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Zeig Schleife!


NEIN ZU NAZIS



Ich zeige Schleife!

Name
bigi Schulz

Alter
47

Wohnort
Greifswald

Statement
Es ist meine Pflicht!

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Mani, Inti, Balala, Urko

Es war einmal – oder die Geschichte zweier Menschen, die wie Meinereine ihren Traum Wirklichkeit werden lassen, ihr eigenes Märchen schreiben und sich als ExistenzGründer der besonderen Art durch das  bürokratische Leben Mecklenburg-Vorpommerns kämpfen.

Kennengelernt haben wir Sigrid Gau und ihre werte Frau Mama auf dem Weihnachtsmarkt im Rathaus der schönsten HanseStadt am Ryck. Nachdem ich mich bei Frau Mama erstmal voll in die Fettwanne hockte und mir als LichtDiebin einen Namen machte, bevor frau mich überhaupt kennenlernte, und während ich das volle Verkaufsgespräch rund um AlpakaProdukte verinnerlichte “lüften, lüften, lüften – nicht waschen, wenn Sie heiß duschen ins Bad hängen oder bei Nebel oder Niesel nach draußen hängen”, freundete frau sich an.

Für mich war es der erste Kontakt mit AlpakaWolle – AlpakaProdukten. Die ist soooooooooooooooooooooooo kuschelig die Wolle und nachdem ich so nach und nach mitbekam, dass Sigrid die Produkte nicht nur verkauft, sondern höchstselbst im Besitz von 4 Alpakas, 2 Ponys, Fischen und Hunden ist, lag es natürlich auf der Hand, dass ich als olle Zoohopperin da hin muss! Kurzum, wir lernten unsere Männer gegenseitig kennen, tauschten Adressen, TelebimmNummern & Co aus und versprachen uns ein Wiedersehen nach Weihnachten.

Der ursprüngliche Termin war gestern – dieser musste allerdings verschoben werden, weil mein Liebster früh Morgens, dreiviertel Sechs aus dem Bett geläutet wurde – er musste nach Rügen, an die Unglücksstelle am Kap Arkona wo am Tag zuvor ein 10jähriges Mädchen nach einem KüstenAbbruch unter den KreideFelsen sein Leben ließ. Einen 16-Stunden-Arbeitstag später freute er sich zurecht auf den Besuch in Kröslin, alleine schon um die Gedanken zu zerstreuen und die Bilder des gestrigen Tages für einen Moment zu vergessen.

Heute Mittag, nach einem gar fürstlichleckeren Besuch im besten Café der Stadt, war es dann endlich soweit und wir fuhren, nach einigen Verwirrungen und Irrwegen durch Karrin, vorbei am BarbieHaus (ja, sie lebt! Ob mit oder ohne Ken weiß ich nicht, aber in solch einem pinkrosa zum Himmel schreiend angetünchten Haus kann nur Barbie wohnen), auf den Hof von Sigrid und Eberhard Gau.

Eine ausgiebige FotoSession später, setzten wir uns alle zusammen in den kleinen Hofladen, wo es neben der AlpakaWolle natürlich auch Socken, Jacken, Schals & mehr zu erwerben gibt – eben alles rund um das Alpaka. Und wie kommt man auf die Idee sich Alpakas zu halten und sich damit auch noch selbstständig zu machen? Tja, die Begründung liegt nicht fern der Meinen damals. Wenn man über Jahre als Tierpfleger und Angestellter eines Tierparks gearbeitet hat und sich dann in einem Alter, in dem man heute nicht mehr “mal eben” einen neuen Job bekommt, Gedanken darüber machen muss, was man tun könnte – verwirklicht man seine Träume. “Über Affen könnte ich Bücher schreiben – über Kamele nicht.!” So lernte sie den Umgang mit Alpakas von der Pieke auf, zog sich Scher- und HandlingKurse rein, bildete sich fort und weiter und irgendwann stand das erste Alpaka auf der Koppel. So freuen sich 3 Mädels und 1 kleiner Hengst über Pflege, Kuscheln, Futter, Streicheleinheiten und “Bützchen”, dafür gibt es Wolle, von Hand geschoren, von Hand versponnen, und verstrickt / verarbeitet. “Schau einem Alpaka in die Augen, und du weißt, warum ich das mache!”, sagte Sigrid mit diesem Glanz, dieser Liebe und Leidenschaft in den Augen, wie ich es von mir kenne, wenn ich über mein FederLesen & Meer referiere :razz: Das Vlies der Götter – mit den Händen beGREIFEN. Viele Menschen wissen nicht einmal, dass es Alpakas gibt, wie sie aussehen und wie sie sich anfühlen. Und sie fühlen sich ganz und gar nicht ihgitt an, wie manche Menschen denken mögen – im Gegenteil. Das allerbeste aber, zumindest an den Exemplaren, die wir heute kuscheln durften – sie spucken nicht. Mein Halbwissen konzentriert sich auf die Alpakas, die ich aus Tierparks kenne – und die sind, besonders die Exemplare hier in Greifswald, sehr rotzwütig – da werden die Ohren angelegt, die Backen aufgeplustert und wenn man nicht rechtzeitig in Deckung geht – Bääääh!!! So nicht die drei Damen und das Herrlein in Kröslin – im Gegenteil. Die sind so knuffich – und ich bin voll verliebt in die hellbraune Mani (Inka: die Erdnuss), die dunkelbraune Balala (Mama von Mani), die “weiße” Inti, formally known as Prinzessin auf der Erbse :lol: und den kleinen Urko (Inka: aufstrebender Krieger). Sie sind handzahm, kuschelfromm, herrlich plüschig und sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo *quiek* süß.

