Daumen hoch?!
NEVER FORGET
Zeig Schleife!


NEIN ZU NAZIS



wordpress visitors
LogBuch

RyckBlick – GlyckBlick

Eigentlich wollte ich mir mit meinem persönlichen Ryckblick noch etwas Zeit lassen. Doch nach den tragischkomischen Verlautbarungen eines Rechtsanwalts von vorgestern wurde ich noch ziemlich nachdenklich.

Mein GlyckBlick 2016

Wer im SynchronUniversum liest, hat ja ungefähr eine Vorstellung davon, was im vergangenen Jahr alles geschah, mit wem ich mich genötigt sah, den einen oder anderen GrabenKampf auszufechten, und dass am Ende dann doch immer ich irgendwie mit erhobenem Haupt aus den Situationen hinaus gehen konnte, dass mir Recht, Wahrheit und die Liebe schließlich und endlich irgendwie hold waren. Ob Kleine Anfragen (mit denen sich übrigens besagter Anwalt schon damals selbst entlarvte), ob die Darstellungen meiner Person als Landkreis Feind Nr. 1, ob persönliche Querelen, Anfeindungen, Diffamierungen, übelste Hetze, Versuche meine Existenz zu ruinieren, Angriffe gegen meine Liebsten – weil ich tue, was ich liebe und – wie ich es im vergangenen Jahr im Ryckblick versprach, für die Menschen um mich herum, die Hilfe benötigen, kämpfe wie eine Löwin. Klar macht das wütend. Sicher ist das ermüdend. Hin und wieder ist es erheiternd – vor allem aber macht es demütig und dankbar.

Denn ich habe das große Glyck, nicht nur den welt- und universumsliebsten Herzensmenschen seit nunmehr 7 Jahren an meiner Seite zu haben, auf den ich bauen, dem ich vertrauen, dem ich glauben kann. Mit dem ich eine Einheit bilde, ohne dass wir uns in unseren Freiheiten beschneiden (es sei denn, wir beschränken uns selbst). Dieses Gefühl der immerwährend flatternden Letterschminge im Herzen, das Vermissen – wenn er nicht da ist, die Liebe, mit jeder Sekunde, die er bei mir ist. Danke dafür mein Herz.

Ich habe das große Glyck, gleich ein „Lieblingsmenschen“-Quartett um mich zu haben. Silke, Luan, Bilal und Lauri. Egal um was es geht, egal zu welcher Uhrzeit – ihr seid immer für mich da, habt ein offenes Ohr, diskutiert und lacht mit mir, weint, lästert und motzt mit mir und gebt mir das Gefühl, am Ende wird alles gut! Liebe, Liebe, Liebe – und noch viel mehr Liebe, vor allem aber Menschlichkeit – das zeichnet euch aus, das macht euch so unfassbar wichtig für mich. Danke für euch.

Doch was wären wir, was wäre ich, ohne unsere / meine Freunde und superstarken Wegbegleiter und -bereiter. Allen voran Hüseyin und Mandy, denen wir auch nachts noch bei Apfeltee auf die Nerven gehen können und die allzeit bereit, für kleine und große Sorgen oder einfach mal eine Umarmung; Gregor und Anne, die sich in diesem Jahr wieder mehrfach überschlugen, um zu helfen, um uns zu helfen und unsere kleine Welt hier in dieser Stadt und drumherum mit Freundschaft und Menschlichkeit zu infizieren. Torsten „Hildebrandt“, den wir alle, weit über seine Grenzen hinaus beanspruchen durften und der ein „geht nicht“ oder „kann nicht“ nur dann über die Lippen bringt, wenn seine eigene Welt kurz vorm Einsturz steht. Jessica, Anastasia und Andreas, die sich in diesem Jahr in mein Herz katapultierten und mit denen ich die liebevollsten und geilsten TuEsDays ever bestreiten darf, Khaled, Marten & Ibrahim – mein ChaosTrio, das ich so sehr ins Herz geschlossen habe, Ebru du Sonnenschein – danke für dich!, „Unsere Jungs“ aus der Feldstraße, die ICH-AGs von dort und all jene Menschen aus aller Herren Länder, die wir nach dieser Zeit kennen- und liebenlernen durften, die nicht, wie ihnen vorgeworfen wird fordern, sondern unsere Gemeinschaft fördern, die ihre Liebe einbringen, ihre Freundschaft schenken. HelpingHands, FrauenForum, Greifswald für Alle, Greifswald hilft Geflüchteten, Netzwerk Migration, meine Brinkies und Turbinen und erst kurz, aber nicht weniger vertraut, das Afghanistan Netzwerk. Unsere syrischen Familien, bei denen wir so willkommen und geliebt sind, wie in unseren eigenen, mit denen uns ein Band verbindet, das weit über die arabische Gastfreundschaft hinaus geht. Ihr alle seid mein großes Glyck in diesem – auch in diesem Jahr, und kein Danke dieser Welt, kann das beschreiben.

