So werden Menschen, die kein Problem mit der Umbenennung haben, automatisch als politischer Gegner ausgemacht, offensichtlich gilt: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Will die CDU mittragen, dass Konflikte wirklich auf diese Art vereinfacht und polarisiert werden?

Ist es angebracht, dass ein hochrangiges Parteimitglied die Regeln des demokratischen Umgangs miteinander so verletzt und seine Kollegen aus der Bürgerschaft so respektlos behandelt? Das Bündnis „Greifswald für Alle“ fordert Axel Hochschild zu einer öffentlichen Entschuldigung bei allen Betroffenen auf.

 

 

 

Offener Brief an die Bürgerschaft der Universität- und Hansestadt Greifswald

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerschaft in Greifswald,
wer selbst nicht am Samstag auf dem Marktplatz vor Ekel erstarrte, konnte der OZ-Berichterstattung zu der Pro-Arndt-Veranstaltung folgendes entnehmen:

„Im Anschluss verlas er [Axel Hochschild] noch die Namen von Bürgerschaftsmitgliedern, die in einer namentlichen Abstimmung im Stadtparlament gegen einen Antrag votierten, die Universität zum Überdenken des Beschlusses zu bewegen. Jeder Name wurde mit Pfiffen und „Pfui“-Rufen vom Publikum quittiert.“

>>Dazu gibt es diese Videosequenz, die das Geschehene in Bildern vermittelt.
Damit hat A.Hochschild eine Grenze mit Gewalt überschritten und begibt sich aktiv in das Reich der Konfrontation mit Greifswalder Bürgerinnen und Bürgern.

Diese Sonderbürgerschaftssitzung war öffentlich,
die Abstimmung hat vor aller Augen und Ohren, auch derer der Besuchenden, stattgefunden.
Die Presse war ebenfalls anwesend.
A.Hochschild schlachtete im Anschluss das Abstimmungsergebnis, in meiner persönlichen Wahrnehmung, grenzwertig denunzierend auf der Webseite seiner Fraktion aus.
Es besteht also überhaupt kein Anlass, Zweifel an der Transparenz zu hegen.
Dieser Vorgang war so öffentlich wie selten in der Bürgerschaft.

Die öffentliche Anprangerung auf dem Markt ist nicht nur in meinem Demokratieverständnis, eine Überschreitung aller Grenzen des Anstands und lässt viele, gerade ältere Menschen entsetzt zurück. Hier nur ein paar Reaktionen von GreifswalderInnen, die dieser Inszenierung tapfer beiwohnten oder sie verließen.

„Pfui – beschämend – empörend – Das gehört sich nicht – Ich weiß nicht, was schlimmer ist: Dieser Verbaldurchfall oder Arthur König, der nicht eingreift. Ich bin entsetzt – Erst Ott, Liskow und dieses Bübchen, nun das. Wir wählen seit Jahrzehnten CDU. Jetzt nie wieder. – Die AfD bedankt sich – widerliche Instrumentalisierung – Das ist nicht mehr meine Partei – Was soll das? – Der war nie zimperlich, aber das geht zu weit. – Greifswald muss aufpassen und die Bürgerschaft sollte sich mindestens von diesen Auftritten distanzieren. Auch von denen dieses alten Linken… Mulltauf? – Was ist mit Arthur König los? – Und König macht da mit. Entsetzlich. – Recht extrem – Wenn der Greifswald repräsentiert, schäme ich mich Greifswalderin zu sein. – Viele hier sind in meinem Alter und das macht mir Angst. – Ich bin für den Erhalt des Namens. Aber nicht so. – Mattentrauma – Arndt dreht sich im Grab um. – …“

Die Zusammenfassung derjenigen, die nicht des Malermeisters Meinung sind, auf einer Liste und die Verlesung dieser Liste vor einem pfeifenden, geifernden und johlenden Publikum unterstelle ich folgende Absicht: Erneute Denunzierung und Diffamierung.

Sie steht in einer Linie mit den Nazi-Posts in den Sozialen Netzwerken, welche die Namen der studentischen Mitglieder des Senats samt Adresse veröffentlichten und sagten: „Ihr wisst ja, was nun zu tun ist“.

