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NEIN ZU NAZIS



Ich zeige Schleife!

Name
bigi Schulz

Alter
47

Wohnort
Greifswald

Statement
Es ist meine Pflicht!

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Schollen

*wieher* bakterielle Stille

herrschte hier gestern und seit dem schneit es beinahe kiloweise PapiertuchFlocken. Meine arme Gastgeberin bigi hat es total aus den Socken gehoben, mit allem drum und dran – sie klingt wie ein Elefant und ist glaub ich gerade sehr glücklich, dass sie zwar zur Familie der schulz’schen Langnasen gehört, aber nicht zu den Elefanten – nicht auszudenken wie die TücherBerge aussähen, wenn bigi einen wahren Rüssel tragen würde.

Das aber nur zur Erläuterung, warum es gestern so still war. Denn ich hab mich natürlich rund um die Uhr um die Betüddelung von meiner Gastgeberin gekümmert – klar, oder?

Nach dieser bakteriellen Stille nun aber der restliche Bericht des wundervollen Sonntags, bevor Rotz und Ungemach über uns herein brachen.

Wo waren wir denn stehen geblieben? Achja, ich schulde euch noch die Antwort, ob ich denn Schollen zu sehen bekommen habe oder nicht.

“Hey, hey, hey ich bin der gestreifte Reiter, hey, hey, hey ich erkletter Schollen bis zum Watt!” ~singtröllerwieher~

Jaaaaadoch ist doch okay, ich weiß, ich bin an der OstSee und da gibbet kein Watt. Dass ihr aber auch immer alles besser wissen müsst.

SchollenPosing Teil IDas hat die Welt noch nicht gesehen, ein Zebra auf dem Eis und das, wie ich mit stolz erzählen kann, nicht ganz ungeschickt. Ich hatte schon große Lust ein Iglu zu bauen, andererseits war mir dann doch ein bisschen bang ob des Standortes. Ich kann zwar ein bisschen im Wasser paddeln, aber richtig schwimmen kann ich leider nicht – und auch wenn die OstSee nahezu krokodilfrei sein soll – nee, lieber nicht. Lieber auf den Schollen rumturnen, Spaß haben und für ein paar schöne Bilder posieren, an denen sich dann meine zuuka-Mädels freuen können.
Hin und wieder pfoff es ganz ordentlich, so dass der HanseHase behilflich sein musste, um mir einen perfekten Sitz zu verpassen. Die Möwen bewundere ich schon sehr, wie lange die es so im Eis und auf dem Eis aushalten – sie sind halt viel perfekter an dieses Klima angepasst alswiesobs ich. Ab und zu kamen auch ein paar neugierige FlatterTiere vorbei geflogen um zu sehen, ob ich ein gestreiftes Toastbrot bin.
Und wenn ich dann den richtigen Sitz hatte, hat das ZipfelBigi auf den Auslöser gedrückt. HiHi, sieht sie nicht lustig aus? Und sie war sososososososoooo happy, dass sie das alles mit mir zusammen erleben und mir zeigen konnte.
Dann nochmal ein paar Weiterwegbilder, mit meinereiner ganz klein im Vordergrund, damit ihr mal sehen könnt wie schön und toll das alles aussah am Sonntag! Ich hoffe sehr, dass davon nächste Woche, wenns Träumerle Kerstin in Karlshagen zu Besuch ist, noch ein bisschen was da ist. Ich wünsch es ihr soooooo sehr.

So ganz langsam klimperten meine Streifen dann aber doch vor Kälte, zumal es dann noch anfing wieder zu flocken. Und genau das war das Stichwort – redeten die beiden nicht schon die ganze Zeit von einer FlockenTorte? Wo gibts die? Wann gibts die? Und wie sieht eine aus Schnee gebackene Torte denn nun aus? Ich war sooooo neugierig und wurde erst recht zappelig, als wir uns dann auf den Weg zum Wolfsteller machten.

Achsooo, die Flockentorte heißt Flockentorte, weil sie oben drauf flockig aussieht. Das muss einer Streifigkeit doch auch mal gesagt werden. Es war warm, es war tierisch gemütlich, es war lecker – und diese Flockentorte ist wirklich der Hit – ich kann bigi sehr gut verstehen, dass sie danach ein kleines bisschen süchtig ist.

Die Torte war noch nicht ganz verspeist, da verhandelte bigi mit dem HanseHase schon über den Besuch eines weiteren Cafés, das ich mir unbedingt auch anschauen müsste. Café Knatter – klingt lustig gell?

