1undachtzig bis 1hundert

Selbstfürsorge ist Selbstfürsorge ist Selbstfürsorge und bedeutet auch, dass wenn mich Ungemach in Form von Rotz, Hust und Hatschi heimsucht, mache ich eben eine Pause. So vergangenes Wochenende. Da auf der Arbeit gerade nicht an Pause zu denken ist, habe ich mich das vergangene Woche gepflegt und bin nun heute am Start mit dem fünften Teil aus den 1.000 Fragen an mich selbst.

81. Wie geduldig bist du?

Gar nicht, weder mit mir selbst noch mit anderen. Das ist eine echte Schwäche.

82. Wer ist dein gefallener Held?

Mit Held*innen habe ich es nicht so. Verehrung, Pathos, Throndenken liegen mir fern. Allerdings gibt es ein paar Menschen, die ich wirklich bewundere – für ihr Engagement, ihren Einsatz in kritischen Situationen und Krisen, ihre klare Haltung und Kante.

83. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Das kommt darauf an. Wenn man mich mit Frosties, Gänseblümchen und LiebeLiebeLiebe erpressen möchte?!

2010 – Freunde aus Hamburg zu Besuch und gleich als DemoTouristen verschrien. Soll ich sie mal fragen, was sie zu Arndt sagen? *muharharhar*

84. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Das sollten Birte und Martin sein.

85. Meditierst du gern?

Ja, aber noch nicht so lange. Diese Form der Entschleunigung und Selbstfürsorge habe ich in den vergangenen Monaten für mich entdeckt.

86. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Mit einem guten Gespräch mit meinem HerzMenschen. In dem ich meinen Lieblingsmenschen ein Ohr abkaue.

87. Wie heisst dein Lieblingsbuch?

Der träumende Delphin von Sergio Bambaren

88. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?

HerzMensch, Lieblingsmenschen & Kolleginnen

89. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?

Keine Ahnung. In Anbetracht der Tatsache, dass „ja“ auch ein schönes Füllwort ist, nehme ich an, dass ich ja wohl ja mehr sage und schreibe. Ja nee, oder doch ja?

90. Gibt es Gerüchte über dich?

DummelFood
Gestellte Szenen zum Vorwurf ich sei linksextremistisch

Klar gibt es Personen, die mich nicht leiden können. Klingt komisch – ist aber so. Es gibt Personen, denen ich auf den Schlips getreten bin und es gibt Personen, denen ich nachhaltig auf die Nerven gehe und ihnen auf die Füße trete. Und wenn die Verzweiflung darüber zu groß zu werden scheint, streuen sie Gerüchte.

91. Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?

Arbeiten – ich habe immer gearbeitet, ich habe immer etwas getan, im Zweifel ehrenamtlich. So sehr ich mein Zuhause liebe aber ohne Arbeit geht gar nicht. Das höchste der Gefühle wäre, eine Zeit zu Hause bleiben um mein 3. Buch fertig zu stellen – aber nee, ich muss raus. Ich  muss mit Menschen, für Menschen sein, sonst fühle ich mich nicht als Mensch.

92. Kannst du gut Auto fahren?
Ich könnte zwar fahren – aber nein, ich habe keinen Führerschein und möchte auch keinen erwerben. Das wäre nicht gut – nicht für den Verkehr, nicht für meine Beifahrer*innen und auch nicht für mich.

93. Ist es dir wichtig, dass dich die anderen nett finden?

Ich war nie nett, ich bin nicht nett und ich werde auch nie nett sein. Bei manchen Menschen ist es mir durchaus wichtig, dass sie mich gerne, im Sinne von lieb haben – ja klar. Allerdings gibt es auch eine ganze Reihe Personen, die mich echt mal gerne haben können.

 

94.Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Mit dem Herzmenschen ans Wasser fahren – irgendwo an einen Strand mit Kuscheldecke und ganz viel #LiebeLiebeLiebe. Oder nach Rostock fahren und das beste Steak ever genießen. Oder im Sofa mit Freund*innen chillen und versacken. <3

95. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?

Nicht, dass ich wüsste. Mir wurde da zwar schon das eine oder andere nachgesagt, bis dahin, dass Strafanzeigen gestellt wurden. Wobei ich meine erste und meine zweite Strafanzeige hier in Greifswald im Alter von 50 und 51 Jahren kassierte. Jaaa richtig, die Geschichte – damals. Beide Versuche haben nicht gefruchtet, ich bin immer noch nicht mundtot und ich werde weiter mit allen mir zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen Unrecht, Hass und Menschenverachtung vorgehen.

96. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Was meint ihr? Womit ich d’accord gehe, habe ich mal gefettet.

Der typische Skorpion ist ausdauernd, belastbar, bewahrend, defensiv, eifersüchtig, engagiert, entschlossen, extremistisch, fanatisch, forschend, furchtlos, gerissen, grüblerisch, instinktiv, jähzornig, kompliziert, kompromisslos, leidenschaftlich, machtgierig, manipulierend, misstrauisch, mutig, mysteriös, nachtragend 

Ich selbst sage in diesem Zusammenhang immer – „Ich bin Skorpion, klein und giftig!“

97. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Schwarz, Grau, Grün

98. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Bis zur letzten Sekunde. Vorher schlapp machen oder aufgeben ist nicht – geht nicht – darf nicht. Was ich heute kann besorgen, das schafft Raum und Zeit für Morgen.

99. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Gar nicht mehr so viele, weil ich gar keine Zeit mehr habe. Allerdings bin ich bekennende Trash-Junkie und SoapLiebhaberin. Wenn ich also eh daheim bin, weil krank, dann sehe ich sie so ziemlich alle.

100. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind?

Wieso wäre? Ich bin ganz oft Kind. Immer wenn es geht.  Ganz nach Nessaja aus Tabaluga von Peter Maffay.

Ich wollte nie erwachsen sein
hab‘ immer mich zur Wehr gesetzt.
Von außen wurd‘ ich hart wie Stein
und doch hat man mich oft verletzt.

Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.
erst dann, wenn ich’s nicht mehr spüren kann,
weiß ich, es ist für mich zu spät,
zu spät, zu spät.

Unten auf dem Meeresgrund
wo alles Leben ewig schweigt
kann ich noch meine Träume seh’n
wie Luft, die aus der Tiefe steigt.

Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.
erst dann, wenn ich’s nicht mehr spüren kann,
weiß ich, es ist für mich zu spät,
zu spät, zu spät.

Ich gleite durch die Dunkelheit
und warte auf das Morgenlicht.
Dann spiel‘ ich mit dem Sonnenstrahl
der silbern sich im Wasser bricht.

Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.
erst dann, wenn ich’s nicht mehr spüren kann,
weiß ich, es ist für mich zu spät,
zu spät, zu spät.

Text & Logo, Tabaluga und die Reise zur Vernunft, Nessaja, Rolf Zuckowski & Peter Maffay, 1994

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Copyright © 2013. All Rights Reserved.