A. Hochschild hat mit dieser Denunzierung die Bürgerschaft in Misskredit gebracht und meines Erachtens erpresst. Die Mitglieder der Bürgerschaft dürfen nicht in ihrem Abstimmungsverhalten dadurch beeinflusst werden, dass sie damit rechnen müssen, dem johlenden Greifswalder Mob ausgesetzt zu werden. Ja ich spreche bewusst von Mob, denn dieser Hass, der sich in den Gesichtern der Personen, die sich an dem Spektakel lauthals beteiligten, ablesen lässt erinnert schwer an Szenen rechtsextremer Übergriffe, Naziaufmärsche, Merkel-Muss-Weg-Veranstaltungen, Informationsveranstaltung zu Gemeinschaftsunterkünften und Hexenverbrennung.

Das hat nichts mehr mit Transparenz zu tun und ist sicher nicht im Sinne des Erfinders.

Über diese Form der Denunziation und Diffamierung darf man nicht axelzuckend hinweggehen, Entschuldigungen suchen oder sie schön reden. Dieses Verhalten ist definitv kein „übliches“ Mittel politischer Auseinandersetzung, sondern es ist die Diffamierung von Menschen UND der Bürgerschaft. Dass Hochschild das ungehindert auf dem Marktplatz konnte ist nicht nur ein eklatanter Verstoß gegen ALLE demokratischen Regeln, sondern lässt auch an dem demokratischen Verständnis beiwohnender Bürgerschaftsmitglieder zweifeln.

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerschaft in Greifswald,

ich persönlich kann bekanntlich sehr gut nachvollziehen, wie es sich anfühlt von Herrn Hochschild an den Pranger gestellt und zum Thema gemacht zu werden. [siehe dazu www.synchronuniversum.de] Und ich bin nur eine einfach gestrickte Bürgerin, an der sich, wie mir derweil mehrfach versichert wurde, ein paar Fraktionsmitglieder „rächen“ oder abarbeiten wollten, da ich meine kleinen Wurstfingerchen seit 2010 zu oft, zu tief in Wunden lege und den „Herren“ einfach zu aufmüpfig bin.

Doch diese Inszenierung hatte selbst für mich einen erheblich unwürdigeren Charakter mit dem Charme von Menschenverachtung.

Ich erwarte als Bürgerin von Ihnen mehr als nur ein transparentes „Nachdenken“. Ich wünsche mir ein deutliches und nicht zu überhörendes Signal. Ich wünsche mir eine glaubwürdige, ehrliche Distanzierung.  Und schließlich rate ich, wenn Sie gestatten, unbedingt zu einer ehrlichen Auseinandersetzung mit der Person „Hochschild“. Dass diese Person die Bürgerschaft, nach meinem Empfinden, als persönliche Plattform für die Demonstration eigener Befindlichkeiten und Unzulänglichkeiten immer wieder missbrauchen darf, ist das Eine. Dass diese Person nun sämtliche Werte dieser Bürgerschaft mit Füßen tritt, das ist nicht hinnehmbar und es wird Sie viel Mühe kosten, das Vertrauen der BürgerInnen in die Arbeit der Bürgerschaft wiederherzustellen. Im Übrigen möchte ich zu bedenken geben, wem diese Aktion schließlich und endlich genutzt hat – der AfD. Denn seien wir doch mal ehrlich – sie ist sicher nicht unser Inbegriff einer Alternative für Deutschland – aber sie ist das Original – und warum sollte man als „Besorgte, der Identität Beraubten oder Abgehängte“ für das wertfreie Imitat, Plagiat oder die billige Kopie kreuzen, wenn man das Original wählen kann?

Vielen Dank für Ihre Zeit,

Birgit Schulz

Der Frieden der Stadt steht Kopf

Koalitionen des Grauens

Was sich nicht alles zeigt, wenn man ein bisschen über rechte Tendenzen und Strukturen in Greifswald recherchiert.

Alleine ob der Koalitionen des Grauens, die sich in den vergangenen Monaten gegründet haben, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Ich erinnere an die Freitagsrunde; die BI zum Erhalt des Kinderkrankenhauses Wolgast und die Pro-Arndt-BIen. Sie alle suchten irgendwann den Schulterschluss oder die Unterstützung mit dem Mann, der sich mit weiten Teilen seiner „GreifswaldPegida“ mit Rechtsextremen / Nazis / Kriminellen im direkten Umfeld gemein macht, öffentlich den Holocaust leugnet, einer der wohl bekennendsten Antisemiten der Stadt und in Sachen Rassismus und Homophobie ganz vorne dabei ist. Achja und selbsternannter Wahlkampfhelfer der „AfD“, „NPD“ ist er mit Teilen seinen Jüngern auch.

