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NEIN ZU NAZIS



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Ich bin eine NaziX

zumindest eine bekennende GrammarNaziX

und wenn ein „Bewegter“ aus dem Facebook-Kreise „Was Greifswald bewegt“ und mindestens „besorgter“ Busfahrer,

  • der ganz öffentlich unter anderem dazu steht,
  • die AfD zu wählen,
  • der verurteilte Holocaust-Leugnerinnen huldigt,
  • der NPD-Pastörs Videos teilt,
  • und der einen menschenverachtenden N****-Header zum Titelbild seines Facebookauftritts wählt,
  • der im vergangenen Jahr nur wenige Gelegenheiten ausließ, auf der o.g. Plattform gegen Geflüchtete zu hetzen,
  • UND der keine Gelegenheit auslässt, im sicheren Umfeld und mit Duldung und Unterstützung o.g. Plattform, also quasi im „Rudel“,  gegen einzelne Menschen der engagierten und couragierten Zivilgesellschaft unserer Stadt zu hetzen, diese zu beleidigen, anzupöbeln und zu beschimpfen,

wenn dieser „Bewegte und Besorgte“ seine „Meinung“ innerhalb einer Nacht intensiven „Online-Gesprächs“ derart ändert, dass er sich offen und vehement für unsere neuen Nachbarn ausspricht, ihnen nahezu „zur Seite springt“, sie ausdruckstark gegen von ihm erfundene Vorwürfe verteidigt, sich gegen Fremden- (Ausländer-)hass ausspricht,

dann ist das mir selbstnatürlich einen Beitrag im SynchronUniversum wert.

Wie es dazu kommt

Das überparteiliche und lose Bündnis Greifswald für Alle hat sich vor mehr als einem Jahr gegründet, als sich Besorgte auch in unserer Stadt zusammenrotteten, um als „ProvinzPegida“ montags spazieren zu gehen und sich als „Folck“ zu präsentieren. In kürzester Zeit fanden sich viele, viele UnterstützerInnen für das Bündnis, die mit und für die Idee, in unserer Stadt keine Menschenverachtung, keinen Rassismus, keine NAZIonalen Idiotologien zu dulden, das Bündnis bereicherten und in seinem Handeln für die Weltoffenheit, Toleranz und Demokratie in unserer Stadt einstanden. So verfasste das Bündnis vor zwei Monaten etwa, bedingt durch die skrupellose Koalition, welche die BI Wolgast zum Erhalt des Kinderkrankenhauses mit der „ProvinzPegida“ schloss, einen offenen Brief an die im Land und im Kreis  Vorpommern-Greifswald vertretenen Parteien, sowie die im Kreistag VG sitzenden Fraktionen und Einzelmitglieder. Geteilt wurde dies natürlich über den Facebookauftritt von Greifswald für Alle, unter dem sich nun in den vergangenen Tagen, also weit zwei Monate nach Erscheinen des Artikels plötzlich zwei Kommentatoren bemüßigt sahen, das Thema auf ihre Weise erneut ins Gespräch zu bringen. Soweit, so gut – dem Bündnis ist es stets ein großer Wohlgefallen, wenn Inhalte nachhaltig diskutiert und den BürgerInnen ins Gedächtnis gerufen werden.

Wir haben uns mit einem offenen Brief an die im Land und im Kreis Vorpommern-Greifswald vertretenen Parteien sowie die…

Posted by Greifswald für alle on Mittwoch, 16. November 2016

Besagter bewegter und besorgter Busfahrer jedoch, tat sich, ungeschützt von seinem Rudel der geschlossenen Gruppe „Was Greifswald bewegt“, dadurch hervor, dass er zum wiederholten Mal zum Nachteil des Bündnismitgliedes Gregor Kochhan hetzte und zu provozieren versuchte. Nachzulesen ist der Beitrag mit all seinen Kommentaren >>hier<<

Der Busfahrer macht Laut:

Hier steckt nur ein verbohrter einsamer alter Küchentischrauchender Mann hinter, der seine Hetze hinter „Greifswald für alle“ versteckt.

