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Noch ohne ToastBrot

für Schwäne dafür aber mit Berliner (PfannKuchen, Krapfen) für uns gerüstet, machten wir uns am 13. auf den Weg nach Loissin. Das dicke SchneeGestöber hatte ausgesetzt und es rieselte nur noch leise vom Himmel herab.

Das Fahren durch EisKanäle, vorbei an den riesigen SchneeFlächen und -hügeln begeisterte mich erneut. Ob ich wollte oder nicht, weil eigentlich will ich ja nie Winter, dieser hatte es mir wirklich angetan mit all seiner Pracht.

Aber auch an diesem Samstag sollte es nicht sein. Wir kamen bis kurz vor unser Strändchen und dann zeigten sich die SchneeMassen auf den NebenStraßen und Wegen als so gewaltig, dass wir es uns und Rudi nicht antun wollten, uns irgendwo festzufahren. Also machten wir kurzerhand Rast und ergötzten uns an den riesigen SchneeWehen am Straßenrand, den weiß ummantelten Äckern und alberten wie die kleinen Kinder herum.

Herzallerliebst mein SchneeMann, oder? Übrigens nicht verwandt oder verschwägert mit dem eiskalten Gesellen in der Mitte :lol:

In weiter Ferne auf dem Acker suchten Rehe und Hirsche Futter und plötzlich sahen wir einen einzelnen Schwan über den Acker zu uns herüber wackeln. Kennt ihr den Film: “Die Serengeti darf  nicht sterben!”, wo dieser einzelne Pelikan über das ausgedorrte FlussBett trappst. Genauso wirkte dieser Schwan – Einsam, frierend, hungrig und nur ein Ziel vor Augen – uns und unsere Berliner. Shit, wir hatten immer noch nicht an Brot oder ähnliches gedacht.

Also machten wir uns auf in der Hoffnung, der arme Kerl würde vielleicht abdrehen und zu seinem Schwarm zurückkehren.  Ihr dürft mich gerne auslachen, aber das Bild des Schwanes verfolgte mich bis in den Schlaf. :cry:

Da nach Loissin kein Durchkommen war, probierten wir unser Glück in Lubmin – dort wäre bestimmt ein Herankommen an die SeeBrücke – denn da steht ja ein großes Hotel am Strand, und die werden ja wohl die wichtigsten Zugangswege einigermaßen geräumt haben.

So war es dann auch.

Klein bigi betrat das erste Mal in ihrem Leben eine zugefrorene See – gefrostet bis zum Horizont, weit über die letzten Planken der SeeBrücke hinaus.

Ob ich ins Wasser eingebrochen bin, erfahrt ihr im nächsten Teil dieses Tages – dann lasse ich einfach Bilder sprechen.

2 Responses to “Noch ohne ToastBrot”

  • Huch, gut dass ich den Blogeintrag bis zum Ende gelesen habe, sonst hätte ich doch glatt den Schwan für deinen Liebling gehalten :lol: !

  • april says:

    Die untere Collage ist genial und ganz besonders das obere rechte Bild. Es sähe sicher großartig als Poster aus. Ich liebe das Minimalistische daran.

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