Janna & Uli, ihr zwei SuperFrauen, die ihr weit entfernt und doch so mit mir verbunden. Denn uns eint ein Band, an dem wir weiß Gott nicht viel geknüpft haben in diesem Jahr – aber es eint uns, von Herz zu Herz.

Meine kleine Familie, von der ich räumlich weit entfernt, aber im Herzen so nah bin – Sie ist mein Glyck.

Ja, ich bin noch abhängig von der Gnade des Staates, da das kleine TaschenGeld aus meiner BufdiStelle zum Leben nicht reicht – aber ich habe das Glyck aufstocken zu können.

Ich habe eine kleine Einraumwohnung, ein Dach über dem Kopf, eine Heizung die funktioniert und liebenswerte, freundliche Nachbarn. Wir interessieren uns für einander und achten auf uns. Mein großes Glyck, auch wenn ich gerne alleine bin, nicht in der Anonymität zu leben, sondern Menschen um mich herum zu haben, die nicht zusehen, sondern nachsehen – die nicht weg- sondern hinschauen.

Ich bin gesund. Und wenn ich mal den Kopf unter dem Arm trage, dann kann ich dank meiner Krankenversicherung zu einem Arzt gehen und mir helfen lassen.

Ich arbeite – 56 bis 80 Stunden die Woche, an Wochenenden und Feiertagen, bin jederzeit erreichbar, für die Menschen, die meine Hilfe brauchen – und sei es nur ein Moment des Zuhörens. Und das, und das ist mein allergrößtes Glyck, ich behaupte sogar – das ist purer Luxus – zweisam mit meinem Herzmenschen, der die Leidenschaft Menschlichkeit mit mir teilt und dem es gut geht, wenn er weiß, dass es den Menschen um ihn herum gut geht.

Im vergangenen Jahr hatte ich unvergessliche persönliche Glycksmomente.

Im Januar wurde ich durch den Greifswalder Künstler TsamOne zu einem der Gesichter Greifswalds. Es war eine unfassbare Ehre für mich, zwischen all den prominenten und wichtigen Menschen der Stadt ausgestellt zu sein.

Persönliche Befindlichkeiten, eine gehörige Portion Eitelkeit und ein wenig professionelles Auftreten einiger weniger Politiker der **U, supported by Lawyer and the Landkreis of course, ließ zunächst viele berufliche Türen vor meiner Nase zuknallen, damit sich im August, ein auf den ersten Blick unscheinbares, für mich aber großartiges und traumhaftes Tor öffnete. So lebe ich meinen beruflichen Traum für mindestens ein Jahr und das ist für mich unfassbares Glyck.

Ich durfte den coolsten Kapitän meines Universums persönlich kennenlernen, Kapitän „KlareKante“ Schwandt.

Die persönliche Begegnung mit „meinem“ letzten CharakterKopf unserer Politik Gregor Gysi, ein unglaublicher Nachmittag.

„Meine“ FamilienZusammenführung. Welcome Daghsh!

Und zum Ende des Jahres haben es mein Herzmensch und ich tatsächlich geschafft, uns 5 gemeinsame Tage Zweisamkeit auf unserer kleinen Insel Pellworm, auf der RosenWarft zu stehlen.

Und – uuuuund – ich habe ein PummelEinhorn geschenkt bekommen.

Ich gebe zu, mich auf diese kleinen und großen Glycksmomente zwischen unsäglichem Krieg, Gewalt und Terror in der Welt, zwischen all den widerlichen Hetzattacken und verbalen Übergriffen, Stolperfallen, Gemeinheiten und Unmenschlichkeiten zu besinnen, sie zu genießen und als Glyck zu begreifen ist sicher nicht immer ganz einfach. Aber in der Summe betrachtet, bin ich ein reicher Mensch. Reich an Freundschaft und Liebe, reich an Sympathie und Empathie und dafür bin ich unfassbar dankbar, ja demütig.

Das ist nicht selbstverständlich.