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*wieher* TamTam von und zu

zuuka, König der Insel im eisigen Meer, Liebhaber der beschirmten SeeNixe, Herrscher der Schollen  und Bezwinger fröstelnder Höhen…

so dürft ihr mich seit gestern nennen! *zustimmendnick*. Aber ich fang mal von vorne an.

Eigentlich wollte der HanseHase bigi und meine Streifigkeit nach Rügen entführen – genauer gesagt nach Thiessow, wo sich die EisSchollen nur so stapeln. Wahrscheinlich hätte das auch funktionuckelt, wenn denn am Tage zuvor nicht dieser sehr, sehr schöne Besuch bei Frau Clara gewesen wäre (TamTam berichtete) und sich der HanseHase höchstselbst nicht in Fürstenwalde so verausgabt hätte, dass ein bisschen SchollenGucken in keinem Verhältnis zu der immens langen Fahrzeit gestanden hat. Also entschieden sich die beiden Menschen kurzerhand um und wir fuhren auf die Insel Usedom. Da gäb es wohl keine Schollen, aber das Meer und vielleicht noch ein bisschen Schnee auf dem Strand, so dass ich das das  dann vielleicht jetzt doch endlich mal zu sehen bekäme. Wenn wir wüssteteteten…

Keine Stunde haben wir gebraucht. Das Wetter war kalt aber nicht bibberkalt, hier und da flog uns ein Flöckchen auf die WindschutzScheibe und in Karlshagen war es so ruhig, dass wir sogar einen ParkPlatz fast direkt an der Düne bekamen. Wolf und bigi faselten die ganze Zeit etwas von FlockenTorte hinterher und ich traute mich nicht zu fragen, wie man denn eine Torte aus SchneeFlocken backt und warum man darauf so wild ist, wenn doch rund um uns herum soviele Trillionen Flocken tanzten.

So näherten wir uns dem Strand, bigi und der HanseHase mit Handschuhen und Kameras bewaffnet und ich mit ganz vielen Fragezeichen in den Pupillen. Plötzlich weiteten sich meine Pupillen ganz doll arg, meine Nüstern bebten, mir wurde ganz plümerant ums Herz und…BooooouuuuuuummmmmmmmmmmRazuffel mir wurde ganz, ganz heiß!”Ja ist denn heut schon Valentinstag?”Nein, aber verliebt hab ich mich trotzdem und zwar in eine wundervolle, bezaubernde, soooo hübsche und nackelige SeeNixxe, die direkt am Strandeingang unter einem SchneeSchutzSchirmchen vor sich hin döste. JööWieher war die schööööön! Aber zum Umhufeln und Knuddeln war sie dann doch nicht wirklich geeignet, wie ich im Laufe der nächsten Minuten feststellen musste. Heute tut sie mir fast ein bisschen leid? Das ist doch nicht gut, da so im Schnee und Eis zu schlummern. Das gibt doch Blase – oder Nierchen – oder noch Schlimmeres? Vielleicht hat sie auch derweil jemand an die Hand und mitgenommen.
Oben am Strand angekommen, kam ich aus dem Staunen und aus HanseHases JackenTasche gar nicht schnell genug heraus. Boahhh, wie schön war das denn? Überall ganz viel Eis – kein Meer, alles weiß und hellblau und soviele Möwen und schwarzgekleidete TransenVögel, die mich mit tollen Flugakrobatik herzlich auf ihrem Strandabschnitt Willkommen hießen.
   Ganz vorsichtig gingen der HanseHase und bigi auf die hellblau schimmernden Türmchen zu – selbstnatürlich unter der Beobachtung aller ortsansässigen Möwen, die ganz doll aufpassten, dass wir ihnen nicht zu nahe kamen. Und ich schon gar nicht, ich komisches unflügliges und nichtflugfähiges, gestreiftes Dingens.Angekommen an den EisbretterStapeln durfte ich dann auch aus der Tasche heraus und es begann ein wunderwitziges, wenn auch ganz schön kühles Shooting! Und Wolf und bigi waren immer zur Stelle, um mir Hilfestellung zu geben bei dem einen oder anderen KletterAkt.
    Und wer nicht Hilfe stellt, der knippste. HiHiWieher, sieht bigi nicht mordsmäßig witzig aus unter ihrer ZipfelMütze? Es hat soviel Spaß gemacht – und wie ihr sehen könnt, war ich ganz artig, hab nicht gezappelt, nicht mal geschnattert – obwohl das ganz schön kalt war. Aber, immer wenn wir Pause gemacht haben, durfte ich ja wieder in die JackenTasche an HanseHases wärmende Brust!
 Was meint ihr? Ob wir noch höhere SchollenBerge gesehen und erklommen haben? Vielleicht erzähl ich es euch ja noch!

 

 


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