Entsprechend bietet eine FacebookFreundschaft, die ich heute entdeckte, nach meinem Verständnis richtig Zündstoff. Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag /wer-solche-freunde-hat-braucht-keine-feinde-mehr/? Hier erlaubte ich mir, meine FacebookFreunde darauf hinzuweisen, dass sie darauf achten sollten, in welchen Gruppen sie unterwegs sind und vielleicht auch einmal ihre Freundesliste durchzuflöhen, mit wem so die eigenen „Freunde“ connected sind.

Nun könnte ich sagen „Pff, mir doch egal, wen sich Scheer zum Freund aussucht.“, aber… eben weil unser Nichtverhältnis ist, wie es ist und mit Hinblick darauf, wie es zu diesem Nichtverhältnis kam, kann und will ich mir einen Kommentar hier nicht verkneifen. Wer hier im SynchronUniversum regelmäßig mitliest weiß um das NichtVerhältnis zwischen dem Sozialdezernenten und mir. Ich glaube, ich übertreibe nicht sonderlich, Herr Scheer darf mich gerne korrigieren, wenn ich behaupte, dass ich in seinen Augen spätestens seit der Ära „Sporthalle Feldstraße“ alle Kriterien einer „Persona Non Grata“ erfülle. Wobei mir bis heute noch nicht ganz klar ist, womit ich das seinerzeit verdient habe, ging doch die Verweigerungshaltung, über die Geflüchteten, mit den Geflüchteten und den vielen Freiwilligen der Turnhalle und ihrer Situation dort, ganz klar von ihm, bzw. dem Landkreis aus. Egal, es ist wie es ist und wenn man sich nicht gemeinsam an einen Tisch setzen möchte, sich jedweden Gesprächen, moderiert oder unmoderiert, im privaten oder im offiziellen Kreis, oder per eMail verweigert, dann braucht man sich meines Erachtens nicht wundern, wenn andere Wege der Kommunikation gewählt werden, die dann im Zweifelsfall auch Öffentlichkeit finden. So vertrete ich meine Meinung und meine Ansichten über das SynchronUniversum und Facebook. Beide Medien werden seitens Herrn Scheer und des Landkreises verfolgt [das Synchronuniversum berichtete mehrfach], sodass ich mir sicher sein kann, dass meine Worte auch ankommen. Umgekehrt erfahre ich über Umwege, dass versucht wird, vor mir und meinem Tun zu warnen. Deweil reicht es mutmaßlich aus, meinen Namen zu hören oder in Teilnehmerlisten zu lesen und schon heult im Landkreis die SchulzAlarmSirene. Ich glaube, ich kann mit einem gewissen Stolz und sehr großer Dankbarkeit behaupten, keinem Dialog aus dem Weg zu gehen, Gespräche nicht nur zu suchen, sondern sie auch zuzulassen und dank hinreichender Dokumentation der letzten zwei Jahre und sehr lieber und ehrlicher Menschen in meinem Umfeld, den größten Teil der Warnungen und Behauptungen entkräften und widerlegen zu können. Selbst Menschen, die nur am Rande mit mir zu tun haben, erfahren dank meines Umfeldes oder von mir selbst eine Gegendarstellung und können sich so selbst ein Bild von mir und diversen Vorfällen machen. Ich bin sicher keine Person des öffentlichen Lebens, aber durch meine Aktivitäten und mein Arbeiten agiere und lebe ich öffentlich – was in diesem Fall ein großer Vorteil ist.

Zurück zum eigentlichen Thema und damit zur Kommentierung, die ich mir nicht verkneifen kann und die ich gerne als Frage, aus wirklichem Interesse heraus formulieren möchte:

  • Wenn ich jederzeit öffentlich vor der Presse, an runden Tischen, in politischen Gremien und auf öffentlichen Veranstaltungen im besten Licht als Sympath und Macher auftrete,
  • wenn ich aus unterschiedlichsten, nicht immer für alle nachvollziehbaren oder „guten“ Gründen, gewisse Menschen und Menschengruppen aus meinem Arbeitsleben im besten Falle „nur“ ausschließe, sie vermeintlich ignoriere und blockiere,
  • wenn ich schließlich sogar dieses alles auch im Hinblick auf den Schutz des eigenen engsten privaten Umfeldes, also meiner Familie möchte…