Es kam wie es kommen musste. Bündnismitglieder positionieren sich klar gegen die Hetze, das passt dem Besorgten natürlich nicht, dieser ereifert sich immer weiter, wird grob beleidigend, pöbelt und irgendwann hatte ich, nicht nur gerade nichts besseres zu tun in der Nacht und mischte mich ein. Wer schreibt bleibt, so sicherte ich erstmal alle bis dahin getätigten Aussagen, die – zusammengenommen mit Äußerungen aus der jüngsten Vergangenheit, ein wunderbares Paket für die Staatsanwaltschaft abgeben. Weil ich prinzipiell nicht zu den Menschen zähle, die „hintenrum“ und anonym agieren, gab ich das auch zum Besten und hatte natürlich sofort den Besorgten, mit all seiner stilsicheren Wortgewandheit an der Backe. Nun wäre er nicht er, wenn er nicht auch Schauermärchen über mich zu erzählen wüsste und so gräbt er „seine Meinung“ über den Gelddiebstahl im November aus [das SynchronUniversum berichtete ausführlich über den „bewegten Meinungsaustausch“, der zum Glück des Verfassers seinerzeit gelöscht wurde]. Gut, er weiß es vielleicht nicht besser und ich erwarte von solchen Personen natürlich nicht, dass sie alle meine Beiträge verfolgen und sie obendrein noch verstehen. So stellte ich nach dem ersten echauffierten Ausbruch des Busfahrers noch einmal in einfachen Worten klar, dass ich seinerzeit niemanden unter Generalverdacht stellte und schon gar keine Geflüchteten. (Eher im Gegenteil. Ging es mir doch auch darum, dass der gemeine Dieb sich theoretisch hätte an vielen Besuchern der Veranstaltung bereichern können, eben auch an den Geflüchteten. Im Gegensatz zu den Besorgten, die dies in ihrer Gruppe unverblümt und umgehend thematisierten, haben die Geflüchteten mein Ansinnen verstanden und entsprechende Rückmeldungen gegeben, ob oder ob sie nicht auch um Geld erleichtert wurden.)

Okay, auch mit der Reaktion darauf, konnte ich rechnen. Oder nicht??? Och, was liest sich denn da zwischen den Zeilen? Hmm… zeitgleich suchte der Besorgte allerdings den Schutz seines Rudels und heulte sich bei ihm aus. Andererseits liest man auch hier von unschuldigen Flüchtlingen. Sehr verwirrend.

Frei nach dem geflügelten Wort „Alle guten Dinge sind 3“ versuchte ich weiter, das unsägliche Missverständnis aufzuklären, dass ich niemanden und schon gar keine Geflüchteten Menschen unter Generalverdacht stellte. Ich weiß ja nicht, wie es in besorgten Kreisen zugeht – aber die Menschen, die seinerzeit anwesend waren, zählen zu meiner derweil recht großen Familie und in meiner Familie halten wir es, wie übrigens in jeder guten Familie – man bestiehlt sich nicht. Vielleicht ist das unter Besorgten und ihren Familien oder in der Familie des Busfahrers anders?

Ein befreundeter Staatsanwalt, der ebenfalls schlaflos und noch online, verfolgte auf Hinweis die Diskussion und gab mir parallel lobende Ryckmeldungen. Es war ein Bild für die Götter – Mama bigi im Bett, bewaffnet mit meinem Smartphone und einem TestTablet, versorgt mit köstlichem türkischen Apfeltee und Chips statt obligatorischem PopCorn, den Juristen zunächst am Ohr, dann an den Tasten, versuchte ich einerseits die Textschöpfungen meines Gegenübers zu entziffern und zu deuten, in Folge dann darauf souverän zu antworten. Wäre mir das Gegenüber nicht schon mit all seinen Meinungen bekannt, ich hätte schmunzeln wollen. Wunderbar war unter anderem die Stelle, in der er (Herr Google hält des Besorgten schulischen Lebenslauf bereit) offenbar hilflos versuchte, meine Bildung in Frage zu  stellen. Dann bekam ich plötzlich Geldprobleme, von denen ich bislang noch nichts wusste.

Und immer und immer wieder, dieses Auftreten als selbsternannter Schutzpatron der Geflüchteten.

