Zweistellige Liebe

In diesem Jahr jährt sich meine Liebe zum 10. Mal.

10 Jahre HerzMensch, 10 Jahre Greifswald. Ich kam damals an, sah und liebte. Bis heute habe ich den Schritt das Rheinland zu verlassen und in die krasseste Hansestadt am Ryck zu ziehen nicht eine Sekunde bereut. Und das, wo sich so manche Leute ordentlich Mühe gegeben haben, es mir schwer bis unmöglich zu machen, hier dauerhaft Fuß zu fassen.

Nun muss ich zugeben, dass ich daran nicht ganz unschuldig bin. Politisch polarisierend aktiv, nennen es die einen – mit Herz, Leidenschaft und einem für mich ganz normalen Verständnis von Menschlichkeit, nenne ich es. Denn meine Haltung ist mit mir nach Greifswald gezogen, auch wenn das dem am Leben gescheiterten Busfahrer oder dem erzkonservativen Politiker am ganz rechten Rand nicht gefallen mag. Denen gegenüber stehen Greifswalderinnen und Greifswalder, Eingeborene und Neuzugezogene, mit und ohne Migrationshintergrund, eben Menschen. Sie teilen meine Haltung und das macht für mich den Charme dieser Stadt aus. Sie sind es, die Greifswald für mich nicht nur lebenswert, sondern auch liebenswert machen! Danke dafür!

6 Antworten auf Zweistellige Liebe

  • <3 <3 <3 Ja nun sind das fast 10 Jahre. Sapperlot wie die Zeit vergeht! Und viele alte RheinländerInnen wissen bis zum heutigen Tag nicht, wie geil das hier an der pommerschen Küste ist. Und LeuchtturmWärterinnen gehören einfach an die Küste ins MeerchenLand – das ist gut so. Greifswald is geil! Leute, die so schwarz sind, daß sie auch im Tunnel noch Schatten werfen, gibt es in jeder anderen Stadt auch. OK, richtiche Nazis gibts im Pommerschen PlattLand aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte eben prozentual ein paar mehr, denn die will woanders ja auch niemand. Dafür gibts aber selbst im Pommerschen Plattland (noch) genug liebenswürdige ZeitgenossInnen, um deretwillen es gut ist, hierzubleiben. Also im Herbst dann ZWEISTELLIG hier im Land am Meer, po morze, Pommern, wo's Schiffe, Sturm, wildes Wasser, glattes Wasser, weniger Schafe als HornOchsen und Kamele, einen alten, grauen Wolf und seit fast 10 Jahren eben auch eine, meine LeuchtturmWärterin gibt. <3 <3 <3

  • Ulli sagt:

    Z e h n Jahre, das ist wirklich eine Nummer! Ja, einfach haben es dir die Greifwädler*innen nicht gemacht, wenigstens nicht die von der offiziellen Seite, denn dein Herzensmensch ist ja immer da und mit ihm sooo viele andere und daran hast du genau so einen Anteil, wie an dem Missmut einiger Ewiggestrigen.
    liebe Grüße
    Ulli

  • herr_momo sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zum Juiläum und natürlich Grüsse an den Liebsten 🙂

    Deinen Blog hatte ich nun gar nicht mehr auf dem Zettel – aber ich freue mich, dass Du auch noch blogst.

    • bigi sagt:

      Vielen Dank Herr Momo. Hihi, ich eigentlich auch nicht. Jaaaa ich versuche es mal wieder. Mal schauen, wie lange die Lust anhält.

      • herr_momo sagt:

        Bei hält die Schreiblust nun schon wieder seit anderthalb Jahren an.
        Zunächst als Ergänzung zu Fb… inzwischen fast als einziger Ort meiner öffentlichen Äusserungen.
        Einfach weil es beschaulicher ist und ich mehr Gestaltungsmöglichkeiten habe 🙂

        • bigi sagt:

          Beschaulicher ist das Stichwort. Ich habe vorhin deinen Pauseartikel von AnnoDazumal gelesen, was FB betrifft und ja – richtig. Es geht einem an die Substanz. Nicht umsonst nennt man sie derweil asoziales Netzwerk. Ich mag jetzt gerade weder Nachrichten sehen, hören, noch Facebooken. Aber ganz ohne geht es halt nicht. Also reduzier ich auf das mögliche Minimum und vergnüge mich wieder verstärkt im Universum. Und jetzt schau ich mal nach dem tollen Tool, das du so schön angepriesen hast. ;*

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