Wie kann ich dann, auch wenn es hoffentlich nur auf Facebook ist, mit einem Mann „befreundet“ sein,

der sich mit weiten Teilen seiner „GreifswaldPegida“ mit Rechtsextremen / Nazis / Kriminellen im direkten Umfeld gemein macht, öffentlich den Holocaust leugnet, einer der wohl bekennendsten Antisemiten der Stadt und in Sachen Rassismus und Homophobie ganz vorne dabei ist❓❓❓

Wenn Sie mir nicht glauben möchten, was ich auf Grund unserer Geschichte sogar nachvollziehen kann, dann informieren Sie sich doch in Ihrem weiteren virtuellen und realen Freundes- und Bekanntenkreis, beschäftigten Sie sich mit den Veröffentlichungen N.Ks, seinem FacebookAuftritt und den öffentlich zugänglichen Videos und Mitschriften seiner „Reden“ und last but not least, werfen Sie einen Blick nicht nur in seine „Freundes“Liste und klicken mal quer, wer mit wem…

 

 

 

Eigenlob stinkt…

…weiß ich doch 😇

Und doch möchte ich euch eine persönliche Nachricht, die mich letzte Nacht erreichte, ein Jahr, nachdem auch ich zu einem der Gesichter Greifswalds wurde – und knapp eine Woche, nachdem man mir mal wieder ein braunes ShitStürmchen versuchte entgegen zu pusten und man sich in übelstem GassenJargon über mich ausließ, nicht vorenthalten:

…Dafür umso schöner, wenn man auf Menschen wie dich trifft. Lass dich von nichts und niemandem runter machen und Insallah behältst du immer deine Leidenschaft und Stärke bei, sodass du immer mehr Menschen im Herzen berühren kannst und zu mindestens diese, dank dir, dann weiter machen und für Gutes auf der Welt sorgen.

Wisst ihr, solange mir in der Mehrheit solche Worte entgegen gebracht werden, ich mehr solche Nachrichten erhalte als ShitStürmchen ernte und mich liebe Menschen auf diese Art und Weise in meinem Denken und Handeln unterstützen und bestätigen, solange mache ich doch einfach weiter.

In diesem Sinne – immer schön menschlich bleiben

#MenschlichkeitIstMeineHandschrift

 

 

 

OH MEIN GOTT – Sie bewegen sich!!!11!!

Nein, ich rede nicht von der Gruppe. Um die und ihre „Dialoge der Sorge“ kümmern sich jetzt Fachkräfte. 😉

Ich rede von 18 jungen Menschen. Sie bewegen sich. Sie laufen durch den Ort und ja, sie fahren sogar mit dem Bus zur Schule! Sie haben gekämmte Haare und saubere Kleidung. Sie gehen auch in der Dunkelheit auf der Straße. Und das – meine Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, das geht mal gar nicht! 😱

Ich selbst schwanke gerade zwischen totaler Sprachlosigkeit, hysterischem Lachen und unfassbarer Wut…

Aufhänger dafür ist ein Artikel aus der OZ, der online leider mal wieder nur als Bezahlartikel zur Verfügung steht. Roland Meyer, nicht nur parteilos und  Bürgermeister aus Mölschow auf der Insel Usedom gibt der OZ ein Interview mit dem Titel: „Ein Teil der Einwohner hat Angst“ Mölschows Bürgermeister Roland Meyer (69) spricht über sein Dorf und über die Flüchtlinge. Ihr erinnert euch, Usedom ist die Insel, auf der laut Landtagswahl 2016 nahezu jeder 2. auf den Stimmzettel mindestens ein braunes Häufchen Kreuzchen gemacht hat.

Zu diesem Interview fallen mir nur ganz viele Superlative ein – die absolut nichts mit „super“ zu tun haben. Davon abgesehen, dass ich nicht weiß, was mich eigentlich mehr aufregt …

  • die Insulaner Usedoms, die zum Teil nicht mal Aborigines sind und sich schon in Populismus und Fremdenhass übten, bevor überhaupt ein unbegleiteter Minderjähriger die Insel betrat (Ich erinnere mich nur zu gut an eine Veranstaltung im Oktober 2015 hier im Rathaus, wo vermeintliche Besorgte bereits ihrem Unmut versuchten Luft zu machen. Damals erhielten sie wenigstens noch ein wenig Gegenwind von z.B. Herrn Pegel. Das Lüftchen von damals ist leider derweil massiv abgeflaut, nachdem sich die politischen Interessen und Betätigkeitsfelder des Herrn veränderten)
  • oder dieser Bürgermeister, der PIIIEEEPPPP, PPIIIEEEPPPPPIIIEEEPPPP, PIIIEEEPPPP, PIIIEEEPPPPPIIIEEEPPPPPIIIEEEPPPP. ***

