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bigi Schulz

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Greifswald

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Klosterruine

*wieher* TamTam ist nicht nur Kult

sonder macht auch in Kultur! Und bevor die wunderschönen Bilder gar nicht mehr wahr sind, weil bei den Frühlingstemperaturen hier der Schnee schneller schmilzt als ein Zebra wiehern kann, gibt es diesen Beitrag heute eben auch noch!

Im Jahre 1193 erhielt das Kloster Dargun (die Mönche dieses Klosters stammten aus dem dänischen Zisterzienserkloster Esrom) eine Salzpfanne in Eldena geschenkt.  Als in der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen dem dänischen König Knut VI. und den Pommernherzögen Dargun zerstört wurde, flohen die Mönche im Jahre 1199 nach Eldena. Jaromir I. von Rügen und Bischof Sigwin von Cammin konnten erreichen, dass die Mönche in Eldena blieben. Im Jahre 1204 bestätigte Papst Innozenz III. dem monasterium hildense den Landbesitz. Die Klosterkirche der Mutter Gottes wurde 1207 geweiht. Im Jahre 1209 erhielten die Mönche das Recht, auf ihrem umfangreichen Landbesitz dänische, deutsche und slawische Handwerker und Kolonisten anzusiedeln sowie Pfarreien zu gründen. 1249 wurde die Stadt Greifswald gegründet. Der Abt des Klosters erhielt das Patronat über die Greifswalder Kirchen. Das Kloster besaß ab 1360 auch die ganze Halbinsel Mönchgut (Rügen). 1378 tauchte erstmals der Name das “Kloster tho der Eldena” auf.

 Das Kloster nahm Einfluss auf die 1456 erfolgte Gründung der Greifswalder Universität. Die Entwicklung des Klosters verlief nicht immer gradlinig. So hatte etwa der Abt Grogorius , der durch sein leichtfertiges, den Klosteregeln keineswegs entsprechendes Leben in seiner vierjährigen Amtszeit, die bis 1490 währte, das Kloster um 6000 Dukaten erleichtert. Er hatte zur Finanzierung seines ausschweifenden Lebens aus dem Klosterschatz wertvolle Kleinodien verkauft.
Das Kloster wurde auch Grabgelege pommerscher Herzöge.
Nach der Reformation war das Kloster im Jahre säkularisiert worden. Die Herzöge Barnim IX. und Philipp I. nahmen Wertgegenstände des Klosters an sich. Das Feiern der heiligen Messe wurde den verbliebenen Mönchen untersagt. Im Jahre 1547 starb Prior Michael Knabe als letzter Mönch des Klosters Eldena.
Die Klostergüter wurden nun durch das herzogliche Amt verwaltet. Die Gebäude begannen schließlich zu verfallen. Herzog Bogislaw XIV. schenkte den gesamten Klosterbesitz der Greifswalder Universität. Während des Dreißigjährigen Krieges setzen im Jahre 1637 die Schweden das Kloster in Brand. 1635 und 1684 diente das Kloster als Lieferant für Steine. Allein 1684 wurden 17.000 Steine für Befestigungsanlagen herausgelöst. Auch die Universität beteiligte sich später an diesem Tun.
Den weiteren Abbruch stoppten die Zeichnungen der Klosterruine von C. D. Friedrich. Der Konservator Dr. Schilling liess die Umgebung des Klosters säubern, während Lennè, Generaldirektor der königlichen preußischen Gärten,  die Anlage gestaltete.
Bis heute sind u.a. Teile des Chores der ursprünglich 72 m langen Klosterkirche, drei Vierungspfeiler, die Westfront mit dem Spitzbogenfenster (16,50 hoch) und dem Treppenturm sowie der Ostflügel der Klostergebäude erhalten geblieben.

Geguttert aus der Quelle: greifswald-eldena.de

Im Jahre 2012 besucht ein kultig liebenswertes Zebra namens TamTam die schönste HanseStadt am Ryck – Greifswald. Und neben vielen tollen Abenteuern, die es bestehen darf, Wettern, die es erleben darf und Menschen, die es für immer in sein Herz schließen darf, besucht TamTam selbstnatürlich auch diese Sehenswürdigkeit. Voll imposant das, findet unsere Streifigkeit. Und ein bisschen kann man sogar schon den blauen Himmel sehen, der heute nun in voller Pracht über uns allen strahlt, mit der Sonne um die Wette und all das Weiße schon wieder hat Vergangenheit werden lassen.

Und wisst ihr was? Als hätten die Greifswalder, bzw. die Eldenaer es geahnt, es gibt sogar eine FutterStelle hier. Ob nun ausschließlich für das wilde Greifswald oder Zebras wie mich, das weiß ich nicht, aber ich finds lustig.

Gebrauch davon hab ich nicht gemacht – denn ich bin, spätestens seit ich hier zu Gast bin, *räusperwieher* ziemlich gut genährt und zebra mag den Aborigines ja nixx wegfuttern.

Auf jeden Fall war es ein tolles, spaßiges FotoShooting und bei allem Backstein und Schnee, hab ich sogar einen FarbTupfer gefunden, der dem Logo meiner zuuka-Familie farblich schon sehr nahe kommt. Allerdings muss der Künstler noch ganz doll arg viel üben, denn das, was er da so hingeschmiert hat, ist nicht im Geringsten zu entziffern oder enträtseln. Sehr schade eigentlich, dass manche Doofimaten und Blödioten sich immer wieder mit ihren SprühFlaschen an fremdem Eigentum vergreifen müssen, anstatt ihre eigenen vier Wände zu “dekorieren”.

Die Postkarte mit der Futterentnahme hat übrigens meine GastGeberin nicht nur geschossen, sondern auch erstellt. Aber das ist hier wahrscheinlich eh jedem klar, oder?

So, das war es auch schon. Genug der RuinenKletterei. Mal sehen, was als nächstes auf dem Programm steht… *süfisantkicherwieher*

 

 


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