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Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr

Vor wenigen Wochen verfasste ich ein „Wort zum Sonntag“, das von der Facebook-Gruppe „Was Greifswald bewegt“ unter der aktuellen Administration von Christian U. Miraß und Michael Effenberger handelte. Eine Gruppe mit 2.347 Mitgliedern, die sich vor einigen Jahren gründete, um allen GreifswalderInnen eine Austauschplattform für Greifswalder, bzw. regionale Belange zu bieten. Nun entwickelte sich diese Plattform in den letzten Jahren nicht unbedingt zu ihrem Vorteil, was viele GreifswalderInnen bereits dazu veranlasste, die Gruppe zu verlassen. Interne Querelen, AdministratorInnenwechsel, persönliche Beleidigungen, Hetzen, Verletzungen von Urheber- und Persönlichkeitsrechten, der Missbrauch der Gruppe als „AfD-Wahlkampf-Büro“, sowie der, nicht nur meiner Meinung nach, derweil vollzogene Umzug nach rechts könnten Gründe dafür sein. Derzeit vertreten in dieser Gruppe, die eigentlich einen Querschnitt durch alle gesellschaftlichen Schichten der Stadt präsentiert, einzig Personen „ihre Meinung“ oder beteiligen sich an oben genannten Handlungen, die mich in der Tat in Sorge versetzen. Dies sind Personen, die in ihrem realen Leben, abgesehen von einem Herrn mit schwerst psychischer Indikation, der seit Jahren keiner geregelten Arbeit nachgeht, RechtsanwältInnen, BusfahrerInnen, vom Gericht bestellte BetreuerInnen und Private ArbeitsvermittlerInnen, StudentInnen, BeamtInnen, Selbstständige, Arbeitsuchende, Angestellte, PolitikerInnen, AutorInnen etc. sind. Alleine die Vorstellung, einer dieser Personen ausgeliefert sein, von deren Dienstleistungen abhängig sein zu müssen, lässt es mir eiskalt den Rücken herunterlaufen und ich könnte mich, glaube ich noch ganz gut wehren. Und als Freunde, wenn auch nur als „Facebook-Freunde“, möchte ich solche MeinungsvertreterInnen auch nicht wissen. Wer solche Freunde hat, und sei es nur in sozialen Netzwerken, braucht keine Feinde mehr. Mit ein Grund, meine Freundesliste immer mal wieder auf Besorgte, Populisten, *Gidaisten, Rechte, Nazis, VerschwörungstheoretikerInnen etc. zu prüfen und entsprechend einzukürzen.

Warum so viele Worte heute? Ich möchte Freunden von mir (die, überwiegend auch im realen Leben sehr liebenswerte Freunde und Begleiter für mich sind und nicht nur FB-Buddies) an einem aktuellen Beispiel zeigen, womit ihre Freunde sich die Zeit vertreiben.

Gestern am späteren Abend veröffentlichte ich eine Statusmeldung darüber, dass mir gestern eine für mich nicht unerhebliche Menge Geld gestohlen wurde. Diese veröffentlichte ich dreisprachig, da ich den kompletten Tag mit vielen unterschiedlichen Menschen an gleichen verschiedenen Orten verbrachte und ich ihnen damit die Möglichkeit geben wollte, ihre eigenen Geldbörsen und Taschen auf einen Diebstahl zu kontrollieren.

Keine zwei Stunden später, fühlte sich Michael Effenberger bemüßigt, diese Statusmeldung in der Gruppe zu teilen und mit seinen ganz eigenen Worten zur Diskussion zu stellen.

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Über den Text Effenbergers, möchte ich hier gar keine weiteren Worte verlieren, der Leser darf sich gerne seine eigenen Gedanken dazu machen. Der weitere Diskussionsverlauf liest sich ähnlich interessant und liegt mir natürlich vor. Stefan Fielitz, Christian U. Miraß, Martin Franke, Vadim Schwarz, Kristian Schmidt, Grit Wuschek, Martin Ewert, Torti Lenz, Torsten Schulz, Daniel Wankammer, Michael Bertram, Christine Kreissig, Marcel Hitch, Michael Effenberger u.a. hatten ihre große Freude daran, sich auf meine Kosten auf widerlichste Art und Weise ihre Langeweile zu vertreiben und dies nicht nur im Bezug auf meinen Statusbeitrag, sondern es wurden bis heute Früh unterschiedliche Bilder von mir in die Diskussion gepostet und ähnlich widerlich kommentiert. Und auch vor Menschen, die diese Form des „Meinungsaustausches“ kritisierten oder anprangerten, machten die Bewegten keinen Halt.

Nun bin ich es fast schon gewohnt, mit anderen aus meinem Umfeld, der Bewegten und am eigenen Leben Gelangweilten Lieblingsthema zu sein, in abstrusesten Zusammenhängen verlinkt zu werden. Doch wenn ich mir die Freundesschnittmenge alleine von Michael Effenberger und mir anschaue – oder eben dieser Gruppe und mir, dann frage ich mich, ob die mir liebgewordenen Menschen aus meinem Umfeld, meine Freunde, die in Teilen viel mehr zu verlieren haben als ich (man bedenke, dass das Liken von AfDvertretern Karrieren kosten kann) verfolgen und darum wissen, was „ihre Freunde“ so treiben?

Also liebe Freunde – Augen auf beim Freundschaftsklick. Wer weiß, welche Geschichten von euch erfunden werden, was man euch irgendwann einmal andichten möchte und, wie weit, die anfeindenden, diffamierenden, kriminellen Energien noch gehen, wenn sich die Damen und Herren wieder einmal an einem Sonntag Abend langweilen.

Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

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