Was den Abdruck dieses, meiner Meinung nach, unsäglichen, populistischen, fremdenfeindlichen, PIIIIEEEEEP Interviews betrifft, bin ich derzeit noch zwiegespalten. Klar, das ist Futter für die Gruppe, jeden MöchtegernNazi, Rassisten, ProvinzPegidioten und die AfD.
Andererseits finde ich es gar nicht so schlecht, dass so viel Menschenverachtung (ja, mal wieder von einem Mandatsträger aus unserem Landkreis) publik gemacht wird.

 

Ich bin eine NaziX

zumindest eine bekennende GrammarNaziX

und wenn ein „Bewegter“ aus dem Facebook-Kreise „Was Greifswald bewegt“ und mindestens „besorgter“ Busfahrer,

  • der ganz öffentlich unter anderem dazu steht,
  • die AfD zu wählen,
  • der verurteilte Holocaust-Leugnerinnen huldigt,
  • der NPD-Pastörs Videos teilt,
  • und der einen menschenverachtenden N****-Header zum Titelbild seines Facebookauftritts wählt,
  • der im vergangenen Jahr nur wenige Gelegenheiten ausließ, auf der o.g. Plattform gegen Geflüchtete zu hetzen,
  • UND der keine Gelegenheit auslässt, im sicheren Umfeld und mit Duldung und Unterstützung o.g. Plattform, also quasi im „Rudel“,  gegen einzelne Menschen der engagierten und couragierten Zivilgesellschaft unserer Stadt zu hetzen, diese zu beleidigen, anzupöbeln und zu beschimpfen,

wenn dieser „Bewegte und Besorgte“ seine „Meinung“ innerhalb einer Nacht intensiven „Online-Gesprächs“ derart ändert, dass er sich offen und vehement für unsere neuen Nachbarn ausspricht, ihnen nahezu „zur Seite springt“, sie ausdruckstark gegen von ihm erfundene Vorwürfe verteidigt, sich gegen Fremden- (Ausländer-)hass ausspricht,

dann ist das mir selbstnatürlich einen Beitrag im SynchronUniversum wert.

Wie es dazu kommt

Das überparteiliche und lose Bündnis Greifswald für Alle hat sich vor mehr als einem Jahr gegründet, als sich Besorgte auch in unserer Stadt zusammenrotteten, um als „ProvinzPegida“ montags spazieren zu gehen und sich als „Folck“ zu präsentieren. In kürzester Zeit fanden sich viele, viele UnterstützerInnen für das Bündnis, die mit und für die Idee, in unserer Stadt keine Menschenverachtung, keinen Rassismus, keine NAZIonalen Idiotologien zu dulden, das Bündnis bereicherten und in seinem Handeln für die Weltoffenheit, Toleranz und Demokratie in unserer Stadt einstanden. So verfasste das Bündnis vor zwei Monaten etwa, bedingt durch die skrupellose Koalition, welche die BI Wolgast zum Erhalt des Kinderkrankenhauses mit der „ProvinzPegida“ schloss, einen offenen Brief an die im Land und im Kreis  Vorpommern-Greifswald vertretenen Parteien, sowie die im Kreistag VG sitzenden Fraktionen und Einzelmitglieder. Geteilt wurde dies natürlich über den Facebookauftritt von Greifswald für Alle, unter dem sich nun in den vergangenen Tagen, also weit zwei Monate nach Erscheinen des Artikels plötzlich zwei Kommentatoren bemüßigt sahen, das Thema auf ihre Weise erneut ins Gespräch zu bringen. Soweit, so gut – dem Bündnis ist es stets ein großer Wohlgefallen, wenn Inhalte nachhaltig diskutiert und den BürgerInnen ins Gedächtnis gerufen werden.