Das beweisen all jene Gestalten, denen es materiell und finanziell sicher viel, viel besser geht – aber Reichtümer machen eben nicht glücklich und versauen den Charakter. Jene Wesen, die vielleicht morgens zu einer Arbeit gehen, die sie hassen. Personen, die derart krankhaft nach Macht und Karriere gieren, auf Pöstchen lauern, dass sie nach oben buckeln und schleimen und nach unten treten. Leute, die ihre eigenen Leute verraten, nur um bei ihrem Marionettenspieler gut dazustehen. Frauen und Männer, die sich in Gruppen zusammenrotten, um Schwächere für ihre eigenen Schwächen und Unfähigkeiten, ihr eigenes Unglück auf die widerlichste Art büßen zu lassen. Einsame, unglückliche Seelen, die jeden für ihr Elend verantwortlich machen und selbst Menschen wie mir, das kleinste Glück, meine Freiheit und Persönlichkeit neiden. Sie kaufen oder erpressen sich ihr Glück, ihre Familien und ihre Freundschaften. Personen, die ihre eigenen Unzulänglichkeiten und ihr eigenes Versagen, ihr Scheitern am Leben anderen in die Schuhe schieben und sich als Rassisten, Antisemiten und homophobe Hetzer am Leid Millionen anderer Menschen ergötzen. Gier und Neid sind ihr Antrieb. Kriminelle, die mit dubiosen Praktiken und Geschäften ihr Leben vermeintlich lebenswerter, sich selbst aber sicher nicht liebenswerter machen. Ihnen ist nichts heilig, außer ihr eigener kleiner Kosmos, ihr eigener kleiner Arsch. Während sie in diesen Tagen auf Familie machen, mit ihren Kindern am Weihnachtsbaum „Ihr Kinderlein kommet“ singen und die Geburt von Gottes Sohn feiern, beklatschen sie ab Dienstag wieder den Tod tausender Menschen im Meer, unterbinden Familienzusammenführungen und werden zu Massenmördern, indem sie Abschiebungen in Kriegsregionen forcieren. Sie beten „Großer Gott, wir loben dich“ und kriminalisieren, verfolgen und töten jene, die glauben „Gott ist groß“. Narzisten, die alle Werte und Tugenden für ein politisches Amt, eine halbe Seite mit Foto in der Zeitung oder einen Beitrag in den Regionalnachrichten über Bord werfen, nennen mich GutMensch, Bahnhofs- oder WillkommensKlatscher und TeddybärWerfer. Sie bezichtigen mich verleumderisch linksradikaler oder linksextremer Straftaten, der Beleidigung oder Verleumdung. Sie betiteln mich als polarisierend politisch aktiv. Sie dichten mir Krankheiten und Insolvenz an, bedrängen und bedrohen mein Umfeld.

Diese Personen sind die wahren Verlierer, ganz, ganz arme, bemitleidenswerte Wesen.

Kennt ihr Mr. Ebenezer Scrooge? Er ist ein solch armes, bemitleidenswertes Wesen, ohne Herz, ohne Menschlichkeit, ohne Freude und Freunde, verbittert, gierig, geizig. In Disneys „Eine Weihnachtsgeschichte“ geht er im Traum auf Reisen mit dem Geist der Vergangenheit, dem Geist der Gegenwart, dem Geist der Zukunft. Eine Reise, die das Leben des alten Zausels komplett auf den Kopf stellt und verändert. Eine solche Traumreise wünsche ich all jenen, die sich wie Mr. Scrooge um nichts scheeren, für vom Gebot der Nächstenliebe nur verstehen „… dich selbst.“

Und ich?

Ich schaue zuryck auf das ausklingende Jahr, bin glycklich und nehme diese Energie mit in 2017.

 

 

 

 

 

Meinen „Menschen 2016“ und potenziellen Menschen 2017, meinen Freunden, jooden Bekannten und Lesern wünsche ich friedliche und glyckliche Festtage und ein gesundes Neues Jahr. Genießt den Moment, begreift das Glyck, bleibt menschlich und herzlich. 🎅🏽

3 Antworten auf RyckBlick – GlyckBlick

  • Und so gehen wir in das Jahr 2017, in dem stärker als je zuvor das „Lebe den Moment“ Bedeutung hat angesichts der Entwicklungen in der Welt, in der in Kürze so Vieles, das noch einigermaßen funktioniert, vehement zerTRUMPelt wird. Nicht nur in U.S.-Amerika, sondern auch in D-Land werden wohl TRUMPeltiere ins Parlament kommen. Erinnern wir uns also an das vergangene Jahr, das auch schon kein einfaches Jahr war, obwohl Frau Kepetry und Herr Gauleiter -äääh Gauland noch nicht im Reichstag sitzen aber die derzeitige Regierung vor sich hertreiben.

  • cesric d..v sagt:

    ich bin erst hier seit fruehling und habe viele faces zu die geschichten ohne namen. ich liebe dich mama bigi. froh weihnacht mit papa und familien.

  • Janna sagt:

    …ich umarme dich mal ganz fest aus der Ferne – in Gedanken und im Herzen bin ich oft bei dir und manchmal denk ich mir bei all meinen „Wehwechen“ dieses Jahr: stell dich nicht so an, Janna….guck mal um dich…..**
    Und gestern habe ich ein bisschen gespürt, wie es sein kann, Menschen, die gerade ohne Heimat sind, einen guten Platz zu geben….wir hatten einen jungen Mann als Gast aus dem Iran bei uns in der Familie, der uns erzählte…kräftig mitaß……mit großen Augen die Lichter am Baum bestaunte und dann deutsche Weihnachtslieder mitzusingen versuchte….einfach schön.
    ….*Bigi*…..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Copyright © 2013. All Rights Reserved.