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Für StrandLiebhaber, LeuchtturmErklimmer, Lese- und WasserRatten, Liebhaber schöner Geschichten.

StrandGeflüster im LeuchtSturm

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Daumen hoch?!
NEVER FORGET
Zeig Schleife!

NEIN ZU NAZIS



Ich zeige Schleife!

Name
bigi Schulz

Alter
44

Wohnort
Bonn

Statement
Es ist meine Pflicht!

www.welt-aids-tag.de

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LogBuch
Der roten Herren ShoppingWolke

:*o( und †

Zukunft braucht Erinnerung

Darum schließe ich mich, wie schon im letzten Jahr, auch 2012 sehr gerne dem Aufruf “Zeichen setzen!” zum internationalen HolocaustGedenktag an. Mehr als interessante und nachdenklich stimmende Beiträge hierzu findet ihr bereits bei den Momos und bei Claudia aus Berlin.

Ich wäre nicht ich.

Ich wäre nicht da.

Ich wäre nicht hier.

Imaic1972, der Macher der hoch informativen und leicht satirischen Seite gegen die kleine, japanische, braune MöchtegernTerrorWurst, bat mich zu erzählen, was mich dazu veranlasste den JudenStern, bzw. DavidStern in meine Navigationsleiste aufzunehmen. Sehr gerne komme ich dieser Bitte nach.

Natürlich wäre es ein Einfaches nun zu erzählen, dass ich auf Grund Imaics Aktion gegen das Vergessen – 66 Jahre nach Auschwitz – den Stern dort platziert habe, was sicher mit ein Grund ist. Und doch geht es etwas “tiefer”. Wer mich kennt weiß, dass ich mich bereits seit KleinAuf gegen alles und jeden stelle, der meint, in meinem Umfeld sein sinn- und intelligenzbefreites, dummes, nazi.onal.asozial.istisches GedankenGut und Gift verspritzen zu müssen. Schlimm genug, dass dies zu meiner Geschichte gehört, meine Vergangenheit und Geschichte ist. Denn auch wenn ich dankenswerter Weise erst 1965 das Licht der Welt erblickte, gehören die WeltKriege zu meinem Leben – aus den Erinnerungen meiner GroßEltern und meiner Mutter und aus den stets sehr in sich gekehrten Reaktionen und Verhalten meines Vaters – der wirklich Schlimmes erfahren haben muss, auch wenn wir das nie mehr in Erfahrung bringen werden.

Nun begab es sich vor zwei Wochen, dass diese MöchteGernTerrorWurst begann, ihren Gestank und dümmlichen Mief in unseren Blogs zu verteilen. Das wiederum veranlasste mich nicht nur zu Sicherungsmaßnahmen, noch lauterer Meinungsäußerung und Widerstand, sondern ließ mich mal wieder etwas intensiver darüber nachdenken, was eigentlich wäre, wenn ich in dieser unsäglichen Zeit hätte leben müssen.

  • Ich wäre nicht ich.
  • Ich wäre nicht da.
  • Ich wäre nicht hier.
  • Denn ich bin nicht arisch.
  • Denn ich kam auf die Welt mit Hexadactalie – sechs Fingern und sechs Zehen an jedem Füßchen und Händchen, eine kleine wonneproppige Missgeburt.
  • Denn ich lebe mein Leben bislang bisexuell.
  • Denn ich engagiere mich für Homosexuelle und HIVerkrankte
  • Denn ich achte alle Religionen, so sie mich achten.
  • Denn ich sehe nicht weg und ich schreite ein.
  • Denn auch meine Zukunft braucht Erinnerung!
  • Ich wäre nicht hier.
  • Ich wäre nicht da.
  • Ich wäre nicht ich!

Im allerersten Moment des DarüberNachdenkens erschrak ich und im zweiten Moment wusste ich, dass genau aus diesem Erschrecken heraus der DavidStern an diesen Platz gehört. Nicht, weil ich mir auch nur ansatzweise vorstellen kann, wie furchtbar die Verbrechen und die Morde in jener Zeit gewesen sind, das können in der Tat nur jene, die diese Katastrophe überlebt haben – Sondern weil ich dankbar bin, im JETZT zu leben. Denn HEUTE habe ich die CHANCE das MORGEN zu VERÄNDERN, zu gestalten und es vielleicht ein bisschen besser zu machen.

Zukunft braucht Erinnerung - und darum braucht das SynchronUniversum diesen Stern!

Daisy vs. Wolf

Fotos: W. Schnee, Januar 2009

Hier in Beuel ist Daisy um die MittagsZeit verreckt. Von 8 bis 13 Uhr hat sie Puderzucker gestreut, der von eifrigen Nachbarn natürlich schon um fünf nach Acht versucht wurde zu beseitigen (das Ergebnis dessen ist jetzt GlattEis).

So idyllisch wie auf den Bildern oben sah es in NeuBrandenburg vorgestern noch aus. Heute in aller Früh ist mein Liebster nach Fürstenwalde, um seinen Sohn zu treffen. Seit 17 Uhr befindet er sich auf dem Rückweg, eine Strecke, die er normaler Weise in  zweieinhalb Stunden höchstens absolviert. Daisy hat ihm den Weg abgeschnitten. Vollsperrung auf der A20 und auch die  Umgehungen ertrunken in SchneeVerwehungen – nichts geht mehr. Nun steht er fünfzig Kilometer vor unserem heimatlichen Hafen und richtet sich mit KuschelDecke und Kissen, Brötchen, Schoggi und Milch für die Nacht ein.

Für mich ist an Schlaf jetzt nicht zu denken – ich hab die LoveHotline geschaltet – zum Küssen zwischendurch. Es ist mir fast egal, wie lange es noch dauert; Hauptsache mein Herz kommt gesund zu Hause an.

Ich liebe dich mein Herz! Mein tapferer Held der A20!

EDIT 00:29 Uhr

Scheiße, Scheiße…

Nu hat er sich festgefahren in einer SchneeWehe *heul*

:cry:

EDIT 00:45 Uhr

Danke, Danke, Danke

Wer immer Sie auch waren, Sie mit dem blauweißen hellerleuchteten Trecker – Danke, dass sie meinen Liebsten wieder in die Spur und aus der SchneeVerwehung herausgezogen haben. Danke, danke, danke!!!

Nun steckt mein LebensMensch zwar immer noch fest auf der AutoBahn, weil nichts geht – aber er käme zumindest weiter, wenn es denn weiter ginge. :cry:

EDIT 01:21 Uhr

Uffzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz

Mein Herz hat sich durchgekämpft zu seiner besten Freundin Frauke und Familie, wo er jetzt übernachtet. 8 Stunden kroch mein SchneeHase durch den Schnee Mecklenburg Vorpommerns. Die Zeit, die er nach Bonn braucht. Ich danke all seinen SchutzEngeln, dass sie ihn heil an Land gebracht haben.

Gute Nacht mein Liebster! Träum was Schönes!

Hand in Hand ins SchlummerLand