Wir haben uns mit einem offenen Brief an die im Land und im Kreis Vorpommern-Greifswald vertretenen Parteien sowie die…

Posted by Greifswald für alle on Mittwoch, 16. November 2016

Besagter bewegter und besorgter Busfahrer jedoch, tat sich, ungeschützt von seinem Rudel der geschlossenen Gruppe „Was Greifswald bewegt“, dadurch hervor, dass er zum wiederholten Mal zum Nachteil des Bündnismitgliedes Gregor Kochhan hetzte und zu provozieren versuchte. Nachzulesen ist der Beitrag mit all seinen Kommentaren >>hier<<

Der Busfahrer macht Laut:

Hier steckt nur ein verbohrter einsamer alter Küchentischrauchender Mann hinter, der seine Hetze hinter „Greifswald für alle“ versteckt.

Es kam wie es kommen musste. Bündnismitglieder positionieren sich klar gegen die Hetze, das passt dem Besorgten natürlich nicht, dieser ereifert sich immer weiter, wird grob beleidigend, pöbelt und irgendwann hatte ich, nicht nur gerade nichts besseres zu tun in der Nacht und mischte mich ein. Wer schreibt bleibt, so sicherte ich erstmal alle bis dahin getätigten Aussagen, die – zusammengenommen mit Äußerungen aus der jüngsten Vergangenheit, ein wunderbares Paket für die Staatsanwaltschaft abgeben. Weil ich prinzipiell nicht zu den Menschen zähle, die „hintenrum“ und anonym agieren, gab ich das auch zum Besten und hatte natürlich sofort den Besorgten, mit all seiner stilsicheren Wortgewandheit an der Backe. Nun wäre er nicht er, wenn er nicht auch Schauermärchen über mich zu erzählen wüsste und so gräbt er „seine Meinung“ über den Gelddiebstahl im November aus [das SynchronUniversum berichtete ausführlich über den „bewegten Meinungsaustausch“, der zum Glück des Verfassers seinerzeit gelöscht wurde]. Gut, er weiß es vielleicht nicht besser und ich erwarte von solchen Personen natürlich nicht, dass sie alle meine Beiträge verfolgen und sie obendrein noch verstehen. So stellte ich nach dem ersten echauffierten Ausbruch des Busfahrers noch einmal in einfachen Worten klar, dass ich seinerzeit niemanden unter Generalverdacht stellte und schon gar keine Geflüchteten. (Eher im Gegenteil. Ging es mir doch auch darum, dass der gemeine Dieb sich theoretisch hätte an vielen Besuchern der Veranstaltung bereichern können, eben auch an den Geflüchteten. Im Gegensatz zu den Besorgten, die dies in ihrer Gruppe unverblümt und umgehend thematisierten, haben die Geflüchteten mein Ansinnen verstanden und entsprechende Rückmeldungen gegeben, ob oder ob sie nicht auch um Geld erleichtert wurden.)

Okay, auch mit der Reaktion darauf, konnte ich rechnen. Oder nicht??? Och, was liest sich denn da zwischen den Zeilen? Hmm… zeitgleich suchte der Besorgte allerdings den Schutz seines Rudels und heulte sich bei ihm aus. Andererseits liest man auch hier von unschuldigen Flüchtlingen. Sehr verwirrend.

Frei nach dem geflügelten Wort „Alle guten Dinge sind 3“ versuchte ich weiter, das unsägliche Missverständnis aufzuklären, dass ich niemanden und schon gar keine Geflüchteten Menschen unter Generalverdacht stellte. Ich weiß ja nicht, wie es in besorgten Kreisen zugeht – aber die Menschen, die seinerzeit anwesend waren, zählen zu meiner derweil recht großen Familie und in meiner Familie halten wir es, wie übrigens in jeder guten Familie – man bestiehlt sich nicht. Vielleicht ist das unter Besorgten und ihren Familien oder in der Familie des Busfahrers anders?

Ein befreundeter Staatsanwalt, der ebenfalls schlaflos und noch online, verfolgte auf Hinweis die Diskussion und gab mir parallel lobende Ryckmeldungen. Es war ein Bild für die Götter – Mama bigi im Bett, bewaffnet mit meinem Smartphone und einem TestTablet, versorgt mit köstlichem türkischen Apfeltee und Chips statt obligatorischem PopCorn, den Juristen zunächst am Ohr, dann an den Tasten, versuchte ich einerseits die Textschöpfungen meines Gegenübers zu entziffern und zu deuten, in Folge dann darauf souverän zu antworten. Wäre mir das Gegenüber nicht schon mit all seinen Meinungen bekannt, ich hätte schmunzeln wollen. Wunderbar war unter anderem die Stelle, in der er (Herr Google hält des Besorgten schulischen Lebenslauf bereit) offenbar hilflos versuchte, meine Bildung in Frage zu  stellen. Dann bekam ich plötzlich Geldprobleme, von denen ich bislang noch nichts wusste.