So, nun aber genug der Worte – hier nun ein paar Bilder, die ich vor lauter Aufregung und Freude nicht verwackelt hab. Und wer gerne mehr wissen mag, oder sich vielleicht mal selbst auf den Weg zum Kuscheln machen mag:

Faszination-Alpaka – www.faszination-alpaka.de

Balala - Mama von Mani

 

Mani

 

 

 

Mampf - Heu, das wichtigste Grundnahrungsmittel - obwohl Eisbergsalat ja viel leckerer ist

 

Wer ist das? Was will der? Was hat der da?

 

 

9 Responses to Mani, Inti, Balala, Urko

  • der wolf says:

    Was war das schööööön, diese kuschelflauschigweichfelligen Alpakas zu streicheln, zu kruscheln, zu erleben, wie vertrauensselig sie sind und zwei wildfremden Personen mit unförmigen, schwarzen, klickenden Apparaten vorm Auge nicht mit FluchtReflex oder SpuckAttacken zu begegnen. Danke liebe Sigrid und lieber Eberhard für die Möglichkeit, Eure AlpakaHerde kennenzulernen. Ganz lieben Dank Dir, meine LeuchtturmWärterin für diesen wunderbunten Marellwhitechocolatecafécremasonnenhellichtsüdamerikalamakuscheltag.

  • Lucie says:

    Oooooooooooooooooooooh, die gefallen mir super gut!
    Ich kann mir gut vorstellen, wie du liebe bigi hin und weg warst! *grins*

    Die illustere Gesellschaft sieht aber auch voll knuddelig aus!
    Prima, dass ihr so einen tollen Tag hattet!

    *drück dich*

  • Ich glaube, ich wollte schon immer mal einem Lama im Kraushaar wühlen und grabbeln – wenn es dann aber nicht aus lauter Unmut anfängt zu “speien” – habe ich doch wieder vornehm umschifft dieses präkariatsmäßige “spucken”.
    Ich wünsche dir ein gutes Jahr 2012 und vor allem gutes Gelingen für alle (gesundheitlichen) persönlichen und geschäftlichen Vorhaben. Ich denke an dich mit einer liebevollen Umarmung!
    Clara

  • Frau Doktor says:

    Die sehen ja wirklich knuddelig aus und die Wolle der Alpakas ist wirklich was besonderes, aber Eure Tiere sehen eher wie Haustiere aus, wie sie Euch umringen :-)
    Alles alles Gute für Euch auch im neuen Jahr, wünschen wir uns allen von allem nur das Beste.
    Ich umärmel Euch derweil von Ferne.
    Alles Liebe Frau Doktor, Jamie, Tomi und der GöGa

  • Ilka says:

    Sehr schöne Fotos, Bigi! Erinnern mich an die Alpakaherde, die es bei uns im Ort gibt. Die sind auch so vertrauensselig – und sehr neugierig! Gestreichelt hab ich die allerdings noch nicht. Wir kennen das Gehege nur von Spaziergängen und wissen nicht, ob die Besitzer so engen Kontakt akzeptieren würden. ;-)
    Im Winter gibts für mich übrigens nichts Besseres als Alpakapullover. Super-kuschelig-warm!
    Liebe Grüße aus Ostfriesland, Ilka

  • GZi says:

    Ach, sind die süüüß! Da haben wir doch ein weiteres Ziel, wenn wir Euch mal wieder besuchen im nächsten Jahr! Da hast Du Dir nun was eingebrockt mit diesem knuddel-Post – Du wirst mit all deinen Besuchern und Freunden zum Alpaka-Kuscheln fahren müssen :lol:

    • bigi says:

      HiHi, das ist der Plan! Die vier Kuschelwollespender wird es freuen.
      Wir waren eben da mit
      Eisbergsalat für die Alpakas
      Möhren für Sky & Curty, die Pferde
      Kausnacks für Tiko und Gini (StraKö ähnlich Herrn Anton und Riesenschnauzerschoßhündin)
      Leberwurst für Sigrid und Eberhard…
      Getz haben wir uns so richtig eingeschleimt :lol:

  • Li Ssi says:

    vielleicht bin ich ja mit ihnen verwandt? (siehe unsere Nachnamen – lach) also mit den Zweibeinern der neuen Freundesfamilie…
    Alpakawolle… daran habe ich so eine eigene Erinnerung… es war einmal ein kleiner Sohn, der wurde von Mama bestrickt- ein Alpakapulli musste es sein, mit Mustern reingestrickt, nä, wat hat Mama da gezählt… KleineSohnemann fuhr mit Herrn Papa FreundInnen besuchen, klar mit dem neuen Pulli über seinem runden Bäuchlein… die Freundin sammelte Parfüms… die Flaschen waren gut erreichbar und der Matz schüttete gleich eine besonders gut riechendes Flüssigkeit über sich und den Alpakapulli… Lerneffekt: Parfum filzt genauso gut wie zu heißes Wasser… ab in die Tonne mit dem Teil… seufz und dann lach dich kaputt…

    zurück zu deinem Artikel: jetzt verstehe ich endlich, was du mir in der Sylvesternacht erzähltest… denn ehrlich… ich verstand nur Bahnhof, aber wollte nicht nachfragen, war zu müde…
    ich wünsche euch auf alle Fälle noch viele nette Stunden mit Herrn und Frau Gau und den Alpakas!

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