Freundlich verwies ich den Besorgten auf den unsäglichen Beitrag seines bewegten Kollegen aus dem November, den dieser – die Gründe hierfür seien dahingestellt – löschte und gab ihm so die Möglichkeit, seine ständigen Wiederholungen von Falschbehauptungen einfach nochmal zu überdenken und erntete…

Nun, als überheblich werde ich in der Regel nur vom Rudel der Bewegten bezeichnet, was für mich in der Tat und alleine in diesem Zusammenhang ein echt geiles Kompliment ist, zeigt es mir doch, dass ich im „Dialog“ zunächst mal alles richtig mache.

 

Schließlich und endlich

Der kleine Zeiger stand zwischen 3 und 4 und der Große näherte sich bedächtig der 12 als der besorgte, bewegte Busfahrer nochmals all seine Kraft zusammennahm mit folgendem Statement das Finale einläutete:

Ja natürlich geht das gar nicht. Und ja richtig, wenn jemand, weil ihm Geld fehlt, Geflüchtete unter den Generalverdacht des Diebstahls stellen würde, dann ist das rassistisch, dann ist das echt NAZI.

Herr Busfahrer, Sie haben es endlich, endlich erkannt:

DAS GEHT MAL GAR NICHT! Das geht mal genauso gar nicht, wie Nordafrikaner unter den Generalverdacht gestellt werden, für das verantwortlich zu sein, was da widerwärtiges zu Silvester in Köln 2015/2016 geschah. Das geht mal so gar nicht, wie 1.000.000 Geflüchteter unter den Generalverdacht gestellt werden, dass diese alle mit mehreren Pässen unseren Sozialstaat abzocken. Das geht mal so gar nicht, wie alle neuen Nachbarn unter den Generalverdacht gestellt werden, Wirtschaftsflüchtlinge zu sein. Das geht so mal gar nicht, dass alle Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten zu uns nach Deutschland flüchten, unter den Generalverdacht gestellt werden, Terroristen und Krieger des IS zu sein. Ich könnte diese Liste endlos weiterführen. Und ja – wer das tut, wer Geflüchtete unter solchen Generalverdacht stellt, der sollte sich PFUI, was schämen!!!11!!

Dies lässt sich übrigens ohne Weiteres auch auf jene Menschen übertragen, die mit viel Liebe, Menschlichkeit und persönlichen Ressourcen anderen Menschen helfen, die sich für andere hilfsbedürftige Menschen einsetzen, egal welchen Alters, Hautfarbe, Kultur, Religion, sexueller Lebensweise oder persönlicher Befindlichkeit. Das geht mal so gar nicht, diese Menschen unter den Generalverdacht zu stellen, kriminelle, linksextreme, linksradikale Terroristen zu sein.

Ich freue mich sehr, dass Sie scheinbar nun wirklich verstanden und Verständnis haben. Und ich kann es kaum erwarten, dass Sie dieser wundervollen Entwicklung dadurch Ausdruck verleihen, indem Sie ihr Headerbild menschenfreundlicher gestalten und sich auch sonst, von rassistischen und menschenfeindlichen Inhalten auf Facebook trennen. Vielleicht ist es Ihnen ja auch irgendwann möglich, sich gegenüber Ihrem Rudel entsprechend zu behaupten und Ihr neu erlangtes Wissen zu teilen?

Im nächsten Schritt unterhalte ich mich sehr gerne darüber, dass das sogenannte „Bashing“, Diffamierungen, Verleumdungen und Beleidigungen keine demokratischen Stilmittel einer Zivilgesellschaft sind, dass Hass und Neid niemanden weiterbringen, sondern vereinsamen lassen dass ehrliche Freundlichkeit, Respekt und eine entsprechende Kommunikation viel zielführender sind, als wilde Beschimpfungen, Beleidigungen und Pöbeleien, ja sogar das Leben angenehmer und lebenswerter gestalten.

Achja,

und ich möchte bitte nicht mehr hören, ich sei nicht dialogfähig im Bezug auf Besorgte. Wenn ich das letzte Nacht nicht eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe, dann weiß ich auch nicht… 😂

 

Eine Antwort auf Ich bin eine NaziX

  • Melli sagt:

    Voll niedlich,wie die sich in der Gruppe hoch schaukeln.Liest du mit?Derr eine, der den Böhmermann versucht?Ich schicks dir mal.Das ist Stoff für Doktorarbeiten,echt.LG Melli

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