Und immer und immer wieder, dieses Auftreten als selbsternannter Schutzpatron der Geflüchteten.

Freundlich verwies ich den Besorgten auf den unsäglichen Beitrag seines bewegten Kollegen aus dem November, den dieser – die Gründe hierfür seien dahingestellt – löschte und gab ihm so die Möglichkeit, seine ständigen Wiederholungen von Falschbehauptungen einfach nochmal zu überdenken und erntete…

Nun, als überheblich werde ich in der Regel nur vom Rudel der Bewegten bezeichnet, was für mich in der Tat und alleine in diesem Zusammenhang ein echt geiles Kompliment ist, zeigt es mir doch, dass ich im „Dialog“ zunächst mal alles richtig mache.

 

Schließlich und endlich

Der kleine Zeiger stand zwischen 3 und 4 und der Große näherte sich bedächtig der 12 als der besorgte, bewegte Busfahrer nochmals all seine Kraft zusammennahm mit folgendem Statement das Finale einläutete:

Ja natürlich geht das gar nicht. Und ja richtig, wenn jemand, weil ihm Geld fehlt, Geflüchtete unter den Generalverdacht des Diebstahls stellen würde, dann ist das rassistisch, dann ist das echt NAZI.

Herr Busfahrer, Sie haben es endlich, endlich erkannt:

DAS GEHT MAL GAR NICHT! Das geht mal genauso gar nicht, wie Nordafrikaner unter den Generalverdacht gestellt werden, für das verantwortlich zu sein, was da widerwärtiges zu Silvester in Köln 2015/2016 geschah. Das geht mal so gar nicht, wie 1.000.000 Geflüchteter unter den Generalverdacht gestellt werden, dass diese alle mit mehreren Pässen unseren Sozialstaat abzocken. Das geht mal so gar nicht, wie alle neuen Nachbarn unter den Generalverdacht gestellt werden, Wirtschaftsflüchtlinge zu sein. Das geht so mal gar nicht, dass alle Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten zu uns nach Deutschland flüchten, unter den Generalverdacht gestellt werden, Terroristen und Krieger des IS zu sein. Ich könnte diese Liste endlos weiterführen. Und ja – wer das tut, wer Geflüchtete unter solchen Generalverdacht stellt, der sollte sich PFUI, was schämen!!!11!!

Dies lässt sich übrigens ohne Weiteres auch auf jene Menschen übertragen, die mit viel Liebe, Menschlichkeit und persönlichen Ressourcen anderen Menschen helfen, die sich für andere hilfsbedürftige Menschen einsetzen, egal welchen Alters, Hautfarbe, Kultur, Religion, sexueller Lebensweise oder persönlicher Befindlichkeit. Das geht mal so gar nicht, diese Menschen unter den Generalverdacht zu stellen, kriminelle, linksextreme, linksradikale Terroristen zu sein.

Ich freue mich sehr, dass Sie scheinbar nun wirklich verstanden und Verständnis haben. Und ich kann es kaum erwarten, dass Sie dieser wundervollen Entwicklung dadurch Ausdruck verleihen, indem Sie ihr Headerbild menschenfreundlicher gestalten und sich auch sonst, von rassistischen und menschenfeindlichen Inhalten auf Facebook trennen. Vielleicht ist es Ihnen ja auch irgendwann möglich, sich gegenüber Ihrem Rudel entsprechend zu behaupten und Ihr neu erlangtes Wissen zu teilen?

Im nächsten Schritt unterhalte ich mich sehr gerne darüber, dass das sogenannte „Bashing“, Diffamierungen, Verleumdungen und Beleidigungen keine demokratischen Stilmittel einer Zivilgesellschaft sind, dass Hass und Neid niemanden weiterbringen, sondern vereinsamen lassen dass ehrliche Freundlichkeit, Respekt und eine entsprechende Kommunikation viel zielführender sind, als wilde Beschimpfungen, Beleidigungen und Pöbeleien, ja sogar das Leben angenehmer und lebenswerter gestalten.

Achja,

und ich möchte bitte nicht mehr hören, ich sei nicht dialogfähig im Bezug auf Besorgte. Wenn ich das letzte Nacht nicht eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe, dann weiß ich auch nicht… 😂

 


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